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Dealbreaker von Flynn, Avery (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Dealbreaker

Er hat für alles einen Plan. Doch sie durchkreuzt jeden einzelnen. Unternehmensberater Tyler Jacobson organisiert sein Leben akribisch. Er hasst Überraschungen und geht nie ohne einen Plan in eine Verhandlung. Daher findet er seine neue Nachbarin auch höchst irritierend, denn Everly Ribinski ist das genaue Gegenteil von ihm: quirlig, spontan und absolut chaotisch. Sie treibt ihn in den Wahnsinn und fasziniert ihn gleichzeitig wie niemand zuvor. Daher hält er sich lieber von ihr fern. Als er jedoch herausfindet, dass Everly die Einzige ist, die ihm zu einem wichtigen Business-Deal verhelfen kann, muss er seine Taktik ändern: Nun braucht er ganz dringend einen Plan, wie er die hübsche Galeriebesitzerin für sich einnehmen kann ... 'Unterhaltsam, humorvoll, sexy und einfach fabelhaft!' Guilty Pleasures Book Reviews Band 3 der charmanten und prickelnden HARBOR-CITY-Serie von Bestseller-Autorin Avery Flynn

Avery Flynn ist eine USA-TODAY-Bestseller-Autorin und schreibt über Männer, denen die Welt gehört, und Frauen, die sie in die Knie zwingen. Sie liebt ihre drei Kinder und ihren Eishockey-fanatischen Ehemann. Weitere Informationen unter: www.averyflynn.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 317
    Erscheinungsdatum: 30.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311732
    Verlag: LYX
    Serie: Harbor City 3
    Originaltitel: The Schemer (Harbor City 03)
    Größe: 1847 kBytes
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Dealbreaker

1. Kapitel

Von Jetlag geplagt und so müde, dass sich alles vor seinen Augen drehte, blieb Tyler Jacobson in dem schmalen Flur seines Mietshauses gerade noch rechtzeitig stehen, um nicht von einem knapp drei Meter hohen Kistenstapel zerquetscht zu werden.

So wird also alles enden. Er würde sterben, indem er von einem Stapel Kisten überfahren wurde, die sich direkt auf ihn zubewegten, scheinbar ganz aus eigener Kraft. Immerhin war es ein ziemlich einzigartiger Tod, obwohl tot sein seinen Plänen, die Weltherrschaft zu übernehmen, wirklich in die Quere kommen würde.

»Hey, hier kommt wer!«, rief er scherzhaft einen Satz aus einem seiner Lieblingsfilme, und zwar mit einem waschechten Proletenakzent. Seine übliche Aussprache war viel kultivierter, dank des halben Jahres Sprechunterricht vor seinem Collegeabschluss damals, in dem er seinen Banausenslang losgeworden war.

Der Kistenstapel hielt inne und neigte sich leicht nach vorn, gefolgt von dem gedämpften Klacken einer Sackkarre, die auf den mit Teppich ausgelegten Boden abgesenkt wurde. Aber es erschien niemand. Okay, die Kisten fuhren also doch nicht von selbst. Ihm gehörte das Gebäude, und obwohl er sich nicht als Hausmeister betätigte, wusste er, dass es darin nicht spukte, selbst wenn er der Typ Mensch gewesen wäre, der an solchen Schwachsinn glaubte - was er nicht war. Er mochte sich weder so anhören oder so aussehen noch sich so benehmen, doch seine Kindheit und Jugend am anderen Ende des Hafens, fernab des Glamours und des Geldes von Harbor City, hatten ihn geprägt, und er hatte definitiv einen skeptischen Blick auf die Welt.

»Tut mir leid, hab Sie nicht gesehen«, erklang eine körperlose Frauenstimme hinter den Kisten.

»Das überrascht mich nicht.«

Die Frau brauchte Unterstützung. Bei Gelegenheiten wie dieser wünschte er, das Haus hätte einen Portier, der dabei behilflich war, Kisten zu transportieren. Er musste wirklich über eine Sanierung nachdenken, damit er Platz für eine kleine Eingangshalle schaffen konnte. Als sie keine Anstalten machte, um die Kisten herumzugehen, konnte er seine Neugier nicht zurückhalten. »Verstecken Sie sich etwa dahinten?«

Eine Frau spähte um die Kisten herum. Eine hübsche Frau. Moment. Eine zauberhafte Frau - mit großen, ausdrucksvollen Augen, die zu riesig für ihr Gesicht waren, und Haaren, die ein Mann im Bett um die Hand schlingen konnte.

Sie kniff ihre klugen braunen Augen zusammen und musterte ihn von ihrer ziemlich beeindruckenden Höhe aus flugs von Kopf bis Fuß, schätzte die Situation mühelos ab, was ihm, auch ohne dass sie ein Wort zu sagen brauchte, verriet, dass hinter dem Aussehen dieser Frau mehr steckte. Alles an ihr schien dermaßen perfekt - das glatte Haar, ihr Make-up und ihre langen Beine, die in sexy Designer-Jeans steckten -, dass alles an ihr nach Zurückhaltung schrie. Na ja, zumindest fast.

»Warum sollte ich mich denn verstecken?«, fragte sie, und ihr starker Riverside-Akzent widersprach ihrer Attitüde der Unnahbarkeit vollkommen. »Sie machen mir keine Angst.«

Tyler hatte das Gefühl, dass ihr nichts so schnell Angst machte. Das gefiel ihm. Und an ihrem Akzent konnte er erkennen, dass sie aus der Arbeiterklasse stammte so wie er, obwohl er sein Bestes tat, das zu verbergen. Die Geschworenen berieten sich noch immer darüber, wie er dazu stand.

Er streckte die Hand aus. »Tyler Jacobson.«

»Everly Ribinski«, stellte sie sich vor und schüttelte ihm die Hand, schnell nach oben, nach unten und loslassen. Ihre Pupillen hatten sich für einen kaum merklichen Moment geweitet, als ihre Hände sich berührt hatten, allerdings hatte sie sich schnell wieder gefangen. Das konnte beiderseitige Anziehung sein, vielleicht aber auch bloß Überraschung darüber, dass er nicht versuchte, den Augenblick in die Länge zu ziehen. Diesbezüglich berieten sich die Geschworenen ebenfalls noch. Er stellte sich vor, das

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