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Death Bastards - Bittersüßer Kuss von MacKenzie, Elena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
5,99 €
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Death Bastards - Bittersüßer Kuss

Er hat ihr das Herz gebrochen - das wird sie nicht noch einmal zulassen Georgia und Dean sind seit der Highschool ein Paar. Aber der Death Bastards MC hat Dean völlig verändert. Nun nennt er sich Viking und lebt ein gefährliches Leben, das Georgia mehr und mehr von ihm trennt. Als er eine mehrjährige Gefängnisstrafe antreten muss, stößt Viking sie endgültig von sich. Während seiner Haft erlebt er die Hölle auf Erden, denn sein Zellengenosse Ron ist hart und rücksichtslos - und eines Tages eskaliert die Situation. Nach dem Knast versucht Viking sein Leben im Club wieder in den Griff zu kriegen, doch er kann Georgia einfach nicht vergessen. Und als plötzlich ein Foto von ihr vor seiner Tür liegt, das ihm Ron im Knast gestohlen hat, weiß er: Georgia schwebt in großer Gefahr. Er setzt alles daran, sie zu beschützen - und dabei kommen sie sich unwiderstehlich nah ... Dramatische und fesselnde Dark Romance! Der zweite Band von Elena MacKenzies Death-Bastards-Reihe. eBooks von beHERATBEAT - Herzklopfen garantiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 01.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732579099
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1636 kBytes
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Death Bastards - Bittersüßer Kuss

1. Kapitel

Mehr als sechs Jahre zuvor
Georgia

Nervös folge ich dem Beamten, der mich durch eine Schleuse in den Besucherraum des Gefängnisses führt. Stahltüren, Gitter und dicke Wände, die Atmosphäre in diesem Gebäude empfinde ich als erdrückend und beängstigend. Dreieinhalb Jahre soll Dean hier seine Strafe wegen Waffenhandels und schwerer Körperverletzung absitzen. Meine Eltern haben mich immer gewarnt, dass seine Art, zu leben, ihn an diesen Punkt führen würde. Aber ich hatte nie die Kraft, dem Mann vollständig und auf Dauer den Rücken zu kehren, dem ich seit meinem letzten Jahr auf der Highschool verfallen bin. Ich habe nie verstanden, warum er so unbedingt Teil einer Welt sein wollte, in die ich nicht passe. Dafür hat er sogar unsere Beziehung aufgegeben. Alles, wovon wir beide geträumt haben. Unsere Zukunft. Aber meine Gefühle für ihn sind so stark, dass ich den Club einerseits hasse, andererseits Dean auch nicht aufgeben will. Und jetzt hat der Club ihn hierhergebracht.

Als der Beamte die schwere Tür zum Besucherraum öffnet, kann ich es nicht mehr erwarten, Dean zu treffen. Ich habe ihn seit drei Wochen nicht gesehen. Wie wird es sein, ihm so nahe zu sein, ohne ihn berühren zu dürfen? Kein Körperkontakt ist eine der Regeln, die der Beamte mir mit auf den Weg gegeben hat und an die ich mich halten muss, wenn ich nicht gleich wieder nach draußen gebracht werden möchte.

Ich blicke mich in dem hellen Raum um, in dem mehrere Tische stehen, an denen sich Besucher und Gefangene gegenübersitzen. Es gibt Snackautomaten, aus denen die Besucher den Gefangenen oder sich selbst Schokoriegel, Kartoffelchips oder andere Kleinigkeiten kaufen können. Und auch hier befinden sich vor jedem Fenster Stahlgitter. Ein kleines Mädchen schreit auf, als seine Mutter es davon abhält, sich seinem Vater zu nähern. Wahrscheinlich gilt das Kontaktverbot auch für Kinder, die noch viel zu klein sind, um zu begreifen, warum sie ihre Väter nicht berühren dürfen. Das kleine Mädchen wirft sich wütend auf den Boden und schlägt wild um sich. Diese Hilflosigkeit versetzt mir einen Stich ins Herz.

Dean sitzt in einer orangenen Gefangenenuniform an einem der Tische, die Lippen fest aufeinandergepresst und die Stirn tief gerunzelt. Er ist wütend, weil er nicht wollte, dass ich herkomme. In seinem Brief hat er mir mit kalten, emotionslosen Worten erklärt, dass ich mein Leben leben und nicht auf ihn warten solle. Aber als er das geschrieben hat, wusste er noch nicht, was ich ihm gleich gestehen werde.

Ich denke seit Tagen darüber nach, wie man einem Mann, der gerade zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden ist, sagen soll, dass er Vater wird und sein Kind schon fast drei Jahre alt sein wird, wenn er aus dem Gefängnis kommt. Ich weiß ja noch nicht einmal selbst, wie ich die nächsten Jahre ohne Dean überstehen soll. Mein Blick wandert wieder zu dem kleinen Mädchen, das noch immer auf dem Boden liegt. Wird es bei uns auch so sein?

Ich gehe langsam auf den Tisch zu, an dem Dean sitzt und jeden meiner Schritte genau beobachtet. Er wirkt unglücklich, aber wahrscheinlich wäre niemand glücklich, dessen Freiheit für Jahre beschränkt wurde. Ich drehe mich noch einmal zu dem Beamten um, der an der Tür neben einem weiteren schwer bewaffneten Mann stehen geblieben ist. Hier sein zu müssen fühlt sich auch für mich komisch an.

An den anderen Tischen sitzen noch mehr Gefangene, die von ihren Frauen, Freunden oder Verwandten besucht werden. Doch niemand von ihnen sieht so zornig aus wie Dean. Ich habe es nicht glauben wollen, als ich es in seinem Brief gelesen habe, aber jetzt erkenne ich es in seinem Gesichtsausdruck, er möchte mich keinesfalls hierhaben. Trotzdem wird er sich anhören müssen, was ich ihm mitzuteilen habe. Dass er mich nicht einfach von sich stoßen kann und es jetzt etwas in seinem Leben gibt, das wichtiger sein muss als der Club.

»Hallo«, sage ich leise und setze mich ihm gegenüber

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