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Death Bastards - Dunkle Liebe von MacKenzie, Elena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
3,99 €
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Death Bastards - Dunkle Liebe

Sie muss sich von ihm fernhalten - doch er zieht sie unwiderstehlich an Billie ist 19 Jahre alt, als sie mit ansehen muss, wie ihre Familie und fast alle Mitglieder des MC ihres Vaters abgeschlachtet werden. Zusammen mit ihrer kleinen Schwester wird sie gefangen genommen und geht in den Besitz des neuen Präsidenten der Rebels über. Seitdem durchlebt Billie die reinste Hölle, denn jeder Fehler wird hart bestraft. Erst zwei Jahre später schafft sie es, mit ihrer Schwester zu fliehen. Mit dem Geld, dass sie vor ihrer Flucht gestohlen hat, mietet sie sich einen Laden und eine Wohnung in einer Kleinstadt in Maine. Sie will nie wieder etwas mit Bikern zu tun haben. Doch dann trifft Billie auf Cage, Mitglied des Death Bastards MC - und ihre Überzeugung gerät ins Wanken. Denn sie kann seiner düsteren Anziehung kaum widerstehen ... Düster, packend und heiß! Der dramatische Auftakt zu Elena MacKenzies neuer Dark-Romance-Reihe. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 28.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732579082
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1637 kBytes
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Death Bastards - Dunkle Liebe

1. Kapitel

Billie

Weder die Lautstärke noch den Gestank von Alkohol, Zigaretten und Sex nehme ich noch wahr, während ich im Clubhaus der Rebels Biker und ihre Gespielinnen bediene und gleichzeitig versuche, ein Auge auf meine siebenjährige Schwester zu haben, die hinter der Theke in der Küche auf dem Boden sitzt und in einem Buch liest. Lesen ist alles, was ich ihr bieten kann, um auszugleichen, dass Rose keine Schule besuchen darf, denn wir sind Gefangene.

Ich schlängle mich mit einem Tablett auf den Händen vorbei an betrunkenen, verschwitzten Männern und halb nackten Frauen, die Augen fest auf den Präsidenten der Rebels gerichtet, der mich mit hasserfülltem Blick mustert, als ich an seinen Tisch trete. Seine Augen verengen sich noch, als er meine Bekleidung entdeckt. Zornig packt er die Hundeleine, die von meinem Hals hängt, zerrt so grob daran, dass sich das Halsband schlagartig um meine Kehle zusammenzieht, und zwingt mich auf die Knie. Verzweifelt versuche ich das Tablett mit den Biergläsern darauf zu balancieren, denn wenn auch nur ein Tropfen danebengeht, wird Walker mich an das Andreaskreuz neben der Theke fesseln und vor allen im Raum demütigen. So wie er es schon viele Male gemacht hat. Die Narben, die sich auf meiner Seele befinden, und so mancher blauer Fleck auf meinem Körper beweisen es. Und niemand wird ihn davon abhalten, denn ich bin sein Eigentum, seit er in diesen Motorradclub eingefallen ist, den Präsidenten und seine Old Lady - meine Eltern - getötet und alles an sich gerissen hat.

Er hat jeden Biker getötet, der treu zu meinem Vater stand, die Old Ladys der Brüder verkauft oder versklavt und die Clubschlampen fortgejagt. Das ist jetzt zwei Jahre her. Zwei Jahre, in denen ich unzählige Male versucht habe, zusammen mit meiner Schwester zu fliehen, und dafür bestraft wurde, bis ich irgendwann an einem Punkt angekommen war, an dem mich die Kraft verlassen hat und ich begonnen habe, unser Schicksal hinzunehmen. Man entkommt Bikern nicht. Das Clubhaus der Rebels wird rund um die Uhr bewacht, und irgendjemand hat immer die Fernbedienung für mein Halsband in der Hand, die mich mit Stromstößen dazu zwingen kann, zu tun, was er will.

Meine nackten Knie landen in einer klebrigen Pfütze direkt vor den Füßen des Präsidenten, der mir jetzt das Tablett abnimmt, mein Gesicht packt und es nah vor seines zieht. »Was habe ich dir verfickt noch mal gesagt?«, knurrt er mich an und wendet meinen Kopf hin und her. Sein alkoholschwangerer Atem weht mir über die Wangen, und ich muss den Brechreiz, der mich überkommt, unterdrücken. Er zeigt mir die Fernbedienung, drückt den Knopf und versetzt mir einen Stromstoß. Ich ächze, kippe nach vorn über und fange mich mit den Händen ab.

Ergeben senke ich den Blick. Um ihm meine Unterwürfigkeit und mein Bedauern zu signalisieren, aber auch, um seinem Atem zu entkommen. »Ich soll nicht in Unterwäsche bedienen«, sage ich laut genug, um die Stimmen und das Gelächter im Clubhaus zu übertönen, denn Walker hasst es, wenn er mich nicht versteht. Er hasst eigentlich alles, nur nicht sich selbst und Gewalt, die er anderen antun kann. Egal wie blutig. Egal ob Frau oder Mann.

Der neue Präsident der Rebels ist Ende fünfzig, sein ergrauendes, dunkles Haar ist lang und fettig, er ist brutal und regiert den Club mit eiserner Hand. Niemand hier wagt es, ihm zu widersprechen, denn man weiß nie, was für eine Strafe diesem Wahnsinnigen einfallen könnte. Er ist der König unter den Wahnsinnigen, die jetzt diesen MC bilden, und sein Sohn ist sein ehrfürchtiger Nachfolger.

»Es tut mir leid«, entschuldige ich mich, obwohl ich nichts dafür kann, dass ich nicht dazu in der Lage war, mir etwas anzuziehen, denn jemand hat mir alles gestohlen, was ich besitze. Was nicht viel ist. Ich wette, es war Rowdie, Walkers Sohn, der sich nachts heimlich in den kleinen Raum hinter der Küche geschlichen hat, während meine Schwester Rose und ich auf dem schäbige

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