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Deep Passion (2) Roman von Kenner, J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2018
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Deep Passion (2)

Liebe hat immer ihren Preis ...
Der Hollywood-Shootingstar Lyle hält sich von Beziehungen fern. Doch als er in einer kompromittierenden Situation mit dem Escortgirl Sugar Laine fotografiert wird, bleibt ihm nur eins, um seine Karriere zu retten: Er gibt seine Verlobung mit ihr bekannt. Sugar willigt in das Täuschungsmanöver ein, weil sie Geld braucht, um ihr Zuhause zu retten. Was als Spiel beginnt, führt für beide schon bald zu gefährlichen Gefühlen ...
Band 2 der Deep-Serie
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Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. Kenner arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als drei Millionen Mal verkauft und erscheinen in über zwanzig Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 11.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641222406
    Verlag: Diana Verlag
    Serie: Deep-Serie
    Originaltitel: Wicked Dirty (Wicked 2)
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Deep Passion (2)

1

Die Abendsonne ließ die Hollywood Hills warm erstrahlen, und fast nackte Kellnerinnen glitten mit Shots in regenbogenfarbenen Reagenzgläsern durch die Menge. Für die traditionelleren Gäste gab es Longdrinkgläser mit erstklassigem Wodka und Bourbon.

Der Alkohol floss in Strömen, die Gäste lachten und plauderten, die heißeste neue Band aus Los Angeles rockte das Haus, und Reporter machten Fotos und Videos, die sie in sozialen Medien teilten.

Mit anderen Worten: Die rauschende Feier im Reach, dem hippen neuen Hotspot auf dem Dach, war die perfekte Werbeveranstaltung schlechthin.

Die Feier wurde veranstaltet, um zu verkünden, dass man Lyle Tarpin - ein neuer Shootingstar in Hollywood - als Darsteller für M. Sterious gewonnen hatte, den neuen Film der äußerst erfolgreichen Blue-Zenith- Reihe, der nächstes Jahr herauskommen würde.

Das Drehbuch war gut, die Handlung spannend und Lyle konnte weder fassen, dass man ihn genommen hatte, noch, dass er den namengebenden M spielen sollte, einen Antihelden mit emotionalen Blessuren.

Diese Rolle könnte ihn von der A-List bis zum Mond katapultieren, aus ihm einen Megastar in Hollywood machen, ihm vielversprechende, gut dotierte Rollen zu Füßen legen, von denen er bei seinen ersten Schritten in Hollywood nur zu träumen gewagt hatte.

Mit anderen Worten: Diese Gelegenheit wollte er nicht vermasseln.

Deswegen zwang er sich, nicht die Augen zu verdrehen und sich abzuwenden, als Frannie ihn anschaute und lächelte. Sie warf den Kopf zurück und ihre rotbraunen Locken wippten, als sie auf ihn zuging; sie trug ein paillettenbesetztes Cocktailkleid, das einen Blick auf lange, wohlgeformte Beine in Riemchensandalen freigab, in denen perfekt gepflegte Füße steckten.

Francesca Muratti, eine Hollywood-Schauspielerin, die immer die Kassen klingeln ließ, sollte Lyles Liebesbeziehung spielen - die Blue-Zenith -Agentin, die M von seinen dunklen Wegen abbringt und ihn auf die Seite der Gerechtigkeit holt -, dabei rettet sie ihn und fügt der Reihe hoffentlich noch einen langlebigen Helden hinzu.

"Hallo, Lover", raunte sie, schlang ihm die Arme um den Hals und drückte ihren Körper an seinen. Frannie hatte einen Ruf als männermordender Vamp, der Wert darauf legte, mit fast allen männlichen Filmpartnern zu schlafen, und sie machte kein Geheimnis daraus, dass sie Lyle gern in den Kreis der "Erwählten" aufnehmen würde.

Lyle wusste offenbar wirklich nicht, ob sie unsicher oder übermäßig geil war oder ob sie einfach Method-Acting gut fand. Er wusste bloß, dass er kein Interesse hatte. Was - wenn man bedenkt, wie schädlich eine angefressene Francesca für seine Karriere sein konnte - ziemlich schwierig war.

"Küss mich so, als würde ich dir etwas bedeuten", murmelte sie, dann lehnte sie sich an ihn, wollte den Wunsch in die Wirklichkeit umsetzen, doch er fuhr zurück, nahm ihr Kinn in die Hand und hielt es fest; sie schaute irritiert.

"Vorfreude, Frannie." Er beugte sich zu ihr, sie erbebte von dem Gefühl seines Atems an ihrem Ohr. "Wenn wir ihnen jetzt schon geben, was sie wollen, werden sie sich wohl nicht mehr den Film ansehen."

"Scheiß auf die Fans", flüsterte sie und ließ die Hand zu seinem Schritt gleiten. "Ich will das hier."

Und er wurde hart - verdammt noch mal! Nicht weil er sie begehrte, sondern als Reaktion auf ein vertrautes niederes Bedürfnis. Ein dunkler Raum. Eine willige Frau. Nur einmal - hart und heiß genug, dass es ihn erschöpfte. Seine Schuld und seinen Schmerz linderte. Die Geister aus seiner Vergangenheit, seine grauenvollen Fehler verblassen ließ.

Gerade genug, damit er bis zum nächsten Mal durchhalten konnte. Bis zur nächsten Frau.

Und vielleicht - wenn er Glück hatte - die Mauer einreißen konnte, die er um sein Herz errichtet hatte.

Er war aufgewühlt und stellte sich das Gefühl der we

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