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Deep Secrets - Alles von mir für dich von Jones, Lisa R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.09.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Deep Secrets - Alles von mir für dich

Eine weitere Begleitnovella zur DEEP-SECRETS-Reihe! Seit dem Augenblick, als Chris und Sara sich zum ersten Mal gegenüberstanden, ist die Leidenschaft zwischen ihnen überwältigender als alles, was sie je zuvor erlebt haben. Doch seit ihrer ersten Begegnung ist viel geschehen, und jetzt gilt es, die Dämonen der Vergangenheit ein für alle Mal zu besiegen. Denn nur wenn nichts mehr zwischen ihnen steht und sie sich dem anderen mit jeder Faser ihres Seins hingeben können, wird ihre Liebe überdauern können. Die DEEP-SECRETS-Reihe: 1. Berührung (Sara und Chris) 2. Enthüllung (Sara und Chris) 3. Hingabe (Sara und Chris) 4. Sein Geheimnis (E-Book-Novella, Chris' Sicht) 5. Rebeccas Tagebücher (E-Book-Bonus-Storys) 6. Geheime Sehnsucht (E-Book-Novella, Marks Sicht) 7. Verbotene Träume (E-Book-Novella, Marks Sicht) 8. Geheimes Begehren (Sara und Chris) 9. Tiefe Leidenschaft (E-Book-Novella, Marks und Crystals Sicht) 10. Dunkle Liebe (Roman, Marks und Crystals Sicht) 11. Alles von mir für dich (E-Book-Novella)

Mit ihren erotischen Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Jones lebt gegenwärtig in Colorado Springs.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 03.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736300644
    Verlag: LYX
    Größe: 585 kBytes
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Deep Secrets - Alles von mir für dich

Paris vor sechs Wochen

Es sind erst vierundzwanzig Stunden vergangen, seit Chris und ich in Paris angekommen sind, und wir stehen vor den Dämonen seiner Vergangenheit. Er hält mit seinem silbernen Porsche 911 vor The Script, dem Tattoo-Studio, das er Amber und ihrem Freund Tristan finanziert hat.

Als er das gedämpfte Licht und das Geschlossen-Schild sieht, flucht er. »Es ist zehn vor acht. Eigentlich sollte der Laden erst um acht schließen.«

»Tristan könnte frühzeitig Schluss gemacht haben«, meine ich und versuche, die düstere Stimmung, in die er seit unserer Ankunft gestern verfallen ist, ein wenig aufzuhellen. Er kämpft gegen die Peitsche, gegen das tiefe böse Verlangen, sich selbst zu bestrafen und das Aufplatzen seiner Haut unter den Schlägen zu spüren.

»Oder«, antwortet Chris, »er geht mir aus dem Weg, so wie er meinen Anrufen aus dem Weg gegangen ist. Ich kann den Widerschein eines Lichts im hinteren Raum sehen. Wir fahren zum Hintereingang.« Er braust los.

Ich schlinge die Arme um den Leib. »Wird die Hintertür nicht verschlossen sein? Was ist, wenn er dich nicht hereinlässt?«

Er fährt die Gasse hinter dem Haus entlang. »Ich muss es versuchen, Sara. Du weißt, dass ich es versuchen muss.«

»Ja«, flüstere ich. Ich weiß, dass er glaubt, er müsse Tristan sehen. Er ist geradezu getrieben von dem Bedürfnis, mit dem Mann ins Reine zu kommen, weil er das Gefühl hat, er habe ihm irgendwie unrecht getan. Aber tief im Innern, so fürchte ich, sehnt er sich nach jemandem, der ihm die Schuld an Ambers Tod gibt, da ich mich geweigert habe, das zu tun.

Wir fahren in eine Parklücke. »Vielleicht hat er einfach vergessen, das Licht auszuschalten?«, sage ich.

Chris würgt den Motor ab. »Wenn das Licht an ist, ist er hier.«

Selbst in der Dunkelheit kann ich sehen, wie verkrampft er ist: das Handgelenk angespannt auf dem Lenkrad, den Blick starr auf den Ort gerichtet, der mehr mit Amber als mit Tristan verbunden ist. Hierherzukommen öffnet aufs Neue Wunden, die nach Jahren der Schuldgefühle und Selbstvorwürfe immer noch schwären.

Es juckt mich in den Fingern, mich vorzubeugen und über das blonde Haar zu streichen, das seinen Nacken umspielt, aber ich widerstehe der Versuchung. Er ist zu nervös. Er summt wie eine Hochspannungsleitung, und er mag nicht berührt werden, wenn er in dieser Stimmung ist. Nicht einmal von mir.

»Lass unseren Anwalt den Papierkram mit der Eigentumsurkunde erledigen«, schlage ich vor.

Er dreht sich zu mir um, und es ist zu dunkel, um in seinen grünen Augen lesen zu können. »Es geht um mehr als um den Papierkram.« Seine Stimme ist leise, rau, auf eine Weise, die nur von Verzweiflung herrühren kann. »Ich muss wissen, dass man sich am Ende um sie gekümmert hat. Ihr Testament hat mir die Möglichkeit dazu verwehrt.«

»Und du meinst, Tristan wird es dir erzählen?«

»Ich muss ihn fragen.« Er öffnet seine Tür und steigt aus.

Mein Magen krampft sich zusammen, als ich die Tür auf meiner Seite aufdrücke. Ich lasse meinen Mantel zurück und trete hinaus in die kühle Novembernacht. Der Wind zerzaust mir mein braunes Haar. Ein von Chris Merit entworfenes Louvre-T-Shirt trägt kaum dazu bei, mich zu wärmen, aber zumindest waren meine kniehohen schwarzen Stiefel eine kluge Wahl.

Chris tritt vor den Wagen, und ich eile an seine Seite. Die sternenlose Nacht ist düster, die Stimmung noch düsterer. Er legt mir den Arm um die Schulter und zieht mich an sich, beschützt mich mit seinem großen Körper und sagt mir so, dass ich, was immer auch in ihm vorgeht, nach wie vor zu ihm gehöre. Er schließt mich nicht aus. Er muss dies tun, also werden wir es tun - genauso, wie wir den Sturm abwettern werden, der unweigerlich folgen wird.

Ich spüre, wie es ihn vorwärtsdrängt, und einmütig setzen wir uns in Bewegung. So eingestimmt bin ich auf diesen Mann. Wir können

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