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Deep Six - Rausch der Gefahr von Walker, Julie Ann (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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Deep Six - Rausch der Gefahr

Was ist besser als ein heißer Navy SEAL? Sechs heiße Navy SEALS! Eigentlich hatte sich Ex-Navy SEAL Leo Anderson geschworen, den gefährlichen militärischen Einsätzen für immer den Rücken zu kehren. Doch als CIA Agentin Olivia Mortier ihn und sein altes Team um Hilfe bei einer streng geheimen Mission bittet, bringt er es einfach nicht fertig, sie zu enttäuschen. Denn Olivia ist die einzige Person aus seinem früheren Leben, die er nicht vergessen kann. Und die einzige Frau, die sein Herz seit langem wieder schneller schlagen lässt als jede noch so gefährliche Kampfhandlung. 'Heiße Kerle, heiße Action und heiße Temperaturen sorgen für ein heißes Leseerlebnis!' BOOK PAGE Auftakt der DEEP-SIX-Reihe von New-York-Times- und USA-Today-Bestseller-Autorin Julie Ann Walker

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 487
    Erscheinungsdatum: 01.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310964
    Verlag: LYX
    Größe: 1865 kBytes
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Deep Six - Rausch der Gefahr

Prolog

26. Mai 1624 ...

Das Ende ist nah ...

Die Worte hallten mit der bedrohlichen Klarheit einer Totenglocke durch Käpt'n Bartolome Vargas' Geist. Die See ... die so launische See hatte sich, wie schon so oft, wieder einmal gegen ihn gewandt. Aber im Gegensatz zu all den früheren Schlachten, die er nach hartem Kampf gewinnen konnte, ereilte ihn die Gewissheit - vielleicht eine Vorahnung? Oder schlichte Intuition? -, dass es an diesem Tag kein Entrinnen geben würde. Die wässrigen Klauen des Ozeans warteten nur darauf, sein geliebtes Schiff und die 224 Seelen an Bord zu verschlingen wie ein riesiger Blauwal, der sich einen Schwall Krill einverleibt. An diesem Tag konnten weder der Herrgott höchstpersönlich noch irdische Kanonen Bartolomes kostbare Galeone vor den riesigen, schäumenden Wellen schützen, die auf den Rumpf zurasten.

»Großsegel einholen! Schnell!«, brüllte er den Mitgliedern der Besatzung zu, die in der Takelage kletterten und über das überschwemmte Deck der Santa Cristina schlitterten und rutschten. Sein Erster Offizier blies den Befehl durch eine Fischbeinpfeife. Die drei schrillen Noten gingen beinah völlig unter, als der böige Wind sie erfasste und aufs Meer hinausfegte. Bartolome wischte sich den Regen und die salzige Gischt aus den Augen, kämpfte mit dem großen Steuerrad aus Holz und blickte nach Osten zu der brodelnden Wolkenwand, die seinem Verhängnis vorausging. Als er an jenem Morgen erwacht war und den gespenstischen Schimmer am Horizont erblickt hatte, da hatten ihn seine Seemannsinstinkte gewarnt, dass ihnen ein höllischer Sturm bevorstand. Dennoch war er so früh um die Jahreszeit nicht dafür gewappnet gewesen ...

Un huracán - ein Hurrikan. Für ihn bestand kein Zweifel.

Mit einem wüsten Fluch schwenkte er den Blick nach Norden und hoffte, sein Schwesternschiff, die Nuestra Señora de Cádiz, würde es rechtzeitig zu Bone Key geschafft haben, um das Unwetter im Windschatten der Insel abzuwarten. Beim Anblick des aufgewühlten rötlichen Himmels bei Sonnenaufgang hatten Kapitän Quintana, Bartolomes Pendant an Bord der Cádiz, und er die Entscheidung getroffen, die nach Spanien segelnde Armada aufzuteilen. Quintana sollte weiterfahren und unterwegs bei Bone Key Zuflucht suchen, falls es nötig wäre. Bartolome würde zu ihrem Heimathafen Havanna umkehren - falls ihm das nicht gelänge, sollte er Schutz in der Nähe der Ringinsel auf halbem Weg dazwischen suchen. Ihre Überlegung dahinter war gewesen, dass so im schlimmsten Fall zumindest ein Schiff den Sturm überleben würde. Aber un huracán ... Un huracán konnte sie ohne Weiteres beide auf den Meeresgrund befördern.

Genau wie Eustacio ...

Bartolome verzog das Gesicht zu einer Grimasse, als er an den Mann dachte, der am Vormittag zusammen mit sechs seiner Bronzekanonen über Bord gegangen war, als eine unverhoffte Monsterwelle die volle Breitseite der Santa Cristina erfasst hatte. Es hätte sein erster Hinweis darauf sein sollen, dass es sich nicht bloß um eine sommerliche Sturmbö handelte. Schon da hätte er Zuflucht suchen sollen.

Er hatte es nicht getan.

»Gott steh ihnen bei.« Leise murmelte Bartolome ein Gebet sowohl für Eustacio als auch für sein Schwesternschiff. Abschließend bezog er seine verbleibende Besatzung und sich selbst darin ein: »Möge Gott uns allen beistehen.« Dann richtete er die Aufmerksamkeit nach Süden.

Der gnadenlose Wind peitschte ihm das Haar aus der Spange in seinem Nacken und klatschte es gegen die Stoppeln auf seinen Wangen und an seinem Kinn. Er achtete nicht darauf, als er die Augen zusammenk

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