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Dem siebten Himmel so nah Julia Bd. 1903 von Hunter, Kelly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Dem siebten Himmel so nah

Tausend Pläne hat Serena, was ihre Zukunft angeht. Da würde eine feste Bindung nur stören! Aber das heißt nicht, dass sie nicht mal flirten kann. Zum Beispiel mit diesem gutaussehenden Piloten Pete Bennett, der ihr auf einer griechischen Insel über den Weg läuft. Vielleicht ist Pete sogar ein bisschen zu perfekt für eine Sommerromanze: Mit ihm fühlt Serena sich dem Himmel der Liebe so nah wie nie. Doch Pete scheint auch nicht mehr als eine kurze Affäre zu wollen. Bis er ihr plötzlich einen Heiratsantrag macht! Andere Frauen wären überglücklich - Serena ist entsetzt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862954421
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia 1903
    Größe: 401 kBytes
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Dem siebten Himmel so nah

1. KAPITEL

Eigentlich war nichts dagegen einzuwenden, den Tag unter einem blau-weiß-gestreiften Sonnenschirm auf einer kleinen griechischen Insel zu verbringen. Serena Comino jedoch saß bereits seit fünf Monaten jeden Tag unter diesem einen Sonnenschirm am Strand, wo sie Vespas an Touristen vermietete, und inzwischen hatte sie wirklich genug davon.

Die zugegeben prächtige Aussicht war immer dieselbe. Zwar kamen mit jeder Fähre neue Touristen, doch sie wollten immer das Gleiche: baden, am Strand liegen, eine Vespa mieten, essen ...

Jeden Tag.

Seit fünf Monaten.

In einem Monat würde sie nach Australien zurückkehren. Nach Australien, ja, aber nicht zurück in den Schoß ihrer Familie! Serena schaukelte mit dem klapprigen Regiestuhl so hin und her, dass er nur noch auf den hinteren Beinen stand, und blickte durch ihre Sonnenbrille in den strahlend blauen Himmel. Vielleicht hatte sich in den letzten fünf Minuten ja doch etwas getan. Eine vorüberziehende Wolke, ein Vogel, ein Flugzeug.

Superman .

Nichts dergleichen.

"Und wem verdanke ich das?", murmelte sie.

"Deinem Vater", ertönte eine amüsierte Stimme aus der Richtung des Ziegenpfades hinter ihr. Der alte Pfad schlängelte sich vom Dorfrand durch die Hügel, vorbei an dem weiß getünchten Häuschen ihrer Großeltern, bis zur Straße hinter Serena und den Vespas.

"Traurig, aber wahr." Sie wandte leicht den Kopf und schenkte Nico, ihrem Cousin väterlicherseits, also griechischerseits, ein Lächeln. Sie und Nico standen vorübergehend im Dienst ihrer zweiundachtzigjährigen Großeltern. Die brauchten allerdings keine Pflege, denn sie waren bemerkenswert fit. Nein, Serena und ihr Cousin waren hier, um die Geschäfte weiterzuführen, die Pappou um keinen Preis aufgeben wollte. Nicos Arbeitstag begann um vier Uhr morgens auf dem Fischkutter und endete gegen Mittag. Serenas begann um neun, endete um fünf oder sechs, und hatte nichts mit Fisch zu tun. Sie hatte noch Glück gehabt. "Ist es schon Mittag?"

"Wenn du eine Uhr tragen würdest, wüsstest du es."

"Ich kann keine Uhr mehr tragen", erwiderte sie. "Früher, als ich ein Leben hatte, mich mit Leuten traf, Dinge zu erledigen hatte, da habe ich eine Uhr getragen. Jetzt wäre es einfach zu deprimierend. Was gibt's zu essen?"

"Griechischen Salat, Calamari und Gigias Pistazien-Baklava."

Es sprach also doch etwas für kleine griechische Inseln.

Serena schwang nach vorne, sodass die Vorderbeine ihres Stuhls hart auf den Boden prallten, und drehte sich verwundert um, weil Nico sich nicht wie sonst auf den Stuhl neben ihr setzte.

Er war nicht allein. Neben ihm stand ein hoch gewachsener Mann mit pechschwarzem Haar, Adonis-Körper und unwiderstehlichem Lächeln. Serena betrachtete den Fremden eingehend. Kein Superman, befand sie. Superman war glatt rasiert und adrett. Brav.

Dieser Mann war Superman in verrucht.

"Fliegen Sie?", fragte sie ihn.

"Ja."

"Ich wusste es doch. Frauen spüren so etwas."

"Wovon redet sie?", sagte er zu Nico. Er hatte eine wunderbare Stimme. Tief. Träumerisch. Belustigt. Australisch.

"Ist doch egal", entgegnete sie. "Was macht das schon?" Sie lächelte ihn herausfordernd an. Im Gegenzug nahm er seine Pilotenbrille ab und enthüllte Augen so blau wie der Himmel über ihnen. Beeindruckend. Sie blickte ihn über den Rand ihrer Sonnenbrille hinweg an, um zu prüfen, ob es an den getönten Gläsern lag.

Nein.

"Rena, das ist Pete Bennett. Pete, meine Cousine Serena. Sie hat ein gutes Herz. Zum Kummer meiner Familie ist der Rest reine Sünde."

"Serena." Pete Bennetts Lächeln war lasziv, sehr lasziv, sein Blick abschätzend, aber nicht unverschämt. Superman für böse Mädchen. So jemand kannte die Frauen. Wusste, wie man sie umwarb, wie man sie verführte. Das war ein Pluspunkt. "Interessante Kombination."

Serenas Lächeln wu

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