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Dem stolzen Griechen verfallen von Green, Abby (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2020
  • Verlag: CORA Verlag
eBook
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Dem stolzen Griechen verfallen

Als Sasha nach einem schweren Unfall erwacht, blickt sie geradewegs in die eindrucksvollsten Augen, die sie je gesehen hat! Wer ist der Fremde an ihrem Bett? Atemlos erfährt sie: Apollo Vasilis - ihr Ehemann! Doch sie kann sich an kaum etwas erinnern! Nur ihrer leidenschaftlichen Gefühle für den stolzen Griechen ist sie sich bewusst. Obwohl die Ehe laut Apollo kurz vor dem Ende stand, ist die Anziehungskraft zwischen ihnen unwiderstehlich. Doch dann kehrt ihr Gedächtnis zurück - und Sasha erfährt Schockierendes!

Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills & Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!

Produktinformationen

    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733714376
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1864 kBytes
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Dem stolzen Griechen verfallen

1. KAPITEL

Apollo Vasilis starrte aus dem Fenster auf den Zierteich im grünen Innenhof des Krankenhauses. In der Ferne lag Athen unter einem Dunstschleier verborgen. Das Meer war ein blasser, kaum sichtbarer Streifen am Horizont. Apollo allerdings bemerkte nichts davon. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Die Anspannung, die er verspürte, hatte seit Monaten nicht nachgelassen.

Seit drei Monaten, um genau zu sein.

Hinter ihm erklang ein regelmäßiges Piepsen, das sich auf einmal änderte - einen Schlag aussetzte, dann schneller wurde.

Ihr Herzschlag.

Sie wachte auf, endlich.

Apollo wandte sich zu der Frau um, die auf dem Bett lag, so bleich wie die Laken unter ihr. Ihr goldrotes Haar lag auf dem Kissen ausgebreitet wie ein Schleier.

Direkt über ihrem rechten Auge befand sich ein großes Pflaster. Auch ihr einer Arm war bandagiert, und über die linke Wange zog sich eine dünne Narbe. Insgesamt hatte sie nur leichte Verletzungen und Prellungen erlitten - ein Wunder, wenn man bedachte, dass ihr Auto am Boden einer engen, hundert Meter tiefen Schlucht lag, ein verkohltes, verformtes Wrack, dessen Bergung man noch nicht einmal in Angriff genommen hatte.

Apollo trat dichter an das Bett heran, dichter an die Frau. Ihre hellen Wimpern waren so lang, dass sie schwache Schatten auf ihre Wangen warfen, ihre Augenbrauen etwas dunkler und sehr zart. Er runzelte die Stirn. Irgendwie kam ihm ihr Gesicht schmaler vor, und ihre Wangenknochen schienen stärker hervorzutreten.

Andererseits hatte er es in letzter Zeit nach Möglichkeit vermieden, sie näher anzusehen.

Vor vier Monaten, als sie sich kennengelernt hatten, hatte er sie angesehen wie noch nie eine Frau zuvor. Hatte nichts wahrgenommen als sie, ihren nackten Körper.

Das Bild stand ihm noch immer vor Augen. Kleine, perfekt geformte Brüste. Ein flacher Bauch und sanft geschwungene Hüften. Zarte rötliche Locken zwischen ihren Schenkeln. Schlanke, blasse Schenkel. Sie hatte so zerbrechlich ausgesehen, aber als sie vereint gewesen waren, hatte er ihre innere Stärke gefühlt, Seide und Stahl. Es war die erotischste Erfahrung seines Lebens gewesen.

Die plötzliche unerwartete Hitze, die mit der Erinnerung zusammen in ihm aufstieg, war ihm mehr als unangenehm.

Diese Frau hatte ihn auf infame Weise getäuscht.

Er verachtete sie.

In dem Moment, als ihre Augenlider zu flattern begannen, öffnete sich die Tür, und die Ärztin und mehrere Krankenschwestern eilten in den Raum. Die Ärztin warf Apollo einen mahnenden Blick zu. "Denken Sie daran, Sie dürfen sich nicht zu große Hoffnungen machen. Wir können uns vom Ausmaß ihrer Kopfverletzung erst dann einen Eindruck verschaffen, wenn sie das Bewusstsein wiedererlangt hat."

Apollo nickte und sah zu, als die Ärztin sich neben ihrer Patientin auf das Bett setzte und ihre Hand nahm. "Meine Liebe, können Sie mich hören? Können Sie Ihre Augen öffnen?"

Eine Sekunde lang hielt Apollo unwillkürlich den Atem an. Als hätte er einen Moment alles vergessen. Als läge ihm etwas daran, ob seine Ehefrau je wieder aufwachte oder nicht.

Von weit weg hörte sie Stimmen. Wie summende Bienen, die die Dunkelheit und die Stille störten, die sie umgaben.

Jemand berührte ihre Hand und sagte etwas zu ihr. Aber sie hörte keine Worte, nur Laute.

Sie versuchte, sich zurück ins Dunkle zu flüchten, aber der Reiz wurde stärker. Helligkeit lauerte hinter ihren Augenlidern, ließ die Dunkelheit weichen. Ihr Kopf fühlte sich unendlich schwer an.

Und dann lichtete sich schließlich der Nebel, und eine scharfe Stimme sagte: "Mrs. Vasilis, es ist an der Zeit aufzuwachen."

Ihr blieb keine Wahl, als zu gehorchen. Auch, wenn die Worte keinen Sinn ergaben. Mrs. wer?

Sie öffnete die Augen und schloss sie sofort wieder, als das helle Licht ihre Netzhaut traf. Anscheinend lag sie auf einem Bett. Men

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