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Der Bastian Roman von Noack, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Der Bastian

Eine Liebe voll prickelnder Leichtigkeit: 'Der Bastian' von Barbara Noack jetzt als eBook bei dotbooks. Der charmante und gewitzte Bastian hat sein Examen in der Tasche. Doch gleich eine Stelle als Lehrer antreten? Viel lieber möchte er noch eine Weile seine Freiheit genießen! Da verliebt er sich in die Ärztin Katharina, die genau das Gegenteil von Bastian darstellt: Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben, ist vernünftig und vorausschauend. Durch Bastian lernt sie ein Leben kennen, das unbeschwerter und romantischer nicht sein könnte. Doch reicht die Liebe allein aus, um glücklich zu werden? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Der Bastian' von Barbara Noack. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Barbara Noack, geboren 1924, hat mit ihren fröhlichen und humorvollen Bestsellern deutsche Unterhaltungsgeschichte geschrieben. In einer Zeit, in der die Männer meist die Alleinverdiener waren, beschritt sie bereits ihren eigenen Weg als berufstätige und alleinerziehende Mutter. Diese Erfahrungen wie auch die Erlebnisse mit ihrem Sohn und dessen Freunden inspirierten sie zu vieler ihrer Geschichten. Ihr erster Roman "Die Zürcher Verlobung" wurde zweimal verfilmt und besitzt noch heute Kultstatus. Auch die TV-Serien "Der Bastian" und "Drei sind einer zu viel", deren Drehbücher die Autorin verfasste, brachen in Deutschland alle Rekorde und verhalfen Horst Janson und Jutta Speidel zu großer Popularität. Barbara Noack veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane: "Auf einmal sind sie keine Kinder mehr" "Brombeerzeit" "Danziger Liebesgeschichte" "Das kommt davon, wenn man verreist" "Das Leuchten heller Sommernächte" "Der Bastian" "Der Duft von Sommer und Oliven" "Der Traum eines Sommers" "Der Zwillingsbruder" "Die Melodie des Glücks" "Drei sind einer zuviel" "Ein Stück vom Leben: Schwestern der Hoffnung - Band 2" "Flöhe hüten ist leichter" "Eine Handvoll Glück: Schwestern der Hoffnung - Band 1" "Eines Knaben Phantasie hat meistens schwarze Knie" "Ferien sind schöner" "Jennys Geschichte", "So muss es wohl im Paradies gewesen sein" "Valentine heißt man nicht & Der Duft von Sommer und Oliven" "Schwestern der Hoffnung - Die Saga in einem Band" "Valentine heißt man nicht" "Was halten Sie vom Mondschein?" Barbara Noack veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane "Die Zürcher Verlobung"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 02.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244153
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: Ullstein Taschenbuch 20189
    Größe: 2070 kBytes
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Der Bastian

Kapitel 1
Bastian macht einen Krankenbesuch

An einem Dienstagmorgen Anfang Juli stand Bastian Guthmann auf dem Viktualienmarkt vor einem Blumenstand und wußte nicht recht, was er kaufen sollte.

Er zog ein Bund Margeriten zu zwei Mark aus einem Eimer, der Strauß tropfte auf seine Schuhe und erschien ihm ein bißchen wenig.

"Dann nehmen S' doch zwei", sagte die Blumenfrau.

Dies wiederum erschien Bastian ein bißchen teuer. Er hatte etwas zu zwoachtzig im Sinn gehabt.

"Für welchen Zweck soll's denn sein?"

"Meine Großmutter", sagte er, "sie liegt im Spital."

Der Satz ging der Blumenfrau zu echtem Herzen. "Ah geh -schlimm?"

"Nichts Gefährliches", sagte Bastian, aber genau wußte er auch nicht, was ihr fehlte. Seine Schwestern, die ihn abwechselnd anriefen, um ihn daran zu erinnern, daß er Großmutter besuchen müßte, sprachen diskret von Omas Vorfall, worunter sich Bastian wenig vorzustellen vermochte. Auf alle Fälle hatte es etwas mit ihrem Unterleib zu tun.

Bastian wunderte sich, daß so eine alte Frau überhaupt noch einen Unterleib besaß, der Schwierigkeiten machen konnte.

"Ich denke, der zu zwei Mark wird genügen", sagte er, "sie kriegt ja noch von anderen Blumen."

Nachfolgend bestieg er seine "Else", einen Deux Cheveaux, Baujahr 59, aber Luxusausgabe. Der Motor lief noch fabelhaft, nur der Rost machte Else zu schaffen. Er hatte ihren Unterboden so gründlich aufgefressen, daß Bastian während der Fahrt das Straßenpflaster unter seinen Füßen betrachten konnte. Solange er nicht durch eine Pfütze fuhr, störte das nicht. Die Risse und Triangel im Verdeck hatte er mit Isolierband verpappt. Auf den durchhängenden Sitzen glichen Sofakissen das Schlimmste aus. Bastian liebte seine Else wie einen alten Hund.

Bastian, Else und der Strauß Margeriten fuhren zum Krankenhaus, das war so gegen elf Uhr vormittags.

Die Empfangsschwester guckte streng aus ihrem Glaskasten. "Jetzt? Jetzt ist keine Besuchszeit. Kommen Sie morgen nachmittag wieder."

Bastian, nun einmal da und finster entschlossen, seine Blumen loszuwerden, sagte, er käme von außerhalb, von Oberpfaffenhofen. Er habe sich extra von seinem Chef freigeben lassen, um seine alte Oma zu besuchen, er könne am nächsten Tag nicht wiederkommen. Und er lächelte.

Bastian konnte überwältigend lächeln, wenn er wollte.

Die Schwester sagte: "Dritter Stock, Zimmer 338, Gynäkologische, links durch die Glastür, wo 'Professor Dr. Klein' draufsteht. Wenn der Herr Chefarzt Visite macht, müssen Sie verschwinden, hören Sie?"

Bastian nahm den Lift. Der Lift roch nach frisch behandeltem Unglücksfall. Krankenhäuser waren ihm ein Greuel.

Als kerngesunder junger Mann, der sogar noch über seinen Blinddarm (27) verfügte, hatte er eine kerngesunde Scheu vor allem, was mit Leiden, Blut und Bahren zu tun hatte und mit Spritzen. Bastian hatte schon dreimal eine in den Arm gekriegt und eine ins Gesäß. Und niemand hatte ihn bedauert.

Als er den Lift im dritten Stock verließ, wehte eine weiße, gewichtige Wolke an ihm vorüber - der Chefarzt mit eilfertigem Gefolge auf der Rückkehr von der Visite. Ein königlicher Aufmarsch in Weiß, weißer ging's nicht, selbst die Schuhe, alles weiß - bis auf das Gesicht des Oberarztes. Ihm sah man an, daß er schon 14 Tage Costa Brava hinter sich hatte.

Bastian ließ die Prozession an sich vorüberziehen, hörte im Geist Barocktrompeten und zog ergriffen einen Hut, den er nicht besaß.

Dann suchte er sich an den Zimmertüren entlang. Zimmer 314 - 315 - Eintritt verboten - 317 - 318 - Fäkalienspüle (die deutsche Sprache verfügt wirklich über hervorragende Wortkompositionen) - 319 ...

Auf dem Gang bewegten sich Patientinnen mit plattgelegenen Frisuren und geblümten Morgenröcken. Manche trugen Söckchen oder heruntergerollte Strümpfe in Puschelpantoffeln. Alle sahen Bastian nach.

Zu der Unbehaglichkeit, sich in einer Krankenanst

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