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Der Bergpfarrer 219 - Heimatroman Ein Leben lang mit dir! von Waidacher, Toni (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2018
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Der Bergpfarrer 219 - Heimatroman

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. 'Der Bergpfarrer' wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie 'Irrlicht' und 'Gaslicht' erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz. 'Grüß Gott und herzlich willkommen, Frau Trautmann', begrüßte Ria Stubler die junge Frau. 'Hatten S' eine gute Fahrt?' Hanna Trautmann lächelte die Pensionswirtin an. 'Vielen Dank. Ja, es lief alles ganz wunderbar', antwortete sie, 'kaum Verkehr auf der Autobahn.' Die Pensionswirtin hatte einen Schlüssel vom Brett, gleich hinter dem kleinen Rezeptionstresen, genommen. 'Dann zeig' ich Ihnen gleich mal Ihr Zimmer. Es ist im ersten Stock.' Hanna reagierte schnell, als die ältere Frau ihr die Reisetasche abnehmen wollte. 'Danke, bemühen Sie sich bitte nicht! Meine Tasche trag ich schon allein.' Sie stiegen die Treppe hinauf. Das Zimmer mit der Nummer Elf befand sich gleich hinter dem Treppenabsatz. Ria schloss auf und ließ Hanna vortreten. 'Ich hoff', dass es Ihnen gefällt, und dass Sie sich wohlfühlen werden.' Die Studentin trat ein und schaute sich um. 'Frau Stubler', rief sie begeistert, 'hier werde ich mich ganz bestimmt wohlfühlen!'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 04.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740937522
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 270 kBytes
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Der Bergpfarrer 219 - Heimatroman

"Grüß Gott und herzlich willkommen, Frau Trautmann", begrüßte Ria Stubler die junge Frau. "Hatten S' eine gute Fahrt?"

Hanna Trautmann lächelte die Pensionswirtin an.

"Vielen Dank. Ja, es lief alles ganz wunderbar", antwortete sie, "kaum Verkehr auf der Autobahn."

Die Pensionswirtin hatte einen Schlüssel vom Brett, gleich hinter dem kleinen Rezeptionstresen, genommen.

"Dann zeig' ich Ihnen gleich mal Ihr Zimmer. Es ist im ersten Stock."

Hanna reagierte schnell, als die ältere Frau ihr die Reisetasche abnehmen wollte.

"Danke, bemühen Sie sich bitte nicht! Meine Tasche trag ich schon allein."

Sie stiegen die Treppe hinauf. Das Zimmer mit der Nummer Elf befand sich gleich hinter dem Treppenabsatz. Ria schloss auf und ließ Hanna vortreten.

"Ich hoff', dass es Ihnen gefällt, und dass Sie sich wohlfühlen werden."

Die Studentin trat ein und schaute sich um.

"Frau Stubler", rief sie begeistert, "hier werde ich mich ganz bestimmt wohlfühlen!"

Hanna nickte noch einmal bekräftigend. Das Zimmer war von der Größe her gerade richtig. Die Einrichtung bestand aus Holz und war im ländlichen Stil gehalten. Vor den Fenstern hingen karierte Vorhänge, an den Wänden gerahmte Bilder, die Motive aus dem Leben der Bergbauern zeigten. Eine große Glastür führte auf einen Balkon hinaus.

"Wirklich, sehr hübsch!", lobte die Studentin noch einmal.

"Freut mich, dass es Ihnen gefällt. Frühstück gibt's ab sieben Uhr, aber die meisten Gäste wollen im Urlaub ausschlafen und kommen meist net vor acht. Ach ja, falls Sie mal eine Bergtour unternehmen wollen, müssten S' mir am Abend zuvor Bescheid sagen, damit ich Ihnen dann was herrichten kann. Die Touren beginnen nämlich in aller Herrgottsfrühe."

Nachdem noch ein paar Einzelheiten erklärt waren, wünschte Ria einen schönen Aufenthalt und ging hinaus.

Hanna sah sich noch einmal um. Das Zimmer besaß ein eigenes Bad, es gab Telefon und Fernsehen, und sogar einen Internetanschluss. Die Studentin öffnete die Glastür und trat auf den umlaufenden Balkon hinaus. An die Brüstung gelehnt, schaute sie zu den Bergen hinüber, die zum Greifen nahe schienen. Imposant ragten sie in die Höhe, und ihre schneebedeckten Gipfel berührten anscheinend den tiefblauen Himmel.

Tief atmete Hanna die klare, würzige, nach Wildkräutern und Blumen duftende Luft ein und lächelte, als sie daran dachte, wie ihre Freundin sie ausgelacht hatte, als sie erzählte, wo sie die Ferien verbringen wollte.

"Wohin willst du? In die Berge? Das ist doch wohl nicht dein Ernst!", hatte Kirsten ausgerufen und verständnislos den Kopf geschüttelt. "Weißt du nicht, dass wir Norddeutschen bei den Bayern immer noch als Erzfeinde verschrien sind?"

"Blödsinn!", entgegnete Hanna. "Du hättest statt Informatik besser Geschichte studiert. Das waren bloß so ein paar Sturköpfe, die in den Nichtbayern die 'Saupreußen' gesehen haben. Aber diese Zeiten sind ja gottlob vorbei. Abgesehen davon bin ich ja gar keine Norddeutsche. Schon vergessen?"

In der Tat stammte Hanna Trautmann aus Blaubeuren in Baden-Württemberg. Wissensdurst und der Drang nach Freiheit und neuen Eindrücken hatten sie von daheim fortgelockt. Seit einem guten Jahr lebte sie nun in Hamburg, wo sie auch studierte.

Ihr Handy meldete sich. Hanna zog es aus der Jeans und schaute auf das Display. Ihre Mutter. Sicher wollte sie wissen, ob die Tochter gut angekommen war. Auf dem Weg zu ihrem Ferienziel war die Studentin selbstverständlich erst einmal bei den Eltern gewesen und hatte sich dort für ein paar Tage verwöhnen lassen.

"Hallo, Mama", sagte die Studentin. "Ich bin gut angekommen."

"Gott sei Dank!"

Hanna lächelte. Obwohl die Vierundzwanzigjährige nun schon fast zwölf Monate nicht mehr bei ihren Eltern lebte, war ihre Mutter immer noch besorgt um sie - oder vielleicht auch gerade deswegen. Mindestens einmal in der Woche rief Helga Trautmann i

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