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Der Bergpfarrer 402 - Heimatroman Jenny will nur noch vergessen... von Waidacher, Toni (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.08.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Der Bergpfarrer 402 - Heimatroman

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. Jennifer Cordes hatte St. Johann hinter sich gelassen und fuhr die Bergstraße hinauf, an deren Ende die bekannte Bergklinik stand. Schon kam ihr Ziel in Sicht, ein langgestreckter, moderner Zweckbau, der irgendwie nicht so recht in die schöne Gegend zu passen schien. Die junge Frau lenkte ihr Auto auf den großen Parkplatz, hinter dem Hauptgebäude, der eigens für das Klinikpersonal angelegt worden war. Jennifer Cordes stellte ihren Wagen ab und stieg aus. Sie war groß und schlank. Das schimmernde, rotbraune Haar fiel ihr in einem dicken, geflochtenen Zopf über den Rücken.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. 'Der Bergpfarrer' wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie 'Irrlicht' und 'Gaslicht' erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 23.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740905866
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 698 kBytes
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Der Bergpfarrer 402 - Heimatroman

Jennifer Cordes hatte St. Johann hinter sich gelassen und fuhr die Bergstraße hinauf, an deren Ende die bekannte Bergklinik stand. Schon kam ihr Ziel in Sicht, ein langgestreckter, moderner Zweckbau, der irgendwie nicht so recht in die schöne Gegend zu passen schien.

Die junge Frau lenkte ihr Auto auf den großen Parkplatz, hinter dem Hauptgebäude, der eigens für das Klinikpersonal angelegt worden war.

Jennifer Cordes stellte ihren Wagen ab und stieg aus. Sie war groß und schlank. Das schimmernde, rotbraune Haar fiel ihr in einem dicken, geflochtenen Zopf über den Rücken. Ein Paar ernste, schöne Augen blickten aus dem fein gezeichneten Gesicht. Sie nahm ihre Handtasche und machte sich auf den Weg zum Haupteingang. Sie war ein wenig nervös.

Die breiten Glastüren öffneten sich automatisch. In dem großen, hellen Foyer, das auch einem Luxushotel Ehre gemacht hätte, schritt ein Herr mittleren Alters wartend auf und ab. Es war Herr Behringer, der Verwaltungschef. Sie hatte ihn bereits bei ihrem Vorstellungsgespräch kennengelernt. Er kam auf sie zu und reichte ihr die Hand.

"Grüß Gott, Frau Cordes. Schön, dass Sie da sind."

Gemeinsam gingen sie den Gang hinunter. Gleich um die nächste Ecke befanden sich die Aufzüge. Sie betraten die Kabine, und der Verwaltungschef drückte den Knopf für die vierte Etage.

Oben angekommen, erstreckte sich ein langer, breiter Gang vor ihnen. Die Türen, die rechts und links abzweigten, waren mit Messingschildchen versehen. Herr Behringer öffnete die Tür mit der Aufschrift "Verwaltung", die in ein Vorzimmer führte.

An einem Schreibtisch saß die Sekretärin, die sich bei ihrem Eintritt erhob.

"Grüß Gott, ich bin Christel Berghofer", begrüßte sie die junge Frau freundlich. "Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten?"

Jennifer dankte ihr erfreut.

"Hatten S' denn eine gute Fahrt von München hierher?", fragte der Verwaltungschef, während sie in seinem Büro Platz nahmen.

"Oh ja, es ging recht gut. Den Berufsverkehr konnt ich vermeiden, und die Strecke ist ja net so arg lang."

"Das Wachnertal ist freilich ganz anders als die Großstadt mit ihrem Trubel", erwiderte Behringer lächelnd. "Aber Sie werden genug Abwechslung hier finden - St. Johann und seine Umgebung haben einiges zu bieten. Aber erst einmal müssen S' sich ja einrichten und mit dem Neuen vertraut machen."

Er stand auf und holte vom Schreibtisch eine Ledermappe, die er der jungen Frau überreichte.

"Hier drinnen finden S' alles, was Sie wissen müssen", erklärte er. "Telefonnummern, einen detaillierten Lageplan der Klinik, ein paar Informationen über die verschiedenen Stationen, die Chef- und Stationsärzte sowie die Hausordnung. Heut Nachmittag stell ich Sie unserer Oberschwester, Kathrin Neubauer, vor", fuhr der Verwaltungsleiter fort. "Bis dahin können S' sich erst einmal in aller Ruhe umschauen und einrichten. Ihr Zimmer befindet sich im Personaltrakt, aber das steht alles auf dem ersten Blatt in der Mappe."

Jennifer Cordes nahm die Mappe, bedankte sich und verließ das Büro. Mit raschen Schritten ging sie den Gang zurück, der zu den Aufzügen führte. Man hätte glauben können, sich auf dem Flur eines Luxushotels zu befinden. Er war hell und freundlich, überall hingen Bilder, und die Grünpflanzen in den großen Töpfen verbreiteten ein angenehmes Klima.

Mit Hilfe des Lageplans hatte Jenny ihr Zimmer bald gefunden. Überrascht blieb sie in der Tür stehen. Es ähnelte eher einer Suite in einem eleganten Hotel als einem Appartement für Angestellte. Sie betrat das Schlafzimmer, das behaglich eingerichtet war. Dann gab es einen Wohnbereich, der mit einer Küchenzeile ausgestattet war, sodass man sich selbst einen Kaffee, Tee oder eine kleine Mahlzeit zubereiten konnte. Ein kleiner Kühlschrank war ebenso vorhanden, wie Geschirr, Wasserkocher und Kaffeemaschine. Sie musste also nicht immer in der Kantine essen.

Die junge Frau trat ans Fenster.

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