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Der Bergpfarrer 87 - Heimatroman Es war nur ein schöner Traum von Waidacher, Toni (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2016
  • Verlag: Kelter
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Der Bergpfarrer 87 - Heimatroman

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. 'Immer rein in die gute Stube', begrüßte Oliver Hartmann die beiden Freunde, die eben an der Tür Sturm geklingelt hatten. Klaus Mendel und Michael Rotter schleppten zwei Kästen Bier, obenauf lagen Tüten mit Kartoffelchips und gerösteten Erdnüssen. 'Mensch, Olli, pack' mal mit an', stöhnte Klaus und wischte sich mit der freien Hand den Schweiß von der Stirn. 'Na klar', nickte der frischgebackene Sozialpädagoge und schnappte sich die Tüten. 'Hier entlang, bitte.' 'Ha, ha', lachte Michael grimmig. 'Das ist ja mal wieder typisch. Läßt uns die ganze Arbeit machen und ?trägt? dann tatsächlich die ?schwersten? Sachen ins Haus.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. 'Der Bergpfarrer' wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie 'Irrlicht' und 'Gaslicht' erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740901684
    Verlag: Kelter
    Größe: 240kBytes
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Der Bergpfarrer 87 - Heimatroman

"Immer rein in die gute Stube", begrüßte Oliver Hartmann die beiden Freunde, die eben an der Tür Sturm geklingelt hatten.

Klaus Mendel und Michael Rotter schleppten zwei Kästen Bier, obenauf lagen Tüten mit Kartoffelchips und gerösteten Erdnüssen.

"Mensch, Olli, pack' mal mit an", stöhnte Klaus und wischte sich mit der freien Hand den Schweiß von der Stirn.

"Na klar", nickte der frischgebackene Sozialpädagoge und schnappte sich die Tüten. "Hier entlang, bitte."

"Ha, ha", lachte Michael grimmig. "Das ist ja mal wieder typisch. Läßt uns die ganze Arbeit machen und 'trägt' dann tatsächlich die 'schwersten' Sachen ins Haus."

Oliver beachtete den Einwand gar nicht. Er ging grinsend voraus und hielt die Tür zum Garten auf.

"Dafür hab' ich schon den Grill angefeuert", meinte er lakonisch. "Ist das Bier auch kalt?"

"Kommt eben aus dem Kühlraum", erklärte Klaus.

Sein Vater war Wirt eines Gasthauses. Die Bierkisten hatte er schon am Morgen kaltgestellt.

"Prima", rief der Vierundzwanzigjährige und griff nach einer Flasche. "Dann mal Prost."

Der Garten gehörte zu einer Parterrewohnung eines Hinterhauses, das in einem Stadtviertel Münchens stand. Oliver Hartmann, Mieter der Wohnung, hatte Lampions aufgehängt, Gartenfackeln aufgestellt und einen großen Schwenkgrill angeheizt. Der Rauch der Holzkohle strömte schon den typischen Geruch aus, der mit zu den Vorfreuden einer Grillparty gehörte.

"Also, net, daß ihr denkt, ich hätt' gar nix gemacht", sagte er zu den beiden anderen. "In der Küche steh'n drei Salate, das Brot ist im Backofen und das Fleisch hab' ich eigenhändig geschnitten und eingelegt."

Seine Eltern besaßen eine Metzgerei. Sie hatten Grillfleisch und Würstchen für diesen Abend gespendet, so daß die drei Freunde recht kostengünstig wegkamen. Ein paar Bekannte waren eingeladen worden, die versprochen hatten, ebenfalls diverse Sachen, Getränke oder Dips, Knabbergebäck, Kräuterbutter oder anderes mitzubringen.

"So, meine Herren", meinte Oliver, nachdem Klaus und Michael sich ebenfalls bedient und gesetzt hatten, "heut' feiern wir den Abschluß uns'res Studiums. Aber ich find', das sollte noch net alles sein. Immerhin haben wir uns ein paar Jahre lang gequält, kaum Freizeit gehabt und von Urlaubsfahrten ganz zu schweigen. In den Semesterferien haben wir fleißig gejobbt, um uns'ren Eltern net allzu sehr auf den Taschen zu liegen."

Beifälliges Nicken begleitete seine Worte.

"Ich schlag' deshalb vor, das Ende dieser Quälerei mit einer Fahrt in die Berge gebührend zu feiern", fuhr er fort. "Ich hab' da auch schon was ins Auge gefaßt. Meine Eltern verbringen seit Jahren ihre Ferien in St. Johann. Das ist ein

idyllischer Ort an der Grenze zu Österreich. Ich selbst bin einmal mitgewesen, allerdings ist das schon Jahre her. Jedenfalls hat's mir dort gut gefallen, und ich würd' mich freu'n, wenn ihr mit meinem Vorschlag einverstanden wäret."

"Was meinst' denn, was das kostet?" wollte Klaus wissen.

Oliver, der gerade getrunken hatte, setzte die Bierflasche wieder ab und hob den Zeigefinger seiner rechten Hand.

"Hab' ich schon alles in Erfahrung gebracht", erklärte er. "Mein Vater hat mir da einen Tip gegeben. Heut' mittag war ich in einem Reisebüro. Es gäbe da ein preisgünstiges Arrangement. Eine Woche, mit Halbpension, für net einmal dreihundert Euro. Ich find', das sollten wir uns gönnen. Inbegriffen sind in dem Preis: Bergwanderung mit Führer, eine Übernachtung auf der Hütte mit Fetenzauber und am vorletzten Abend eine Tanzveranstaltung in dem Hotel volkstümlicher Art. Na ja, ihr wißt schon, mit Lederhosen und Blasmusik.

Also, was haltet ihr von meinem Vorschlag? Woll'n wir's noch einmal so richtig krachen lassen, bevor der Ernst des Lebens beginnt?"

Klaus und Michael sahen sich an. Begeisterung zeichnete sich auf ihren Gesichtern ab.

"Na klar. Auf jeden Fall!"

Oliver sa

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