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Der Beste küsst zum Schluss von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.02.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
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Der Beste küsst zum Schluss

Das fulminante Finale der Fool's Gold-Serie (alle Teil sind auch separat zu lesen): Unternehmer Aidan bietet Abenteuer jeglicher Art an. Schon mehr als eine Touristin hat sich in sein Bett verirrt - nun gilt der Outdoor-Experte als der Aufreißer in Fool's Gold. Um seinen Ruf loszuwerden, braucht er eine Frau! Und zwar eine, die ihm erklärt, wie Frauen wirklich ticken. Da kommt ihm Shelby mit ihrer verrückten Idee einer "Frauen-Männer-Freundschaft" gerade recht. Bereits die gemeinsame Pediküre führt Aidan an seine Grenzen. Und bald entpuppt sich Shelby als das größte Abenteuer seines Lebens ... 'Susan Mallery zählt zu meinen Lieblingsautorinnen' Debbie Macomber. Nr. 1-New York Times-Bestsellerautorin 'Herzerwärmend und unvergesslich!' Library Journal New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von den Kritikern als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 05.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767426
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Fool's Gold 20
    Originaltitel: Best of My Love
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Der Beste küsst zum Schluss

1. Kapitel

"Wegen gestern Abend ..."

Die Worte wurden ganz leise ausgesprochen. Fast wie eine Frage. Dennoch verspürte Aidan Mitchell sofort das dringende Bedürfnis, mit dem Kopf gegen die Tischplatte zu schlagen. Oder gegen die Wand - je nachdem, was näher war. Der Tisch, vermutete Aidan. Ganz sicher war er sich allerdings nicht. Vielleicht war es auch keine gute Idee, mit dem Kopf gegen irgendetwas zu schlagen. Denn ehrlich gesagt war das Letzte, was er gebrauchen konnte, noch mehr Kopfschmerz. Sein verkaterter Zustand war schon schlimm genug.

"Ich habe nichts", gab er zu und blinzelte in das viel zu helle Licht des Cafés. Wenn ein Mann sich so schlecht fühlte wie er jetzt, war Kaffee die einzige Lösung. "Keine Entschuldigung, keine Erklärung."

Er wollte noch mehr sagen. Dass es nicht sein Fehler gewesen war. Nur stimmte das leider nicht.

Verdammt, dachte er. Eigentlich war er doch kein schlechter Kerl. Er liebte seine Mutter, bezahlte seine Steuern und leitete eine ziemlich erfolgreiche Firma. Aber irgendwo auf seinem Weg durchs Leben war er trotzdem ein totaler Idiot geworden. Nur, warum sollte er das Offensichtliche aussprechen?

Die Frau, die neben seinem Tisch stand, deutete auf den freien Stuhl ihm gegenüber. "Darf ich?"

Aidan nickte und wünschte sofort, es nicht getan zu haben, als der Schmerz hinter seinen Augen explodierte. Er ermahnte sich, dass es ein kleiner Preis war für das, was er sich geleistet hatte.

Er ignorierte das stete Pochen in seinen Schläfen und versuchte, sich auf seine neue Tischnachbarin zu konzentrieren. Shelby Gilmore war klein und hatte blaue Augen. Zierlich, dachte er. Hübsch genug, um die Aufmerksamkeit eines jeden Mannes zu erwecken, der noch eigenständig atmete. Aber nicht für ihn, denn er hatte klare Regeln. Keine einheimischen Frauen. Touristinnen waren einfacher. Allerdings sah man ja jetzt, wo das hinführte.

Ihr Blick war fest auf ihn gerichtet, als sie ihren Kaffee trank. Sie schien zu versuchen, etwas herauszufinden. Da es vermutlich um ihn ging, konnte er ihr die Mühe ersparen.

"Ja", sagte er und hörte selber, wie rau seine Stimme klang. Ohne Zweifel eine weitere Auswirkung des Alkohols, der vermutlich immer noch von seinem Körper verarbeitet wurde. "Ich bin ein Arsch. Ich bin sicher, irgendwo in der Zeitung steht ein Artikel darüber."

Sie lächelte. "Die Zeitung ist bereits erschienen, und ich habe nichts dergleichen gelesen. Andererseits überblättere ich die 'Arsch'-Seiten immer, weil sie so deprimierend sind."

"Sehr witzig. Amüsiere dich ruhig auf meine Kosten. Das habe ich verdient."

Ihre Haare fielen ihr über die Schultern. Sie waren glatt und von einem Blond, das fast schon golden wirkte. Der lange Pony verdeckte ihre Augenbrauen. Aidan wusste, dass sie Ende zwanzig sein musste, aber sie sah jünger aus.

"Mir gefällt, dass du Verantwortung für das übernimmst, was passiert ist", sagte sie. "Das würden nicht viele Männer tun."

"Die meisten Männer hätten sich gar nicht erst in solche Schwierigkeiten gebracht." Er lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und unterdrückte ein Stöhnen. "Ich hatte alles genau geplant. Das war der Fehler. Ich hatte einen Plan."

"Und der führte direkt in die Hölle?"

Obwohl Aidan sich mies fühlte, brachte er ein Grinsen zustande. "Ja. Das war ich. Der Kerl mit den guten Absichten." Er konnte sich gerade noch davon abhalten, den Kopf erneut zu schütteln. "Keine Verpflichtungen eingehen. Das hat bislang gut funktioniert."

Sie hielt ihren Kaffeebecher in beiden Händen. "Also ist es wahr. Du gehst nur mit Touristinnen aus." Um ihren Mundwinkel zuckte es auf verräterische Weise. "Ich benutze das Wort ausgehen übrigens nur aus Höflichkeit. Schließlich ist heute Neujahr, also eine Art Feiertag."

"Du hast Respekt. Das gefällt mir." Er seufzte schwer. "Ja, ich war der Kerl, der die Touristinnen abge

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