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Der Duft der Welt Band 1: Kurzgeschichten real von Eisner, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.02.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Duft der Welt

Nur ein Traum Die größten Geschichten spielen sich im Leben des kleinen Menschen ab. Wo denn sonst, als in uns selbst. Der Duft der Welt ist der Duft des Lebens. Ein Déjà-vu, wie es war oder sein könnte. Beides, das Reale und das Phantastische schlafen in uns und haben Sehnsucht, entdeckt zu werden, einen Schritt hinaus ins Leben zu wagen. Heraus aus der Vergangenheit, hinein in eine verführende Ungewissheit voller Fehltritte und Glücksmomente. So ist es das Leben, denn was wäre es wert, ohne Höhen und Tiefen, ohne Herausforderung, ohne Abwechslung? Träume machen uns neugierig, treiben uns an, schenken uns in so mancher perspektivlosen Hoffnungslosigkeit Hoffnung und in so mancher dunklen Stunde Licht. So muss es auch sein, ein Wechselspiel der Lebenserfahrungen, denn die Erfahrung ist letztendlich das, was uns ausmacht, uns prägt. Es scheint, dass der Traum uns ein Stück Hoffnung schenkt und der Teil unserer Sehnsucht zur Realität werden könnte, den Traum nicht nur zu träumen, sondern Wirklichkeit werden zu lassen. Und? Wollen wir das nicht alle? Was hindert uns daran? Vielleicht nur wir selbst? Also lasset uns träumen, treten wir hinaus aus unseren Träumen und lasset sie uns verwirklichen... Geh Deinen eigenen Weg, und keiner kann Dich überholen. Michael Eisner, 1963 im schönen Wien geboren. Der beamtete Sinnsucher des Lebens, bringt die Liebe und den Schmerz in seinen Gedichten, Theaterstücken und Kurzgeschichten zum Ausdruck. Mit offenen Augen und offenem Herzen, schreitet der clownsophische Lyritist durch die Welt der Menschen und versucht dabei die Philanthropie nicht aus den Augen zu verlieren. Manchmal gelingt es ihm auch und es scheint, dass dadurch seine und unsere Welt etwas lebenswerter wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 19.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739283548
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1483 kBytes
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Der Duft der Welt

Ein Abend mit Peterka

Prolog:

Laut Knaur ist ein Buch: ... eine geheftete oder geklebte Zusammenfassung einer größeren Anzahl Blätter oder gefalzte Bogen aus Papier, Karton, Pergament ... beschrieben, bedruckt ...

Etwas weiter im Kontext stand geschrieben, dass die Vervielfältigung von Schriften bei den Römern und Griechen durch Schreibsklaven erfolgte. Meine leidgenössische Erfahrung erinnerte mich daran, dass sich dies Gott sei Dank vor und nach Gutenberg nicht erwähnenswert verändert hatte. Die selbstverfasste Prosa & Lyrik wurde vermeintlich adäquaten Verlagen persönlich mit einem unterwürfigen Hofknicks im Begleitschreiben zugespielt. Und da meine Manuskripte sehr treu zu sein scheinen, fanden die meisten wieder zurück zum Herrl.

" Wir danken Ihnen ... aber leider müssen wir Ihnen mitteilen ... verfolgen sie weiterhin Ihren Weg, wir behalten Sie im Auge. "

Ich stelle mir die Frage, wann endlich einmal ein Skript im vor Rührung wässrigen Verlagsauge darin stecken bleiben würde? Andererseits sollte ich mich nicht beschweren, denn ich hatte endlich einen wagemutigen, verwegenen Mikroverlag gefunden, welcher natürlich standesgemäß keinen eigenen Vertrieb hatte. Wozu auch, mich kannte ja eh keine Sau. Und genau aus diesem Grunde hoffte ich, dass mein erstes lyrisches Kind namens " Lebensspuren " im Herbst 2005 oder Frühjahr 2006 mit großen Augen und ausgestreckten Armen hinaus in die Welt wanken würde. Ich dachte noch: Hoffentlich fällt es nicht gleich auf's Maul . Sorgen machte ich mir keine, denn da ich als konsequenter Mensch jedwege Publizierungsverzögerung penibel einkalkulierte, erschien der Gedichtband planmäßig im Mai 2007. Weiters ließ sich nicht eindeutig erkennen, ob mein Verleger, nennen wir ihn Klaus, im höchsten Maße begeistert war. Ob der Ursprung seiner freundschaftlichen Zuwendungen meiner epochalen schriftstellerischen Künste galt, oder eher meinen finanziellen Zuwendungen zuzuordnen war, entzog sich meiner Kenntnis. Weiters hatte ich, vom zu erwartenden Verkaufserfolg benebelt, die Dreistigkeit, dem damals neuen, an das Wiener Volkstheater bestellten Direktor Michael Schottenberg (natürlich unverlangt), zwei Theaterstücke: " Spiegelbilder " und " Der Zeitgeist ", zukommen zu lassen. Ich warte noch heute und bin guter Hoffnung, es sind ja noch nicht einmal drei Jahre vergangen, auf das Schreiben aus den geheiligten Hallen.

" Wir danken Ihnen ... aber leider ... "

Aber eins weiß ich, wenn diese meine Bemühungen nicht adäquat gehuldigt werden, bin ich gezwungen, mich an das Burgtheater zu wenden. Und wenn dies auch nichts nützt, dann nähert sich die Nasenspitze wieder der nicht mehr so stolzgeschwellten Dichterbrust. Man ist zwar an den schon mehrmals verplanten Tantiemen ärmer, dafür an Lebenserfahrung reicher. Aber als positiv denkender Mensch freue ich mich über meine täglich wachsende Lebenserfahrung - wenn auch hungrig.

Hauptwerk:

Und nun wenden wir uns dem Wesentlichen zu, nämlich dem Buch. Der Eine oder Andere soll ja schon eines jener befremdlich wirkenden Exemplare in Händen gehalten haben. Ob es nur beim Staubwischen oder aus nicht näher bezeichneter anderer Intention war, sei dahingestellt. Mir ist auch zu Ohren gekommen, es soll Büchlein in Heftformat mit bunten Bildchen geben, die ebenfalls einer höchst befriedigenden Entspannung dienlich sind. Ein besonders belesener Kollege, sozusagen ein Kenner und kultureller Förderer jener oben genannten Bilderlektüre und ein profunder Liebhaber der Belletristik, meinte erst kürzlich primär philologisch und sekundär, in eher vernachlässigender Weise, mit einem großen Schluck Bier im Munde, vollmundig visionär:

" I sog Eich ans, rülps. Da Trend geht zum Zweitbuch, rülps. "

Es stimmt also doch. Darwin hatte recht, der Affe stammt vom Menschen ab.

Und, werter Leser, in Übereinstimmung dieses Dog

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