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Der Duft von Rosmarin und Schokolade Roman von als SPIEGEL-Bestseller-Autorin Caroline B, Tania Schlie auch bekannt (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Der Duft von Rosmarin und Schokolade

Warmherzig und lebensweise: der gefühlvolle Roman 'Der Duft von Rosmarin und Schokolade' von Erfolgsautorin Tania Schlie jetzt als eBook bei dotbooks. Wie kann man weiterleben, wenn das Glück verloren scheint? Seit sie von ihrem Mann für die beste Freundin verlassen wurde, fühlt sich Maylis wie im freien Fall. Halt findet sie nur in dem Feinkostladen, in dem sie arbeitet. In dieser kleinen Welt - die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint - begegnet sie Menschen, die ihre Gedanken zum Tanzen bringen: eine mondäne Theater-Diva, ein chronisch abgebrannter Student, eine junge Frau, die mit Tränen in den Augen an ihre verflossene Liebe denkt ... Langsam, ganz langsam, erwacht in Maylis wieder die Neugier auf das Abenteuer, das man Leben nennt. Aber ist sie auch schon bereit, einem Mann zu erlauben, ihr Herz zu erobern? Eine Geschichte über zerbrochene Gefühle und neue Liebe, über das Hinfallen, Aufstehen und Weitergehen - berührend und schwungvoll erzählt von der Autorin des Bestsellers 'Die Spur des Medaillons'. Jetzt als eBook kaufen und genießen - denn wer von uns hat nicht den Filmerfolg 'Die fabelhafte Welt der Amélie' geliebt? 'Der Duft von Rosmarin und Schokolade' von Tania Schlie. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Tania Schlie, geboren 1961, studierte Literaturwissenschaften und Politik in Hamburg und Paris. Bevor sie anfing zu schreiben, war sie Lektorin in einem großen Verlag. Heute lebt sie als erfolgreiche Autorin in der Nähe von Hamburg. Bei dotbooks veröffentlicht Tania Schlie, die auch unter den Namen Greta Hansen und Caroline Bernard erfolgreich ist, die Romane "Die Spur des Medaillons", "Eine Liebe in der Provence", "Elsas Erbe", "Der Duft von Rosmarin und Schokolade", "Der Duft von Sommerregen", "Die Liebe der Mademoiselle Godard", "Ein Sommer in Bonneville", "Zwischen uns der Ozean" und "Die Jahre ohne dich".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 333
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958248007
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1479 kBytes
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Der Duft von Rosmarin und Schokolade

Kapitel 2

Am Dienstag war Wochenmarkt auf der Isestraße, das merkten sie im Geschäft immer. Es kamen weniger Kunden, und deshalb fing Maylis dienstags immer erst um elf Uhr an zu arbeiten. Den Rest schafften Annette und der Chef allein. Annette Fitz war Ende 20 und arbeitete seit drei Jahren vormittags bei Feinkost Radke. Seit drei Jahren war sie auch mit Hainer verheiratet, der sie bevormundete, wo es nur ging. Er hatte beschlossen, dass sie bis zu ihrem ersten Kind bei Feinkost Radke arbeiten sollte. Er teilte ihr ein knappes Haushaltsgeld zu; wenn sie etwas für sich kaufen wollte, musste sie ihn um Erlaubnis fragen. Wie viel er als Versicherungsangestellter verdiente, wusste sie nicht.

Annette war die nette der beiden Verkäuferinnen. Die andere war Frau Burfeind, doppelt so alt, doppelt so dick und mit halb so viel Humor. Frau Burfeind kam um zwei und blieb bis um halb sieben Uhr abends, wenn der Laden schloss. Frau Burfeind arbeitete schon seit 27 Jahren hier und glaubte, die älteren Rechte zu haben. Seitdem Maylis die rechte Hand des Chefs war, spionierte Frau Burfeind für die Generalin hinter ihr her. Sie war für die älteren Kunden zuständig. Viele von ihnen kannte sie schon seit Jahrzehnten. Dafür hatte sie ihre Schwierigkeiten mit einigen neueren Entwicklungen der Lebensmittelbranche. So hatte sie lange gebraucht, bis sie sich merken konnte, was Pesto war, und stellte manchmal merkwürdige Fragen.

"Wo haben wir denn heute wieder die Bresaola hingeräumt?", hieß bei ihr zum Beispiel: "Ich habe keinen Schimmer, was Bresaola ist. Kann mir mal jemand helfen?"

In einer halben Stunde würde sie kommen. Maylis zog die Mundwinkel nach unten. Sie saß im Büro über der Abrechnung der vergangenen Woche. Seufzend korrigierte sie einen Zahlendreher auf dem Computer und versuchte, sich an den richtigen Buchungscode zu erinnern. Waren Artischocken jetzt 2203 oder 2205? Die Buchhaltung mochte sie am allerwenigsten an ihrem Job. Sonst war alles in Ordnung, sie liebte die feinen Lebensmittel aus aller Welt, die sie bestellte und verkaufte, und sie mochte die Kunden, die meisten wenigstens. Mist, 2203 war falsch, und sie hatte bereits auf Eingabe gedrückt. Jetzt musste sie den kompletten Buchungsvorgang wiederholen, das war bei Radkes hoffnungslos veraltetem Buchungsprogramm leider so. Sie hörte die schmatzenden Schritte von Frau Burfeind auf dem Linoleum. Frau Burfeind trug Stützstrumpfhosen und Gesundheitsschuhe und hatte keinen Vornamen, zumindest keinen, der ihre Kolleginnen etwas anging. Man arbeitete schließlich zusammen und pflegte keine Freundschaft. Und Frau Burfeind kam immer zehn Minuten zu früh, weil sich das ihrer Meinung nach so gehörte.

"Und die Angestellten gehen nicht durch die Ladentür", äffte Maylis ihren strengen Ton nach, als Annette den Kopf durch die Tür steckte, um sich zu verabschieden. Annette stieß ein kurzes Kichern aus und winkte mit ihrem Fahrradschlüssel. Heute hatte sie zwar keinen Stress mit ihrem Mann, aber das Auto war kaputt. "Mein Rad steht im Hof, keine Sorge. Bis morgen. Ach, bevor ich's vergesse: Die Generalin ..."

Maylis winkte ihr hektisch zu und wies auf die Garderobe. "Frau Burfeind ist nebenan!", flüsterte sie.

Annette hielt sich die Hand vor den Mund und wiederholte: "Frau Radke kommt nachher noch vorbei, sie hat vorhin angerufen."

"Alles klar, einen schönen Nachmittag."

Kaum war Annette aus der Tür, kam Frau Burfeind herein.

"Guten Tag, Frau Klinger", dröhnte sie, und ihr Oberlippenbart zitterte dabei. "Scheußliches Wetter heute." Sie nahm ihre dicke, schwarz gerandete Brille ab, um die Regentropfen mit einem frisch gebügelten Taschentuch abzuwischen, das sie aus ihrer Manteltasche fischte. Als sie die Brille wieder aufsetzte, sah sie aus wie Roseanne Barr in Die Teufelin, nur ein paar Jahre älter.

"Was will man machen?", meinte Maylis nur und wandte sich wieder ihrem Computer zu./

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