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Der Ehre verpflichtet von Langley, J. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2016
  • Verlag: Cursed Verlag
eBook (ePUB)
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Der Ehre verpflichtet

"Der Kammerdiener sagte, dass Azrael nichts von meiner Anwesenheit weiß, aber ich glaube, dass er Verdacht geschöpft hat." Wer ist Azrael? Welche Verbindung besteht zwischen dem Waffenraub auf Regelence, dem Attentat auf Prinz Aiden und dem Königshaus von Englor? Inkognito nach Englor reisen und eine Verschwörung aufdecken - ein Abenteuer ganz nach Prinz Paytons Geschmack! Und außerdem eine willkommene Gelegenheit, seine Hacker-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Als er dort jedoch unvermutet Bekanntschaft mit Englors Thronerben Simon Hollister macht, nimmt seine Mission eine ganz andere Wendung. Denn Simon ist nicht nur der Hauptverdächtige, er weckt auch verbotene Gefühle in Payton, die beiden schnell zum Verhängnis werden... Buch 2 der "Regelence"-Serie

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 348
    Erscheinungsdatum: 05.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958235892
    Verlag: Cursed Verlag
    Größe: 836 kBytes
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Der Ehre verpflichtet

Prolog

3. Oktober 4820, Planet Englor, Regierungsland Moreal, Fischer House in London

Hölle und Verdammnis, das hat wehgetan. Er würde zum Krüppel werden, wenn dieser Tanz nicht bald ein Ende fand. Simon lächelte seine Partnerin steif an. Wie lange dauerte dieses Set eigentlich noch?

"Oh nein! Es tut mir so leid, Euer Hoheit." Lady Drucillas Unterlippe zitterte und sie blieb stehen. Für ihre schmale Figur war das Mädchen ganz schön schwer. Ihre kleinen, pinken Tanzslipper waren tödliche Waffen.

"Alles in Ordnung, Milady, es ist nichts passiert." Sacht zupfte Simon an ihrer Hand, gerade genug, dass sie sich wieder in Bewegung setzte.

"Aber Euer Fuß..." In ihren großen, braunen Augen schimmerten Tränen und erinnerten ihn daran, wie jung sie war.

"Es war mein Fehler, nicht Eurer." Als er seinen Blick zum Rand der Tanzfläche wandern ließ, entdeckte er dort ihre Mutter, Lady Hemplewine, die sie stirnrunzelnd beobachtete. Verdammt. Er würde Drucilla um einen weiteren Tanz bitten müssen, damit sie keinen Ärger mit ihrer Mutter bekam. Bei allen Sternen, er wusste nicht, ob seine Füße diese Misshandlung überstehen würden, aber um sie vor einer Standpauke zu bewahren, lächelte er und ertrug es stoisch. "Ich werde Euch allerdings gerne die Möglichkeit geben, es wiedergutzumachen. Habt Ihr vielleicht noch einen Tanz auf Eurer Karte frei?"

Ihre Augen wurden groß und sie stolperte. "Das müsst Ihr nicht tun, Euer Hoheit."

Simon schaute über ihre Schulter zu ihrer missbilligend dreinblickenden Mutter und der Reihe von Debütantinnen, die sie anstarrten. Gott, er hasste Bälle. Dabei kam er sich immer wie ein Stück Fleisch vor, das man einem Rudel verhungernder Hunde vorwarf. "Ich möchte aber."

Plötzlich lächelte sie, was ihr ganzes Gesicht zum Strahlen brachte. Eines Tages würde sie eine echte Schönheit werden... sobald sie in ihre Gliedmaßen hineingewachsen war. Mit gerade mal sechzehn Jahren war sie ein schlaksiges Ding, das Simon an ein Rehkitz erinnerte. "Sie erdolcht mich mit ihren Blicken, nicht wahr? Oder hofft Ihr, der Horde Hoffnungsvoller zu entkommen, die um Eure Aufmerksamkeit buhlen?"

Oh, sie war ein kluges Köpfchen. Simon lachte leise. "Beides."

Drucilla kicherte und trat ihm prompt erneut auf den Fuß. "Oh nein. Ich bin wirklich eine furchtbare Tänzerin, nicht wahr?"

"Unsinn. Das hier ist was? Eure erste Saison? Ihr werdet sehr schnell Fortschritte machen. In der nächsten Saison werdet Ihr die Königin auf jedem Ball sein." Simon entschied, dass er dafür sorgen würde, indem er auf jeder einzelnen der verfluchten Veranstaltungen mit ihr tanzen würde, zu denen er ohnehin erscheinen musste. Er mochte sie. Sie flirtete weder schamlos, noch plapperte sie nervös. Das war etwas Außergewöhnliches. Die meisten Ladys des ton taten in seiner Gegenwart beides.

"Ihr seid zu freundlich, Euer Hoheit. Ich biete Euch gerne meine Hilfe an, die gierigen Damen fernzuhalten, aber macht Euch bitte keine Gedanken um Mama. Sie wird mir verzeihen. Wie Ihr richtig bemerkt habt, ist es ja erst meine erste Saison."

"Dann werde ich gerne auf Eure Hilfe zurückkommen, die heiratswütigen Damen des ton abzuwehren, Milady." Simon grinste. Die Musik verstummte und er bot Drucilla den Arm. "Danke für den Tanz."

Sie lehnte sich zu ihm, sie war beinahe so groß wie er, und flüsterte: "Was lässt Euch glauben, dass ich keine der heiratswütigen Damen bin?"

So ein freches Ding. Simon legte den Kopf in den Nacken und lachte. "Nennen wir es eine Vermutung. Vielleicht, weil Ihr so lange gezögert habt, als ich Euch um einen Tanz gebeten habe. Eure Mutter hat Euch praktisch in meine Arme geschoben."

Die Menge teilte sich für sie, als er Drucilla zurück zu ihrer Mutter brachte. S

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