text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Eid des Highlanders von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Eid des Highlanders

Der Highlander und die Schöne aus dem Meer Clanführer Aulay Buchanan wollte eigentlich nur ein paar Tage Ruhe auf seinem Landsitz am Meer genießen. Doch dann rettet er eine schöne Unbekannte aus den Wellen, die offenbar ihr Gedächtnis verloren hat. Jetta, wie er sie nennt, erinnert sich nur an eines: Jemand trachtet ihr nach dem Leben. Sie und ihre Tugend zu beschützen, wird zunehmend schwierig für Aulay, denn Jetta glaubt zunächst, er sei ihr Ehemann ... und der stolze Highlander ist mehr als versucht, der Leidenschaft nachzugeben, die wie ein Feuer zwischen ihnen lodert. 'Ab jetzt mein Lieblingsbuch von Lynsay Sands. Einfach perfekt!' SAMANTHA auf GOODREADS Band 6 der 'Highlander'-Serie Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große internationale Durchbruch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 28.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310247
    Verlag: LYX
    Serie: Highlander 6
    Originaltitel: The Highlander's Promise
Weiterlesen weniger lesen

Der Eid des Highlanders

1

"Du willst fischen gehen?"

Das Entsetzen in der Stimme seines jüngsten Bruders war unüberhörbar, und Aulay spürte, wie leichte Bitterkeit in ihm aufstieg. Seine Mundwinkel zuckten, und während er zur Tür ging, knurrte er: "Genau das habe ich gerade gesagt, Alick – ich will fischen gehen. Du wusstest, dass ich hierhergekommen bin, um mich zu entspannen."

"Aye, aber ich dachte, du meinst mit Entspannen ... entspannen."

"Worunter du dir vermutlich Saufgelage und das Herumgemache mit Weibsbildern und Ähnliches vorgestellt hast", entgegnete Aulay trocken.

"Aye", bestätigte Alick eifrig.

"Nein." Aulay öffnete die Tür der Jagdhütte, und Sonnenlicht flutete den Raum. Er drehte sich zu seinem Bruder um und schob sich die Haarsträhne aus dem Gesicht, unter der er gewöhnlich seine Narbe versteckte. Es überraschte ihn nicht, dass Alick schwer schluckte und den Blick abwandte. Aulay wusste, dass das helle Sonnenlicht die Narbe in seinem Gesicht noch hässlicher als ohnehin schon aussehen ließ.

"Ich lege keinen Wert darauf, vom Saufen Kopfschmerzen zu bekommen oder mich über alberne Weibsbilder zu ärgern, die wie kleine Kinder kreischen, sobald sie mein Gesicht sehen", knurrte er und bedeckte die entstellte Gesichtshälfte wieder mit der Haarsträhne. "Ich bin hier, um mich zu entspannen. Und das Fischen entspannt mich. Deshalb habe ich die neue Jagdhütte hier am Meer bauen lassen und nicht dort, wo die alte stand, bevor sie abgebrannt ist." Er schaute an seinem Bruder vorbei durch die offen stehende Tür, ehe er Alick wieder ansah und weitersprach. "Wenn du willst, kannst du mir gern Gesellschaft leisten. Andernfalls kehrst du vielleicht besser nach Buchanan zurück. Denn hier wird weder herumgehurt noch gesoffen."

Alick machte sich nicht die Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen, aber er schüttelte den Kopf. "Na schön, dann gehen wir eben fischen. Aber wenn wir wirklich nichts anderes als das tun werden, bleibe ich bestimmt nicht die ganzen zwei Wochen hier. Höchstens ein oder zwei Tage."

"Ganz wie du willst", entgegnete Aulay scheinbar gleichgültig, während er die Jagdhütte verließ. In Wirklichkeit war er froh, dass sein Bruder nicht länger bleiben wollte. Er hatte allein herkommen wollen, zog er es doch grundsätzlich vor, allein zu sein, wenn er von einer seiner düsteren Stimmungen überwältigt wurde. Und zu dieser Zeit des Jahres überfielen sie ihn immer. Denn morgen jährte sich der Tag der Schlacht, in der sein Zwillingsbruder gefallen und ihm die Verwundung beigebracht worden war, die sein eigenes Leben zerstört hatte. Aulay wusste aus Erfahrung, dass sich schon bald die Melancholie wie ein Umhang über ihn senken und ein oder zwei Wochen begleiten würde. Deshalb war er hierhergekommen. Er zog es vor, mit seiner düsteren Stimmung allein zu sein. Seine Familie neigte dazu, sich einzumischen und mit allen Mitteln zu versuchen, ihn aus seinem Trübsinn herauszuholen. Doch all diese Bemühungen führten lediglich dazu, dass er sich noch schlechter fühlte, weil ihn dann obendrein auch noch sein schlechtes Gewissen plagte, dass er allen so viel Sorge bereitete.

"Schön. Und wo werden wir dann also fischen?", brummte Alick und folgte ihm nach draußen.

"Auf dem Meer", erwiderte Aulay trocken. "Wo zum Teufel denn sonst?"

"Oh. Klar, wo sonst auch", murmelte Alick.

"Ja, wo sonst", bestätigte Aulay kopfschüttelnd, während er zu seinem Pferd ging, das angebunden

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen