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Der Für-immer-Mann von Mallery, Susan (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
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Der Für-immer-Mann

Quinn glaubt nicht, dass es die richtige Frau für ihn gibt.

Doch bei einem Wettkampf begegnet er der Selbstverteidigungsexpertin D.J., die ihn buchstäblich aus den Socken haut. Zwischen ihnen sprühen vom ersten Augenblick an die Funken. Da passt es sehr gut, dass D.J. ihn als Ausbilder haben möchte. So kann er ihr körperlich umso näher kommen. Nachteil: Emotional beißt er bei D.J. auf Granit. Doch so leicht lässt sich ein Special-Forces- Mann nicht von seinem Ziel abbringen ...

'In Der Für-immer-Mann zeigt Susan Mallery auf wundervolle Weise, wie machtlos man gegen die Liebe ist - egal, wie sehr man sein Herz schützen möchte.'

Romantic Times Book Reviews

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von den Kritikern als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499524
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 607 kBytes
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Der Für-immer-Mann

1. Kapitel

"Bringen Sie ihn lebend zurück, okay?", sagte Sheriff Travis Haynes und nickte dabei dem schmal gebauten Private zu, der neben dem provisorischen Podium wartete.

"Klar bring ich ihn lebend zurück", erwiderte D. J. Monroe und nahm sich eins der Gewehre, die auf dem Tisch lagen. "Aber in welchem Zustand kann keiner wissen ..."

Der schmalschultrige Private wurde blass, während die anderen Männer leise lachten und D. J. ihm die Waffe zuwarf. Sie schnappte sich ein weiteres Gewehr für sich selbst und machte sich ohne einen weiteren Kommentar auf den Weg. Sie wusste, dass der junge Mann, der in den nächsten vierzehn Stunden ihr Partner war, schnell merken würde, dass er aufpassen musste, um mithalten zu können.

Und tatsächlich hörte sie nach etwa dreißig Sekunden seine schnellen Schritte auf dem feuchten Boden.

"Wie heißt du?", fragte sie, nachdem er sie eingeholt hatte.

"Private Ronnie West, Ma'am."

Kurz musterte sie ihn. Er war groß - mit ungefähr eins neunzig um einiges größer als sie mit ihren eins fünfundsiebzig -, dünn und hatte kaum Bartwuchs. Sein Haarschopf war leuchtend rot.

"Bist du schon achtzehn, Ronnie?"

"Ja, Ma'am. Seit fast vier Monaten."

"Ist es in Ordnung für dich, mit einer Frau in einem Team zu sein?"

"Auf jeden Fall, Ma'am." Er riss seine blassblauen Augen weit auf, während er sie anschaute. "Ich fühle mich geehrt. Mein Sergeant meinte, dass Sie zu den Besten gehören und dass ich verdammt froh sein könnte, dass ich Ihnen bei der Arbeit zusehen darf." Er zog den Kopf ein und errötete. "Verzeihung, dass ich geflucht habe, Ma'am."

Sie blieb stehen und drehte sich zu ihm um. Die jährlichen Planspiele, ein Wettkampf zwischen der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungssanitätern von Glenwood, Kalifornien und dem ansässigen Militärstützpunkt, boten allen Betroffenen eine Gelegenheit zu üben, zu lernen und Spaß zu haben. Am Morgen hatten Hindernisläufe, Scharfschießen und taktische Planung auf dem Programm gestanden. Das alles hatte D. J. nicht interessiert, aber sie freute sich auf die Phase der Spiele, bei der es um Aufspüren und Gefangennahme ging.

Bis zum nächsten Morgen sechs Uhr sollten sie und ihr Partner bis zu fünf feindliche Gefangene herschaffen. Das waren noch ungefähr vierzehn Stunden. In den beiden letzten Jahren hatte sie diesen Teil gewonnen, und sie war stolz darauf. Die anderen Teilnehmer hatten nicht verstanden, warum sie immer solches Glück hatte, und neideten ihr den Erfolg. Vor allem weil sie sich immer einen relativ neuen Rekruten als Partner aussuchte.

"Ronnie, lass uns ein paar Grundregeln festlegen", meinte sie. "Du kannst so viel fluchen, wie du willst, das kann mich überhaupt nicht schocken." Sie lächelte ihn an. "Einverstanden?"

"Ja, Ma'am."

"Gut. Bei dieser Mission habe ich das Sagen. Du bist hier, um was zu lernen und um Befehle auszuführen. Wenn du mir in die Quere kommst, schneide ich dir ein Ohr ab. Oder was anderes, was noch mehr wehtut. Verstanden?"

Er schluckte und nickte dann.

"Zum Schluss das Wichtigste: Du bist gut fünfzehn Zentimeter größer als ich und wiegst ungefähr zwanzig Kilo mehr. Hast du irgendeinen Zweifel daran, dass ich dich hier und jetzt überwältigen könnte?"

Er musterte ihre Armeestiefel, die Hose und das Hemd in Tarnfarben, ihren ganzen Körper bis zu ihrem Gesicht. Schließlich nahm er Haltung an. "Nein, Ma'am", antwortete er.

"Dann wäre das ja geklärt."

Sie verschwand in dem Zelt, das ihrem Team als Hauptquartier diente, um ihren Rucksack zu holen. Ronnie hatte seine Ausrüstung bereits bei sich. Als sie wieder in den diesigen Nachmittag hinaustrat, zog sie ein Messer aus dem Rucksack und steckte es sich in den Stiefel.

"Überprüf deine Schusswaffen", befahl sie.

Ronnie zog die Augenbrauen hoch. "Sie sind nicht geladen."

"Überprüf sie trotzdem. Immer überprüfen."

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