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Der geheimnisvolle Traummann von Myers, Helen R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der geheimnisvolle Traummann

Wer ist der rätselhafte Fremde, den Frannie auf der Straße aufgelesen hat? Offenbar das Opfer eines Überfalls, denn er ist unbekleidet, verletzt - und kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an seinen Namen. Hilfsbereit nimmt Frannie ihn bei sich auf ... und spürt bald, wie es zwischen ihr und dem aufregend attraktiven Mann knistert. Noch nie hat sie eine derart intensive Sehnsucht verspürt. Dann, endlich, küsst er sie. Wie berauscht gibt Frannie sich seinen Zärtlichkeiten hin und genießt die leidenschaftlichen Stunden. Bis unerwartet der Sheriff an die Tür klopft...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863499143
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Baccara Bd.1517
    Größe: 663kBytes
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Der geheimnisvolle Traummann

1. KAPITEL

"Frannie, tanz mit mir!"

"Danke, Moose, aber ich möchte, dass meine Zehen heil bleiben. Außerdem ist es Zeit für die letzte Runde. Willst du noch ein Bier?"

Er wollte und bestellte für die beiden Stammgäste, die neben ihm saßen, gleich mit. Frannie nickte, ging zum nächsten Tisch und wiederholte ihre Frage.

"Ich hab 'ne bessere Idee, Frannie-Darling", rief ein dicker Mann, der am anderen Ende des Tisches saß, und grinste. "Wie wär's, wenn du mich mit in deinen kleinen alten Trailer nimmst? Ich hab nämlich heute Abend 'n gewaltiges Verlangen danach, bei dir unterzukriechen."

"Ich glaub schon, dass du dringend wo unterkriechen solltest, Howie", gab sie zurück, während sie den vollen Aschenbecher auf seinem Tisch gegen einen sauberen austauschte. "Aber was würde deine Frau dazu sagen?"

Er grinste und versuchte, ihr zuzuzwinkern. "Dass du den Verstand einer Mücke haben musst."

Frannie wartete, bis seine Kumpels aufgehört hatten, zu grölen und sich auf die Schenkel zu klopfen. "Du weißt, dass ich auf die Meinung von Pru viel gebe. Außerdem magst du keine Tiere. Der Mann, der bei mir unterkriechen darf, muss meine Tiere mögen."

"Kein Mensch außer dir könnte diese Kreaturen mögen, Frannie."

Sie zuckte die Achseln, lächelte, sammelte leere Bierflaschen ein und stellte sie zu denen auf ihrem Tablett. "Sicher, sie sind nicht so hübsch wie Lassie oder reden mit dir wie Mr. Ed, aber ich ziehe ihre Gesellschaft jedem Mann vor, mit dem ich bisher ausgegangen bin. Sie bleiben übrigens auch länger bei mir", fügte sie scherzhaft hinzu. "Also, wer außer Howie, der nur noch Kaffee kriegt oder mir seinen Autoschlüssel geben muss, will noch was zu trinken?"

Ein paar Gäste bestellten noch. Sie ging zur Bar und ratterte die Liste für Benny herunter. Der Besitzer des Two-Step-Clubs öffnete den Kühlschrank, um die Bierflaschen herauszuholen.

"Es ist nichts mehr los, seit diese Holzfäller weitergezogen sind", grummelte Benny und stellte Bourbon und eine Wasserkaraffe auf Frannies Tablett.

Frannie rümpfte die Nase, was sowohl den vollen Aschenbechern galt, die sie gerade ausleerte, als auch Bennys Bemerkung. Nur weil sich die Gäste an der Bar nicht stapelten, glaubte er sich schon halb bankrott. Sie dagegen vermisste das Trinkgeld der Holzfäller durchaus nicht.

"Ich bin froh, dass sie überhaupt noch ein paar Bäume stehen gelassen haben, ehe sie verschwunden sind", bemerkte sie. Auf dem Weg zur Arbeit kam sie immer an einigen der hässlichen Brachen vorbei, die nach den Rodungen übrig geblieben waren. Es sah dort eher aus wie nach einem Waldbrand oder Schlimmerem.

Der schmächtige Wirt warf den Kopf zurück, was seine Matrosenmütze ins Rutschen brachte, und stöhnte entnervt. Im Hintergrund wechselte die Jukebox von einem traurigen Westernsong zu fetzigem Rock 'n' Roll. "Könnten wir die Umweltdiskussion fürs Erste mal lassen?" Er musste fast schreien, um die Musik zu übertönen. "Wenn du ein Privatleben hättest, bräuchtest du dich nicht ständig so aufzuspielen!"

Das hatte Frannie schon oft von ihm gehört. "Ich habe ein Privatleben."

"Du wohnst in einer Sardinenbüchse, sammelst Müll, und deine Freunde sind bösartige Reptilien, blöde Vögel, streunende Katzen und Hunde, die unter Garantie Flöhe haben."

Sie warf ihm einen nachsichtigen Blick zu. "Jedem das Seine. Kritisiere ich deine Gäste?"

"Wehe dir. Sie zahlen meine Steuern. Aber was du tust, ist nicht normal. Schau dich doch mal an. Du bist noch einigermaßen jung und irgendwie ganz niedlich, auch wenn du ein bisschen klein geraten bist."

"Wie oft soll ich dir noch sagen, dass einsfünfundsechzig nicht klein ist, sondern Durchschnitt."

"Klar, ein Pinguin würde dich für eine Riesin halten. Immerhin wärst du vielleicht ein wenig größer, wenn diese Mähne nicht so schwer wiegen würde." Er stellte ein gezapftes Bier auf das Tablett.

Frannie blies ein

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