text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Glanz einer Sternennacht Roman von Swan, Karen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.09.2020
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Glanz einer Sternennacht

Ein Schloss in Irland, ein rauschendes Fest und drei Schwestern, die nach den Sternen greifen ...
Lorne Castle - majestätisch thront das Anwesen über der rauen Westküste Irlands, seit Generationen ist es in Familienbesitz. Doch damit soll jetzt Schluss sein, denn Sir Declan Lorne hat es ausgerechnet seiner jüngsten Tochter Willow vermacht, die es schnellstmöglich verkaufen will. Die älteren Töchter Ottie und Pip sind entsetzt. Einst standen die Schwestern einander sehr nahe, doch nun trennen sie zahlreiche Geheimnisse. Als der attraktive neue Schlossherr Connor Shaye zu einem rauschenden Weihnachtsfest lädt, treffen sie sich ein letztes Mal in Lorne Castle. Eine denkwürdige Nacht, in der sich nicht nur die drei Schwestern näherkommen ...
Der neue Weihnachtsroman von Bestsellerautorin Karen Swan - die perfekte Lektüre zum Fest der Liebe.
"Karen Swan schreibt die bezauberndsten Weihnachtsromane." The Visitor
"Herrlich glamourös und unwiderstehlich romantisch." Hello!

Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 21.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641255299
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: The Christmas Party
    Größe: 3990 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Glanz einer Sternennacht

1. Kapitel

Dienstag, 26. November 2019
Lorne Castle, Kilmally, Irland

Der Adel ist ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört!«

»Auweia, ich glaube, er hat einen in der Krone«, flüsterte Pip ihrer Schwester Ottie zu, die ebenfalls skeptisch dreinblickte, während die Worte ihres Vaters durch den Saal hallten.

»Ja, ihr habt richtig gehört«, bekräftigte Declan Lorne. »Teufel noch mal, mir bedeutet er nicht mehr als die Socken an meinen Füßen!« Er schüttelte seine Samtpantoffeln ab - auf die das Familienwappen in Gold gestickt war - und zeigte stolz seine roten Socken vor, die leider ein Loch hatten, aus dem ein dicker weißer Zeh hervorschaute. Die anwesende Gästeschar kicherte betreten.

»Dec, die waren noch ganz neu!«, rügte ihn seine Frau und schüttelte anmutig den Kopf.

Aber Declan grinste nur, und auch seine Gäste, die den beschwerlichen Weg auf sich genommen hatten, um die Familie in ihrem abgelegenen Herrenhaus aufzusuchen, begannen jetzt ungeniert zu lachen. Alle, die nicht aus der Gegend stammten oder sich per Hubschrauber hatten einfliegen lassen, hatten eine einstündige Fahrt vom Flughafen Cork in Kauf genommen, über einspurige Landstraßen, die nicht selten von Kuhherden blockiert wurden oder durch Furten und über schmale Brücken führten.

»Ich wollte nur klarstellen, wie wichtig mir dieser Punkt ist, Liebes.« Declan betrachtete seine Frau mit einem Blick, aus dem seine leidenschaftliche Liebe zu ihr sprach. »Keiner, der heute Abend von hier fortgeht, darf im Zweifel sein, dass mir auch nur das Geringste an diesem blöden Adelstitel liegt, der mit mir aussterben wird. Der Herrgott hat uns mit drei wunderschönen, begabten Töchtern gesegnet. Ich würde keine von ihnen für einen bloßen Titel eintauschen.«

»Hätte er aber bestimmt gerne, als ich damals sein Gewehr mit Vaseline geputzt habe«, flüsterte Pip ihrer Schwester zu und versetzte ihr einen verstohlenen Stoß gegen die Rippen.

»Ja, wenn er dich gekriegt hätte«, flüsterte Ottie grinsend zurück. »Du hast dich zwei Tage lang im Bootshaus versteckt, wenn ich mich recht erinnere.«

In Pips grünen Augen lag ein schelmisches Funkeln. Mit ihrem kurz geschnittenen rotbraunen Haar, der vorwitzigen sommersprossigen Nase und der eher knabenhaften Figur wirkte sie wie ein Kobold, dem alles zuzutrauen war. Sie wackelte vielsagend mit den dunklen Augenbrauen. »Aye, und als ich mich dann schließlich wieder zurückgetraut habe, war er so erleichtert, dass er ganz vergessen hatte, wieso ich ursprünglich ausgebüxt war.«

»Ja, du konntest ihn schon immer gut um den kleinen Finger wickeln«, beklagte sich Ottie halb scherzhaft.

»Ach was! Da hatte ich ausnahmsweise Glück. Aber du ... dir würde er sogar einen Mord verzeihen.«

»Was?«, zischte Ottie entsetzt.

Pip grinste. »Jetzt spiel nicht die Naive. Du warst immer schon sein ganz besonderer Liebling. Die Erstgeborene. Die Vollkommenheit in Person.«

Otties Grinsen erlosch. Vollkommen? Nein, das war sie nicht. Eher im Gegenteil ... Mit sektgetrübtem Blick betrachtete sie ihre Eltern. Ihr Vater hatte den Arm um Serenas Taille geschlungen und zog sie jetzt fester an sich. Ihre zierliche Mutter schmiegte sich daraufhin wie ein Fuchs in seine Armbeuge. Er küsste sie unter lauten Ahs und Ohs. Dies war ihr dreißigster Hochzeitstag - und sie waren noch genauso verliebt wie zu Anfang. Eine mittlerweile im Bekanntenkreis fast legendäre Liebe.

»Ohne Serena wäre es schon vor Jahren mit mir bergab gegangen«, fuhr Declan fort. »Sie ist mein Anker und mein Leitstern. Und leicht hat sie es mit mir weiß Gott nicht. Trotzdem hält sie's jetzt schon seit dreißig Jahren mit mir aus. Hat dieser alten Burg neues Leben eingehaucht und sie zu einem Zuhause für unsere drei wunderbaren Mädchen gemacht.«

Er ließ den Blick durch den hohen Eingangssaal schweifen, bis er seine Töchter entdeckte. »Seht sie euch

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen