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Der Highlander und der wilde Engel von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Highlander und der wilde Engel

Umwerfend komisch, verführerisch sexy - der rasante Abschluss von Lynsay Sands` Highlander-Trilogie. Ein Engel mit flammendrotem Haar? Kade Stewart, nach einem Schiffsunglück zwischen Leben und Tod, kommt erst langsam wieder zu sich. Kein Geschöpf des Himmels ist es, das ihn in schweren Stunden betreut hat, sondern Lady Averill, die Schwester seines Freundes. Mit ihrer ungewöhnlichen Schönheit und ihrem hitzigen Temperament, das ihre Leidenschaft ahnen lässt, gewinnt die junge Engländerin das Herz des Highlanders. Kaum genesen, macht Kade ihr einen Antrag, und als seine Braut nimmt er sie mit auf seine Burg nach Schottland. Doch im Schatten der Zinnen lauert tödliche Gefahr für Averill und den neuen Clanführer - und für ihre Liebe ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733738051
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2315 kBytes
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Der Highlander und der wilde Engel

1. KAPITEL

Nordengland, Mortagne Castle, 1274

I ch habe Vater gesagt, er solle sich keine allzu großen Hoffnungen machen. Es erschien mir von Anfang an nicht sehr wahrscheinlich, dass Lord Montfault in eine Ehe mit mir einwilligen wird. Aber Vater wollte ja nicht hören."

Diese Worte vernahm Kade, als er aus dem Schlaf auftauchte. Langsam öffnete er die Augen. Was er sah, wirkte verschwommen und mochte der gemusterte Vorhang eines großen Betts sein. Der Stoff war recht dunkel, doch das galt für alles um ihn herum. Nur die flackernden Flammen eines Feuers ließen Licht und Schatten durch den Raum tanzen.

Also musste es Nacht sein, schloss Kade. Und er war ... nun, irgendwo. Wo genau, wusste er nicht. Er hätte sich gewünscht, auf Stewart Castle zu sein, der Heimstatt seines Clans in Schottland, doch die Frau, die da redete, hatte einen eindeutig englischen Zungenschlag und keinen schottischen, wie er bemerkte, als sie fortfuhr.

"Vater sieht einfach nicht das in mir, was andere sehen, aber ich denke, das habe ich Euch bereits bei anderer Gelegenheit erzählt. Er wollte mir einfach nicht glauben." Die Worte klangen bitter und traurig. Neugierig betrachtete Kade die Gestalt, die neben dem Bett saß und die er nur schemenhaft ausmachen konnte. Eine Frau, so viel stand fest. Zwar konnte er dies nicht eindeutig erkennen, da er sie - wie alles Übrige - derzeit nur unscharf wahrnahm, doch die Stimme war unzweifelhaft weiblich; weich und ein wenig rau. Sie wirkte beruhigend auf ihn, und er lauschte ihr mit Genuss, als sie weitersprach.

"Ich fürchte, er betrachtet mich einfach nur mit den Augen eines Vaters und nimmt dabei nicht wahr, wie farblos und unansehnlich ich bin. Vermutlich sehen alle Väter in ihren Töchtern liebreizende Wesen. Was natürlich wunderbar und richtig ist, aber manchmal wünschte ich doch, er würde erkennen, wie ich wirklich bin. Vielleicht würde er sich die Zurückweisung der Heiratskandidaten dann nicht so zu Herzen nehmen. Ich hasse es, ihn zu enttäuschen."

Kade kniff die Augen zu in der Hoffnung, seiner Sehkraft dadurch auf die Sprünge zu helfen. Es tat so gut, sie geschlossen zu halten, dass er kaum die Neigung dazu verspürte, sie wieder zu öffnen. Und sich zwingen, sie aufzuschlagen, mochte er erst recht nicht. Stattdessen lag er nur still da und hörte dem Geplauder zu, das ihn einhüllte und wie wohltuender Balsam wirkte.

"Eigentlich hatte ich gehofft, dass Vater von seiner Absicht, mir einen Gemahl zu suchen, durch Euch und meinen Bruder abgelenkt würde. Ich bin es satt, immerzu irgendwelchen Lords vorgeführt zu werden wie eine Zuchtstute, allein deshalb, da sie ja doch alle etwas an mir auszusetzen haben. Es ist auch gar nicht einmal die Ablehnung selbst, die mir nahegeht, aber einige Herren sind nicht eben zimperlich, wie sie diese vorbringen. Sie geben sich kaum Mühe, zu verbergen, wie sehr ich sie anwidere. Montfault erdreistete sich gar, mir ins Gesicht zu sagen, dass er niemals eine Teufelsbrut wie mich heiraten werde."

Sie seufzte leise. "Doch genug davon", murmelte sie. "Es ist wahrlich kein schöner Gesprächsstoff." Ein Augenblick des Schweigens verstrich, ehe sie bekümmert fortfuhr: "Allerdings weiß ich nicht recht, was ich Euch sonst noch berichten soll. Ich habe Euch sämtliche Geschichten erzählt, die ich kenne, und die kleinen Alltagsbegebenheiten hier auf Mortagne sind kaum der Rede wert. Ich fürchte, mein Leben war im Gegensatz zu den Abenteuern, die Ihr und Will gemeinsam erlebt habt, recht bieder und eintönig. Gewiss langweilt Euch alles, was ich sage, schier zu Tode."

Ah, dachte Kade, er war also auf Wills Burg in Nordengland. Nun, wenigstens diese Frage war geklärt. Und die Frau hatte ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen, ihr Vater möge durch ihn, Kade, und ihren Bruder von seinen Absichten, sie zu verheiraten, abgebracht werden. Das hieß, dass sie Wills Schwester Averill sein musste. In

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