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Der Himmel über Irland Roman von Deegan, Denise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Der Himmel über Irland

Eine mutige Frau - eine unmögliche Liebe ... Der berührende Schicksalsroman »Der Himmel über Irland« von Denise Deegan jetzt als eBook bei dotbooks. Unendlich weit und strahlend spannt sich der Himmel über dem irischen Städtchen Glenageary, wo die Journalistin Jennifer mit ihrem kleinen Sohn auf einen Neuanfang hofft. Hier, im Haus ihrer Großmutter nahe am Meer, will Jennifer endlich zurück zu ihren Wurzeln finden. Aber die Schatten der Vergangenheit holen sie wieder ein, als plötzlich Simon vor ihr steht: der Mann, den sie seit fünf Jahren nicht vergessen konnte - und doch um jeden Preis vergessen muss. Nun steht Jennifer vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie alles riskieren, um für das zu kämpfen, was sie sich insgeheim schon so lange wünscht? Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der bewegende Liebesroman »Der Himmel über Irland« der irischen Bestseller-Autorin Denise Deegan - auch bekannt unter dem Titel »Mein einziger Sonnenschein«. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Denise Deegan wurde 1952 in London geboren und arbeitete unter anderem als Krankenschwester, Porzellan-Restaurateurin und College-Dozentin. Heute schreibt sie Romane, für die sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, und die unter ihrem Pseudonym Aimee Alexander Bestsellerstatus erlangten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dublin, wo sie regelmäßig von Sonnenschein und einem Leben ohne Kochen träumt. Mehr über die Autorin erfahren Sie auf ihrer englischsprachigen Website: www.denisedeegan.com Bei dotbooks veröffentlichte Denise Deegan ihre bewegenden Liebesromane »Zwischen dir und mir der Himmel«, »Der Klang unserer Träume« und »Der Himmel über Irland«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 01.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487226
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2236 kBytes
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Der Himmel über Irland

Kapitel 1

»KOMM, MAMA!«, RUFT Charlie und rennt vor mir her, während die roten Strahler an seinen Schuhen blinken. Schon ist er an der Tür und hüpft hoch, um die Klingel zu erreichen. Vergeblich. Er versucht es wieder und wieder, schließlich hebe ich ihn hoch. Na endlich.

»Charlie, es reicht, sie werden ja taub«, sage ich, während ich ihn wieder absetze.

»Wo ist sie denn?«, quengelt er. »Es dauert sooo lange. Du musst noch mal klingeln, Mama.« Ungeduldig hüpft er auf und ab. Ich bin versucht, noch einmal zu klingeln oder wenigstens durch die Buntglasscheiben zu spähen, mit denen die Tür eingerahmt ist, aber ich halte mich zurück.

Endlich öffnet sich die Tür.

Alles steht still, sogar die Geräusche. Ich halte den Atem an. In meiner Brust hämmert es. Dort steht er. Es ist fünf Jahre her. Aber er ist es. Was tut er hier? Bin ich im falschen Haus? Nein, ich habe mich ja am Tor vergewissert. Es ist das richtige Haus. Und er scheint hier zu Hause zu sein. Debbie Grace. Mein Gott - seine Tochter!

»Hallo?«, sagt er.

Diese Stimme.

Er hat keine Ahnung, wer ich bin. Gott sei Dank.

»Hallo«, erwidere ich und passe mich seinem Ton an, der klingt wie: Ich weiß zwar nicht, wer Sie sind, aber ich muss wohl höflich sein. »Ich wollte eigentlich zu Debbie. Ich bin Jenny, und das hier ist Charlie ...«

Er entspannt sich. Sein Lächeln zaubert kleine Fältchen auf sein Gesicht. »Ach, hallo. Natürlich, tut mir Leid.« Er kratzt sich hinterm Ohr. »Ich hatte ganz vergessen, dass es um das Babysitting geht. Ich hoffe, ich habe Sie nicht zu lange warten lassen. Ich dachte, Sie sind eine von Debras Freundinnen, das ist meist der Fall, wenn es klingelt.« Er streckt die Hand aus, und mir bleibt nichts anderes übrig, als sie zu nehmen, sie zu berühren.

Ich überlebe es, und zugleich sterbe ich.

»Ich bin Simon Grace. Simon. Aber kommen Sie rein, kommen Sie rein.«

Charlie drängt sich an ihm vorbei. Der Geruch von Steak hängt in der warmen Septemberluft.

»Nein, lieber nicht, ich sehe, Sie essen gerade. Ich will nicht stören. Wir können im Auto warten. Komm, Charlie. Charlie!«

»Ich möchte auf keinen Fall, dass Sie im Auto warten. Bitte, kommen Sie herein, ich war gerade fertig mit dem Essen, als Sie geklingelt haben.«

»Aber nein, vielen Dank, wir können wirklich draußen warten.« Ich merke, wie ich mich von seiner Höflichkeit anstecken lasse, und fast muss ich lachen. »Es wäre sowieso ganz praktisch, wenn ich das Auto gleich umdrehen würde. Nein, wirklich!«

Er macht ein Gesicht, als ob er sich nicht schlüssig sei, ob ich es ehrlich meine oder nur höflich bin. Schließlich findet er sich damit ab. »Aber warten Sie bitte einen Augenblick.« Damit geht er, poltert die Treppe hinauf und ruft: »Debra! Komm runter, Jenny und Charlie sind hier!«, und verschwindet oben.

Charlie geht zur Treppe.

»Charlie, komm her!«, rufe ich leise. »Du kannst doch nicht einfach bei anderen Leuten im Haus herumlaufen, besonders wenn du sie gar nicht kennst.«

Er bleibt stehen und dreht sich um, seine Hand immer noch auf dem Treppengeländer. »Ich kenne Debbie«, sagt er.

»Ja, aber das Haus gehört ihrem Vater. Und den kennst du nicht.«

»Doch, er heißt Simon.«

Seufzend vergewissere ich mich, dass niemand kommt, dann gehe ich zu ihm, nehme ihn auf den Arm und kehre wieder in den Windfang zurück. »Wir werden hier warten«, sage ich entschieden, und er weiß, dass ich es ernst meine.

Schweigend warten wir, und ich denke darüber nach, wie wenig er sich verändert hat. Simon Grace. Er hat immer noch diesen zerstreuten Gesichtsausdruck, als ob er sich auf keinen Fall anmerken lassen wollte, dass man ihn eigentlich stört. Er wirkt größer und schlanker, als ich ihn in Erinnerung habe. Und ein bisschen nachlässig? Obwohl ein Fünf-Uhr-Bartschatten um diese Tageszeit bei einem so dunklen Mann woh

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