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Der Himmel über Mitford - Die Mitford-Saga: Band 2 von Karon, Jan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Der Himmel über Mitford - Die Mitford-Saga: Band 2

Denn auf Regen folgt stets Sonnenschein: Der bezaubernde Roman "Der Himmel über Mitford" von Jan Karon jetzt als eBook bei dotbooks. Kann das Glück im Chaos liegen? Wenn Pfarrer Tim eins nicht mag, ist das Unruhe in seiner Heimatstadt, dem idyllischen Mitford inmitten grüner Hügel und bunter Blumenwiesen. Doch in letzter Zeit scheint ihn das Schicksal gern auszutricksen: Eine unbekannte Cousine taucht auf und sorgt für Trubel ... und eine wohlhabende Witwe scheint Pfarrer Tim unbedingt für sich gewinnen zu wollen. Der Ärmste weiß weder ein noch aus - zumal er sich doch insgeheim zu seiner hübschen Nachbarin Cynthia hingezogen fühlt ... und jedes Mal verlegen wie ein kleiner Junge herumstammelt, wenn sie ihm ein strahlendes Lächeln schenkt. Kann er womöglich ihr Herz für sich erobern? Gemütlich wie eine Kuscheldecke: Die heiteren Geschichten aus Mitford sind so heimelig wie der erste Kaffeeduft am Morgen und ebenso zauberhaft wie die Romane der Bestsellerautorinnen Debbie Macomber und Inga Lindström. "Jan Karons Mitford-Romane sind eine gesunde kleine Wohlfühl-Oase." The Wall Street Journal Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der warmherzige Feelgood-Roman "Der Himmel über Mitford" von Jan Karon - Band 2 der großen Mitford-Saga. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Jan Karon stand mit ihren 14 Romanen der "Mitford"-Saga über Pfarrer Tim Kavanagh und seine kleine Gemeinde wiederholt auf Platz 1 der "New York Times"-Bestsellerliste. Sie veröffentlichte bislang 12 weitere Bücher, darunter ein "Mitford"-Kochbuch sowie einige Kinderbücher. Heute lebt Jan Karon in Virginia ganz in der Nähe des Weltkulturerbes "Monticello", dem Landgut von Thomas Jefferson. Bei dotbooks erscheint in der "Mitford-Saga": "Daheim in Mitford" "Der Himmel über Mitford" "Die grünen Hügel von Mitford" "Sehnsucht nach Mitford" "Das Herz von Mitford"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 375
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487981
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: A Light in the Window
    Größe: 1012 kBytes
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Der Himmel über Mitford - Die Mitford-Saga: Band 2

Kapitel 1
Kurze Begegnungen

Es war nicht ratsam, hatte er einmal gesagt, die Straße zu überqueren und gleichzeitig angestrengt nachzudenken.

Der rote Pick-up hatte ihn schon beinahe erreicht, als er ihn bemerkte. Der Schock, den großen Wagen mit solch wilder Geschwindigkeit auf sich zujagen zu sehen, ließ ihn jäh zurückprallen, so daß er sich auf dem Gehsteig auf seine vier Buchstaben setzte. Er erhaschte noch einen flüchtigen Blick auf den Fahrer, der in ein Telefon sprach, während der Wagen auch schon um die Ecke schoß.

"Pater Tim! Ist alles in Ordnung mit Ihnen?"

Winnie Ivey sah ihn so bekümmert an, daß er sicher war, schlimm verletzt zu sein. Er ließ sich von Winnie aufhelfen und verspürte ein taubes Gefühl im verlängerten Rücken.

Winnies breites Gesicht war zornesrot. "Dieser Irre! Wer war dieser Dummkopf überhaupt?"

"Keine Ahnung. Vielleicht bin ich der Dummkopf, weil ich nicht aufgepaßt habe, wo ich hinging." Er lachte schwach.

"Sie sind nichts dergleichen! Ich habe nämlich die Ampel gesehen; es war immer noch Gelb, so daß Sie jede Menge Zeit hatten, rüberzugehen. Und da kommt dieser Wagen wie ein Güterzug auf Sie zugerast, und drin sitzt jemand, der munter vor sich hin telefoniert."

Sie wandte sich der kleinen Menschenmenge zu, die aus der Grillstube gestürzt war. "Ein Telefon in einem Kleinlaster!" sagte sie voller Abscheu. "Ist das denn noch zu fassen? Ich hätte mir das Kennzeichen notieren sollen."

"Vielen Dank, Winnie." Er legte den Arm um die stämmigen Schultern der Bäckerin. "Sie haben ein besonderes Talent, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein."

Percy Mosley, der Besitzer der Grillstube, kam mitsamt seinem Pfannenheber angelaufen. "Ich an Ihrer Stelle würde den lieben Gott bitten, dem Burschen einen Tritt zu verpassen, daß er bis nach Wesley fliegt. Ihre pochierten Eier sind jetzt nämlich Matsch."

Der Pfarrer klopfte seine Taschen nach dem schweren Büroschlüssel ab und überprüfte seine Brieftasche. Alles da. "Nichts passiert", versicherte er seinen Freunden. Der Zwischenfall war einfach die bedauernswerte, dramatische Eröffnung seiner ersten Arbeitswoche nach seinem Irlandurlaub.

Obwohl er den Sommer in Sligo verbracht hatte, stellte er nach seiner Rückkehr fest, daß er den Sommer in Mitford keineswegs versäumt hatte. Seine Rosen blühten immer noch, das Gras lag wie Samt unter der kleinen Armee dörflicher Rasensprenger, und seine Gemeinde stellte ihm immer noch Körbe voller Tomaten auf seine Veranda.

Als er den Gehweg zum Pfarrhaus hinaufging, schlug ihm donnerndes Gebell aus der Garage entgegen. Dies war eine Begrüßung, die er jenseits des großen Teichs tagaus, tagein zutiefst vermißt hatte.

Seit seiner Heimkehr vor einer knappen Woche hatte jeden Morgen, wenn er erwachte, Barnabas vor seinem Bett gestanden und ihn einer ernsthaften Musterung unterzogen. Die Frage in den Augen seines schwarzen Gefährten, halb Bouvier, halb Schäferhund, war einfach: Bleibst du jetzt zu Hause, oder soll das ein Witz sein?

Er ging durch die Küche und öffnete die Garagentür, woraufhin Barnabas, der in der Abwesenheit seines Herrn Bärengröße erreicht hatte, freudig auf ihn zustürzte. Die Vorderpfoten auf die Schultern des Pfarrers gelegt, blickte er seelenvoll in die Augen seines Herrn, woraufhin dessen Brille unverzüglich beschlug.

"Na komm schon, alter Knabe. Immer mit der Ruhe!"

Barnabas sprang zurück, tanzte einen Augenblick lang auf den Hinterbeinen und stürzte dann wieder vor, um dem Pfarrer so ausgiebig das Gesicht zu lecken, daß dessen linkes Ohr mit einem Speichelschauer besprüht wurde.

Das Opfer duckte sich hinter dem Wagen in der Garage und krachte mit dem Ellbogen auf die Motorhaube. "Herr, du läßt mich fröhlich singen von deinen Werken", zitierte er laut aus einem Psalm, "und ich rühme die Taten deiner Hände!"

Barnabas setzte sich augenblicklich hin, sah ihn an und fe

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