text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Klang der Versuchung von Stephens, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.01.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Klang der Versuchung

Nacho Acostas wilde Locken, sein verwegenes Lächeln - das alles sieht Grace nur noch in ihren Träumen, denn die schöne Weinexpertin hat ihr Augenlicht für immer verloren. Dennoch zieht allein die Ausstrahlung des Argentiniers sie sofort wieder in seinen Bann, als sie auf seinem Weingut eintrifft. Von ihrem Urteil hängt der Fortbestand der Winzerdynastie ab - doch der stolze Erbe bezweifelt ihr Können. Bis Grace beweist, dass ihren Sinnen nichts entgeht. Kein Geruch, kein Geschmack - und erst recht nicht der erregte Klang seiner Stimme, als er sie eines Nachts in seine Arme zieht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 21.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733700249
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 801 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Klang der Versuchung

1. KAPITEL

Nacho Acosta ist wieder zu haben!

Angestrengt starrte Grace auf den Bildschirm und kniff die Augen zusammen, um etwas klarer zu sehen. Der Virus, den sie sich eingefangen hatte, musste wohl ihre Sehfähigkeit beeinträchtigen. Sie las weiter. Romy Winner, unsere Hauptstadtreporterin, informiert uns darüber, wer angesagt ist und wer nicht.

Verflixt nochmal.

Jetzt tanzten auch noch weiße Flecken vor ihren Augen hin und her, und der Monitor flimmerte. Energisch schob Grace ihren Stuhl zurück und stand auf, um ihre steifen Gliedmaßen auszustrecken und einen tiefen Zug der abgestandenen Kellerluft einzuatmen. Dann rieb sie sich die müden Augen.

Schon besser.

Mit dem Computer ist alles in Ordnung, dachte sie. Ich bin nur todmüde.

Es war fast ein Uhr. Kein Wunder, dass ihre Augen allmählich versagten. Immerhin arbeitete sie abends in einem der zwielichtigen Nachtclubs von Cornwall und setzte sich anschließend noch ein paar Stunden in das Büro des Clubs, um die Buchhaltung zu erledigen.

Sie ließ ihren Blick über die zahlreichen Abbildungen schöner Männer gleiten, die das ROCK - Magazin auf seiner Promiseite ins Internet gestellt hatte. Kaum zu glauben, dass sie dem berühmt-berüchtigten Nacho Acosta schon zweimal in Fleisch und Blut gegenübergestanden hatte. Man konnte nicht gerade behaupten, dass sie sich auf demselben Parkett bewegten, aber manchmal spielte das Schicksal eben nach seinen eigenen Regeln.

Unter Nachos Bild war der Text nun deutlicher zu erkennen, und Grace rückte wieder näher.

Nachdem die jüngeren Acostas allesamt erwachsen und flügge sind, glaubt unsere Journalistin kaum, dass Nacho es damit eilig hat, die Londoner Szene in absehbarer Zeit hinter sich zu lassen. Mit zweiunddreißig Jahren ist er der Älteste unserer hinreißenden Polo spielenden Acosta-Brüder. Zum Glück scheint Nacho sich in London prächtig zu amüsieren.

Einerseits fühlte Grace eine gewisse Erregung beim Gedanken an Nacho, andererseits war sie eifersüchtig auf die vielen Frauen, mit denen er sich offenbar amüsierte. Im Grunde war das lächerlich. Schließlich war sie ihm nur kurz begegnet. Und beide Male hatte sie sich im Vergleich zu seiner mühelosen Eleganz unerträglich plump und deplatziert gefühlt. Es stand ihr gar nicht zu, neidisch zu sein, und trotzdem war sie es.

Beim ersten Mal hatten sie sich bei einem Polospiel am Strand von Cornwall getroffen, das von Graces bester Freundin - Nachos Schwester Lucia - organisiert worden war. Er selbst hatte nicht viel mehr getan, als sich aus dem Fenster seines gigantischen Jeeps zu lehnen und Grace von oben bis unten zu mustern. Noch nie in ihrem Leben hatte ein Mann sie auf diese Art angesehen, und sie konnte heute noch nachempfinden, wie heiß ihr geworden war. Den Rest des Tages hatte sie Nacho beim Polo spielen von der Seitenlinie aus beobachtet ... wie ein verliebter Teenager.

Das zweite Mal waren sie sich bei Lucias Hochzeit begegnet, die auf der argentinischen Ranch der Acosta-Familie stattgefunden hatte. Diese Reise war für Grace eine tolle Abwechslung gewesen, bis sie im Festzelt plötzlich Nachos düsteres Starren bemerkte.

Fast den ganzen Abend war er als Gastgeber ziemlich eingespannt gewesen, und dennoch hatte sie sich von seinem kraftvollen Charisma verfolgt gefühlt, wohin sie auch ging. Und als er es endlich schaffte, ein paar Worte mit ihr zu wechseln, konnte sie ihn nur stumm und fasziniert anstarren. Bis ...

Seufzend betrachtete sie einen weiteren Schnappschuss des Mannes, der ihre Welt zum Beben gebracht hatte. Und wieder stand eine vollbusige Schönheit an seiner Seite. Grace musste gestehen, dass die beiden ein hübsches Paar abgaben. Und der Gesichtsausdruck der Fremden sprach eine deutliche Warnung an potentielle Konkurrentinnen aus.

"Du kannst ihn haben", murmelte Grace und riss ihren Blick los. Nacho

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen