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Der Klang unserer Seelen Roman von Pfannenschmidt, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Der Klang unserer Seelen

Eine Liebe über den Tod hinaus: der einfühlsame Roman "Der Klang unserer Seelen" von Bestseller-Autor Christian Pfannenschmidt als eBook bei dotbooks. Weil ein einziger Moment das ganze Leben verändern kann ... Dreißig Jahre ist es her, dass Julia ihre große Liebe verlor. Seit Hannes? tragischem Tod vergräbt sich die erfolgreiche Topmanagerin in der Arbeit und schließt ihre Gefühle tief in ihrem Inneren weg. Sie lässt niemanden an sich heran - bis sie Rupert begegnet, der Hannes verblüffend ähnlich sieht. Aber ist da vielleicht noch mehr, was sie zu dem jungen Kunsthändler hinzieht? Julia weiß, Ruperts Liebe könnte ihre ganze Welt auf den Kopf stellen. Doch um wieder nach vorne blicken zu können, müsste sie sich endlich ihren schon viel zu lang unterdrückten Gefühlen stellen ... Ein mitreißend erzählter Roman über die außergewöhnlichen Wege des Schicksals und eine Frau, die ganz neu lernt, was es heißt, zu lieben. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der berührende Roman "Der Klang unserer Seelen" von Bestseller-Autor Christian Pfannenschmidt vor der eindrucksvollen Kulisse Berlins. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Christian Pfannenschmidt, geboren 1953, war Journalist und Reporter für die Abendzeitung München, den Stern und das Zeit-Magazin. Heute lebt er als Autor in Köln und Berlin. Von ihm stammen unter anderem die Drehbücher der ZDF-Erfolgsserie "Girlfriends". "Die Villa am Seerosenteich" wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in der Verfilmung als ARD-Zweiteiler, verfolgten über 6 Mio. Menschen die Karriere von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, das zur Chefin eines Modeimperiums aufsteigt. 2003 gründete er eine eigene Fernsehproduktion und setzte seine persönliche Erfolgsgeschichte mit TV-Serien wie u.a. "Die Albertis" und "Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen" sowie der erfolgreichen Freitagabend-Reihe "Meine Mutter ist unmöglich" fort. Bei dotbooks erschienen Christian Pfannenschmidts Romane "Die Villa unter den Linden", "Der Klang unserer Seelen", "Die Villa am Seerosenteich" und "Das alte Bauernhaus des Glücks". Außerdem haben ihn die Charaktere der "Girlfriends"-Serie nicht mehr losgelassen. Und so hat er - basierend auf den Drehbüchern - sieben Romane über die Freundinnen Marie, Ilka und Elfie geschrieben: Band 1: "Fünf Sterne für Marie" Band 2: "Freundschaft auf den dritten Blick" Band 3: "Zehn Etagen zum Glück" Band 4: "Demnächst auf Wolke sieben" Band 5: "Kurz vor zwölf im Paradies" Band 6: "Das 1x1 zum großen Glück" Band 7: "Die kleine Pension an der Alster" Die Bände 1-3 der "Girlfriends"-Serie sind bei dotbooks auch in dem Sammelband "Das Hotel an der Alster" erschienen. Die Bände 4-6 der Serie erschienen bei dotbooks unter dem Titel "Sommer im Hotel an der Alster". Weitere Informationen über den Autor unter: www.christianpfannenschmidt.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 394
    Erscheinungsdatum: 01.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961484577
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1849 kBytes
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Der Klang unserer Seelen

Kapitel 1

Julia blieb, nachdem der Beifall verklungen war und auf das Zuhören nur ein Murmeln und hier und da ein Auflachen folgte, noch eine Weile am Rednerpult stehen und starrte vor sich hin. Eigentlich hatte sie sofort den Saal verlassen wollen. Der Wagen, der sie zum Flughafen bringen sollte, wartete bereits unten vor dem Hochhaus, und sie hatte höchstens eine Stunde Zeit, um ihre Maschine zurück nach Berlin zu erwischen.

Wie immer hatte Julia sich einen exakten Plan gemacht. Ankunft aus Berlin morgens um acht Uhr zehn. Fahrt in die Zentrale, kurzes Power-Breakfast mit ihrem Chef Reinhold Kremer, dem Hauptanteilseigner der Privatbank Kremer, Konferenz der Führungskräfte, anschließend ihr Vortrag - für den sie dreißig Minuten veranschlagt hatte - und schließlich die Rückfahrt zum Frankfurter Airport. Auf das Mittagessen im kleinen Kreis wollte sie verzichten. Sie hatte sich ausgemalt, dass Frank sie in Tegel abholen und dann mit ihr in sein Penthouse im Grunewald fahren würde, gut gelaunt und den Kopf voller Überraschungen. Vielleicht würden sie eine Runde Sex haben, danach sah sie sich mit ihrer Sekretärin die dringendsten Punkte am Telefon abhaken, ihre Mails auf dem BlackBerry lesen und beantworten, dann sich umkleiden und am Abend mit Frank ausgehen, in eines seiner Lieblingsrestaurants, in dem er schon vor Wochen den besten Tisch hatte reservieren lassen, um mit ihr hineinzufeiern, in ihren fünfzigsten Geburtstag.

"Frank, mach keine große Sache draus, ich bitte dich von Herzen, ja? Nur du und ich, keine Überraschungen, du weißt, ich hasse Überraschungen. Keine Einladungen an Freunde, von denen du glaubst, ich hätte sie so lange nicht gesehen und würde mich freuen, mit ihnen zu feiern. Für mich ist das ein ganz normaler Tag, und auch wenn ich mir freinehme, will ich ihn ganz normal - und das heißt: ganz langweilig und gemütlich - erleben. Versprichst du das?"

Er hatte es versprochen. Sie glaubte ihm nicht. Und er glaubte ihr nicht. Dabei hätte sie den Tag am liebsten ignoriert. Julia war eine Meisterin des Verdrängens. Das war ihr zwar nicht bewusst, und sie hätte dieses Talent dahin gehend gedeutet, dass sie in der Lage war, "wichtig" von "unwichtig" säuberlich zu trennen. Doch wer sie gut kannte - und Frank kannte sie nach über zehn Jahren des Zusammenlebens weiß Gott sehr gut -, dem war klar, wie sie unangenehme Dinge wegstreichen konnte, als wären es nur Notizen auf einem Einkaufszettel.

Am schlimmsten waren für Julia die Menschen, die sich bei diesem Thema für besonders feinfühlig hielten, nach ihrer Einschätzung aber einfach nur perfide waren. Wenn es ihr gerade gelungen war, sich einzureden, dass es nun wirklich keinen Unterschied mache, ob man neunundvierzig oder fünfzig sei, oder wenn sie erfolgreich von sich weggeschoben hatte, dass ihr das doch etwas ausmachen könnte, kamen die Tröster und die Sprücheklopfer.

"Geht es dir nicht gut?", fragte ihre Freundin Fanny immer wieder mal, wenn sie sich trafen, nach der Arbeit auf einen Drink, am Wochenende im Fitnesscenter oder beim Mittagessen, für das sie sich eine Stunde freigeschaufelt hatte.

"Klar. Sehr gut!", antwortete Julia dann stets. Kürzlich aber hatte sie ein verräterisches "Warum?" nachgelegt.

"Du siehst aus, als wenn du zu viel grübelst, Schatz", erwiderte Fanny, und schob sich - was Julia faszinierte -, wie ein Artist in der Zirkuskuppel, ein Salatblatt quer in den Mund, ohne ihre perfekt gemalten Lippen auch nur minimal zu touchieren. "Du machst dir doch wohl keinen Kopf wegen des anstehenden Ehrentages?"

"Warum willst du, dass es mir nicht gutgeht deswegen?"

"Was für ein Unsinn. Natürlich will ich, dass es dir gutgeht. Ich will, dass es dir sehr gut geht. Du bist meine allerbeste Freundin!" Sie legte ihr die perfekt manikürte Hand auf den Unterarm, eisenschwer.

Ein paar Tage darauf war Julia mit ihrer älteren Kollegin Sonja Karlowski, die der Abtei

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