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Der kleine Blumenladen der Träume Roman von Cheska, Anna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Der kleine Blumenladen der Träume

Zum Seufzen tragisch, zum Träumen schön: Der Liebesroman "Der kleine Blumenladen der Träume" von Anna Cheska jetzt als eBook bei dotbooks. Hinter jeder dunklen Wolke wartet ein Sonnenstrahl ... Täglich ist sie von Schönheit umgeben - doch in letzter Zeit gleitet ihr Blick an der farbenfrohen Blütenpracht nur noch ab: Imogene, Inhaberin eines kleinen Blumenladens, ist am Boden zerstört, als ihr Mann unerwartet stirbt. Doch dann entdeckt sie in seinem Nachlass das Foto einer attraktiven, jungen Blondine und aus der Trauer wird erst Fassungslosigkeit ... dann Wut! Hat er sie mit dieser Frau betrogen? Imogene ist fest entschlossen, die Wahrheit zu erfahren - und ahnt nicht, dass auf sie eine Überraschung wartet, die sie wie auf Schwingen tragen und ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. "Eine köstliche Lektüre!" Woman's Weekly Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der berührende Roman "Der kleine Blumenladen der Träume" von Anna Cheska. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Anna Cheska ist Dozentin für kreatives Schreiben und schreibt außerdem selbst erfolgreich Romane und Kurzgeschichten für Frauenmagazine. Sie lebt mit ihrem Partner und ihren drei Kindern in West Sussex. Bei dotbooks erscheinen von Anna Cheska "Der kleine Blumenladen der Träume" und "Das Cottage der großen Wünsche".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 395
    Erscheinungsdatum: 01.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550352
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1909 kBytes
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Der kleine Blumenladen der Träume

Kapitel 1

Imogen West hielt erschaudernd die Luft an, als sie die Tür zu Edwards Arbeitszimmer öffnete. Sein Heiligtum. Sie starrte in den düsteren Raum, glaubte seine Gestalt, seine Hand zu erkennen ..., die vielleicht gerade die Encyclopedia Britannica aus dem obersten Fach des hohen verglasten Bücherschranks herauszog.

Sie hörte seine Stimme: Mit Vermutungen kommst du nicht weiter, Imo. Schlag nach. Es gibt für alles eine Erklärung. Für alles? Imogen erschauderte wieder. Und wie war es mit dem Tod? "Erspar mir dein Gerede", sagte sie laut.

Schatten können einen nicht unter Druck setzen, dachte sie und schaltete schnell das Licht ein. Die wuchtigen schwarzen Formen nahmen sofort Gestalt an und wurden zu seinem Schreibtisch, seinem Bücherschrank, seinem Ledersessel. Ist doch gar nicht so finster, sagte sich Imogen und stieß einen befreienden Seufzer aus. Das ist mir vertraut - und doch etwas unheimlich.

Gediegen, traditionell und etwas altmodisch - offen gesagt, genau wie Edward - schienen die Möbel sie anzustarren, als wüssten sie, dass auch ihre Tage gezählt waren.

Imogen wollte diesen Raum nicht betreten. Sie verschränkte ihre Finger und spürte den Druck des Eherings am kleinen Finger. Es ist zu früh. Noch war sie vom Schock über seinen plötzlichen Tod wie betäubt - ihr Gehirn funktionierte nur teilweise. Sie tat alles Nötige, vergaß vieles, kämpfte mit ihren zwiespältigen Gefühlen und fragte sich, warum sie nicht weinen konnte.

Sie vergrub ihre Hände in den Taschen ihrer Jeans und ließ den Blick missmutig durch das Arbeitszimmer schweifen. Ich muss es tun.

John Grantham, ihr aalglatter, dubioser Anwalt, hatte sie gebeten, den Papierkram durchzusehen. "Machen Sie sich an die Arbeit", hatte er gesagt. "Wir müssen die Dinge langsam in Bewegung bringen."

Also bewegte sie sich. Sie straffte die Schultern, strich sich eine Strähne ihres nussbraunen Haars hinters Ohr und ging ins Arbeitszimmer hinein. Es musste sein. Ihr Mann war vor drei Tagen gestorben. Früher oder später musste ihr Leben ohne Edward beginnen.

"Entspann dich, Imo", befahl eine Stimme mit sanftem Nachdruck. Am Nachmittag des folgenden Tages saß Imogen in einem Schönheitssalon im Stadtzentrum von Chichester. Der Salon lag im Erdgeschoss eines dreistöckigen Hauses, hinter dessen georgianischer Fassade sich die in Schwarz und Chrom gehaltene Inneneinrichtung versteckte, die absolut dem sachlich-nüchternen, modernen Zeitgeist entsprach, wie Imogen feststellte.

Judes Finger massierten sanft, aber fest ihre Kopfhaut. Joe Cocker schnulzte aus einem Lautsprecher über dem schwarzen Waschbecken gefühlvoll über dieses flüchtige Something ... und Imogen versuchte, sich zu entspannen. Jude war die Besitzerin des Salons und außerdem ihre beste Freundin.

"Du bist völlig verkrampft, mein Schatz", sagte Jude und konzentrierte sich mit halb geschlossenen Augen. Ihr heute honigfarbenes Haar fiel ihr über den üppigen Busen. Bei ihrem letzten Treffen vor einer Woche war es noch rabenschwarz gewesen. "Aber wer wäre das nicht in deiner Situation? Es ist einfach schrecklich, wirklich grauenvoll."

Wenn es sein muss, ergeht sich Jude in ewigen Monologen, wie ein Zahnarzt, dachte Imogen.

"Edward ... ich kann es noch immer nicht fassen, weißt du", redete Jude weiter.

Imogen erging es ebenso. Okay, sein Cholesterinspiegel war so hoch gewesen, dass er seinen Speiseplan geändert hatte - wenn auch nicht gerade radikal - und daran dachte, sich in London untersuchen zu lassen, wozu er jedoch irgendwie nie gekommen war. Aber trotzdem ... die Tatsache, dass er tot war, diese kalte harte Realität war schwer zu begreifen. Imogen konnte nur zustimmend mit den Augen zwinkern, denn ihr Kopf war in flauschige schwarze Handtücher gehüllt.

"Ein Herzinfarkt, einfach so ... aus heiterem Himmel. Er war doch noch nicht alt ", sagte Jude. Ge

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