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Der kleine Blumenladen zum Glück von Oakes, Colleen (eBook)

  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
4,99 €
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Der kleine Blumenladen zum Glück

Manchmal muss man alles hinter sich lassen, um sein wahres Glück zu finden. Elly Jordan hat sich einen Traum erfüllt: Noch vor zwei Jahren stand die junge Frau vor den Scherben ihres Lebens, als sie ihren Mann mit einer anderen im Bett erwischte. Von heute auf morgen brach sie alle Zelte ab. Nun ist Elly Inhaberin einer exquisiten Blumenhandlung in St. Louis, täglich umgeben von den schönsten Blumenbouquets, herrlich duftenden Freesien und farbenfrohen Tulpen. Da schlägt sie sich gerne mit Brautzillas und deren hysterischen Müttern herum. Sie ist aufgeblüht, und abgesehen von ihrem unerzogenen Schäferhund und ihrer patzigen Angestellten ist ihr Leben ziemlich perfekt. Und dann ist da noch Ellys neuer Nachbar, ein unverschämt gutaussehender Musiker, der ein Auge auf ihre Kurven geworfen hat. Doch gerade als sie denkt, dass sie ihre Vergangenheit hinter sich gelassen hat, findet sie heraus, dass hinter ihrem lukrativsten Hochzeitsauftrag mehr steckt, als ihr lieb ist ... Eine irrwitzige romantische Komödie voll Herz, Humor und Blumen. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Dieses Buch ist bereits in einer früheren Ausgabe unter dem Titel 'Erst die Liebe, dann das Vergnügen' erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 503
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732562787
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1407 kBytes
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Der kleine Blumenladen zum Glück

Kapitel Eins

Clayton, Missouri. Gegenwart.
Weit nach Tagesanbruch, diesmal also zu einer zivilen Morgenstunde.

Posies, eine hochklassige Blumenhandlung im wohlhabenden Vorort Clayton, Missouri, Ecke Wydown Street, gehörte einer gewissen Elly Jordan, die das Geschäft auch führte. Wenn sie um sieben Uhr zur Stimme eines unausstehlichen Radiomoderators aufwachte und den Kopf träge aus dem Kissen hob, galt neuerdings ihr erster Gedanke der Arbeit.

So war das jetzt immer. Sie lebte und atmete für Posies. Manchmal schien es, als würde sich alles, was sie dachte oder tat, um ihren Laden drehen. Eigentlich ziemlich mitleiderregend. Nun gut, nach dem Weckruf legte sie sich normalerweise noch etwa eine Stunde zurück ins Bett. Aber irgendwann stieg sie schließlich aus ihrer sauberen kleinen Wohnung die Treppe ins Geschäft hinunter, den Schlaf noch in ihren hellblauen Augen und mit klatschenden Flipflops. Und wenn sie Licht machte, hatte sie meist noch einen getoasteten Frühstückskuchen zwischen den Zähnen.

Unweigerlich ging ihr jedes Mal das Herz auf, wenn sie sich im Geschäft umsah und sich klarmachte, dass all das ihr gehörte. Einen Moment lang genoss sie dann die warme Luft, die durch die Fenster hereinwehte, und versuchte, in einen friedlichen, Zen-ähnlichen Zustand zu kommen. Das klappte nie. Also zuckte Elly amüsiert mit den Schultern und begann trotzdem mit der morgendlichen Routine. Zuerst wurde kurz durchgeputzt. Die Fenster, der Arbeitstisch und die Eingangstür wurden abgewischt, und alles wurde an seinen Platz geräumt. Sie zog die Vorhänge etwas weiter zurück und zupfte sie forsch in Form. Dann hob sie übrig gebliebene Stängel oder fallen gelassene Blätter vom Teppichboden auf.

An diesem Morgen überzeugte sie sich außerdem davon, dass der Temperaturregler noch richtig eingestellt war, nachdem sie die Nacht tief und fest durchgeschlafen hatte. Dann schnappte sich Elly ein kleines Arrangement orangefarbener Ranunkeln und trottete zur Vordertür hinaus. Erst jetzt war sie bereit, der Welt außerhalb der Wärme und Sicherheit ihres Geschäfts gegenüberzutreten.

Sie ging ein Stück die Straße hoch und betrat Adas Café. Brita, die überzogene Barista, begrüßte sie mit mehr Sonnenschein, als Elly handhaben konnte.

"Guten Morgen, Elly!", zwitscherte sie.

Statt einer Erwiderung nickte Elly müde und unterdrückte ein Augenrollen. Vor zehn Uhr morgens war sie einfach kein Mensch. Sie stellte die Blumen auf die Theke, wobei sie beinahe einen dampfenden Latte macchiato umwarf. Im Austausch nahm sie die Vase mit den verwelkenden Ehrenpreisblüten und Kornblumen und klemmte sie sich unter den Arm. Auf ihrer Bluse prangte ein Kaffeefleck.

Die Barista sah zu ihr herüber. "Ach, Elly! Du bist einfach zu komisch! Jeden Tag, wenn du hier reinkommst, wirfst du entweder was um oder hast einen Fleck auf der Bluse! Wie bei so einem kleinen Kind. Einfach hinreißend."

Elly seufzte.

"Dir auch einen guten Morgen, Brita."

Die Barista schenkte ihr ein strahlendes Lächeln. "Heiße Schokolade heute?"

Elly nickte. "Ja, bitte. Genau wie gestern ... Genau wie jeden Tag."

Amnesie , dachte Elly.

Brita strahlte sie an. "Diese Blumen sind ja sooo bezaubernd. Ich guck die so gerne an. Du musst deinen Job wirklich lieben ."

Elly wand sich innerlich vor Unbehagen.

"Ja, das tue ich. Aber es sind ja schließlich nicht bloß Blumen, und ..."

Das Glöckchen am Eingang bimmelte, und Brita warf sich in Positur, um den Neuankömmling zu begrüßen.

"Hi! Willkommen in Adas Café!"

Elly war noch mitten im Satz und stellte plötzlich fest, dass sie kein Gegenüber mehr hatte. Sie konnte es nicht ausstehen, wenn sie so allein gelassen stehen blieb. Peinlich . Sie seufzte und sah sich in dem Café um. Dutzende Paare saßen da und genossen ihr Morgengetränk. Genau hier hatte

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