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Der kleine Fürst 113 - Adelsroman Liebe - die Wette gilt! von Maybach, Viola (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Der kleine Fürst 113 - Adelsroman

Viola Maybach s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten 'Der kleine Fürst' nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. Andromeda lag um eine halbe Kopflänge hinter ihrem ärgsten Konkurrenten Sputnik. Louisa von Cassellen war längst von ihrem Sitz aufgesprungen wie viele andere Rennbahnbesucher auch: Die braune Stute Andromeda galt als Wunderpferd der Saison. Sie hatte die letzten drei Rennen, zu denen sie angetreten war, gewonnen, aber jetzt wurde es knapp für sie. Sputnik lag noch immer vorn, und sie befanden sich bereits auf der Zielgeraden. Das letzte Hindernis lag hinter ihnen. Jetzt ging es darum, wer auf den letzten Metern die größten Kraftreserven hatte. Zentimeter um Zentimeter schob sich die Stute nach vorn und gewann schließlich mit einem hauchdünnen Vorsprung. Die Rennbahn glich einem Hexenkessel. Entgeisterte Sputnik-Anhänger konnten es nicht fassen, während die Andromeda-Fans überschwänglich feierten. 'Was habe ich dir gesagt?' Louisa wandte sich strahlend ihrer Nachbarin Karolin von Kant zu. 'Sie kann einfach nicht verlieren! Wenn jemand vor ihr ist, ärgert sie das so, dass sie unbedingt noch an ihm vorbei muss. Sie wird eine ganz Große.' Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie 'Der kleine Fürst' in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt 'Das Tagebuch der Christina von Rothenfels', 'Rosenweg Nr. 5', 'Das Ärztehaus' und eine feuilletonistische Biografie. 'Der kleine Fürst' ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 04.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740909918
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 281 kBytes
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Der kleine Fürst 113 - Adelsroman

Andromeda lag um eine halbe Kopflänge hinter ihrem ärgsten Konkurrenten Sputnik. Louisa von Cassellen war längst von ihrem Sitz aufgesprungen wie viele andere Rennbahnbesucher auch: Die braune Stute Andromeda galt als Wunderpferd der Saison. Sie hatte die letzten drei Rennen, zu denen sie angetreten war, gewonnen, aber jetzt wurde es knapp für sie. Sputnik lag noch immer vorn, und sie befanden sich bereits auf der Zielgeraden. Das letzte Hindernis lag hinter ihnen. Jetzt ging es darum, wer auf den letzten Metern die größten Kraftreserven hatte.

Zentimeter um Zentimeter schob sich die Stute nach vorn und gewann schließlich mit einem hauchdünnen Vorsprung. Die Rennbahn glich einem Hexenkessel. Entgeisterte Sputnik-Anhänger konnten es nicht fassen, während die Andromeda-Fans überschwänglich feierten.

"Was habe ich dir gesagt?" Louisa wandte sich strahlend ihrer Nachbarin Karolin von Kant zu. "Sie kann einfach nicht verlieren! Wenn jemand vor ihr ist, ärgert sie das so, dass sie unbedingt noch an ihm vorbei muss. Sie wird eine ganz Große."

Karolin warf einen Blick auf die Uhr. Sie war nur auf Louisas Drängen mitgefahren, eine große Pferdefreundin war sie nicht, dafür fehlte ihr außerdem das Geld. "Du warst noch nie auf einer Rennbahn?", hatte Louisa kürzlich entgeistert ausgerufen. "Also, das geht ja nun gar nicht ..."

"Ich muss zurück, Lou", sagte sie. "Sei mir nicht böse, aber ich habe keine Ruhe mehr."

Louisa nickte, obwohl es ihr sichtlich schwerfiel, ihre Begeisterung abzuschütteln. Karolin und sie waren vom Typ her sehr unterschiedlich, nicht nur äußerlich. Die draufgängerische Louisa hatte den Kopf voll brauner Locken, lebhafte braune Augen, eine lustige Stupsnase und einen etwas aufgeworfenen Mund, der ihrem Gesicht einen besonderen Reiz verlieh. Karolin dagegen war zart und blond, ihr fehlte Louisas Verwegenheit. Sie machte sich eher zu viele Sorgen als zu wenig, und man sah ihr an, dass sie regelmäßig zu wenig Schlaf bekam.

"Du siehst völlig fertig aus", stellte Louisa fest. "Du brauchst mal eine Pause, ohne deine Babys. Auch als junge Mutter muss man ab und zu mal an sich denken."

"Würde ich ja gern, wenn ich zwei Omas und zwei Opas in der Nähe hätte oder Geschwister, die mir die Jungs regelmäßig abnehmen."

Karolin hatte ein Jahr zuvor Zwillinge auf die Welt gebracht, zwei lebhafte Jungen: Thomas und Benjamin. Deren Vater hatte sich der Verantwortung nicht gewachsen gefühlt und war ins Ausland gegangen, ohne jemals wieder von sich hören zu lassen. Der Kummer hatte Karolin damals fast zerbrochen, aber sie war fest entschlossen gewesen, es allein zu schaffen. Sie liebte die beiden Jungen von ganzem Herzen, aber sie gestand mittlerweile freimütig ein, dass sie sich oft am Ende ihrer Kräfte fühlte.

Jetzt seufzte sie. "Ein Vater würde auch helfen."

"Kommt Zeit, kommt Vater", meinte Louisa. Karolin und sie kannten einander noch nicht sehr lange. Zunächst waren sie lediglich Nachbarinnen gewesen, aber mit der Zeit hatte sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen ihnen entwickelt.

"So einfach ist das nicht. Du bist die Einzige, die mir ab und zu hilft."

Sie machten sich auf den Weg zu einem der Ausgänge. Louisa wäre gern noch geblieben, aber sie verstand Karolin. Zwar hatte sich die Babysitterin bereits als zuverlässig erwiesen, aber ein Rest an Unsicherheit blieb immer.

"Ich muss vielleicht demnächst umziehen, Lou", sagte Karolin, als sie auf der Rückfahrt waren.

"Wieso das denn?"

"Auf Dauer ist die Wohnung einfach zu teuer. Seit ich die Jungs habe, kann ich nicht mehr so viel übersetzen, wie ich gern möchte. Ich komme gerade eben so über die Runden, und das Leben mit Kindern wird ja nicht billiger, im Gegenteil. Wenn sie größer werden, stellen sie auch größere Ansprüchen."

Louisa, die am Steuer saß, warf Karolin einen Blick zu und erschrak über die Tränen in ihren Augen. "Wieso hast du denn

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