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Der kleine Laden des Glücks Roman von Bostwick, Marie (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Der kleine Laden des Glücks

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! Der gefühlvolle Roman "Der kleine Laden des Glücks" von Marie Bostwick als eBook bei dotbooks. Was tust du, wenn dein Herz gebrochen wurde? Die frisch geschiedene Evelyn wagt in dem malerischen New Bern an der Ostküste der USA einen Neuanfang. Mit Stoffen in wundervollen Farben und Mustern eingedeckt verwirklicht sie hier endlich ihren Lebenstraum vom eigenen Laden. Doch aller Anfang ist schwer! Die Bewohner begegnen der Fremden und ihrem Quilt-Laden skeptisch und warten scheinbar nur auf die Pleite ... bis Evelyn auf eine zündende Idee kommt: Handarbeitskurse! Und obwohl ihre neuen Kundinnen kaum unterschiedlicher sein könnten, findet Evelyn in Abigail, Margot und Liza wahre Freundinnen. Doch dann stellt das Schicksal die vier auf eine harte Probe ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der warmherzige Roman "Der kleine Laden des Glücks" von Marie Bostwick. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Marie Bostwick lebt mit ihrer Familie in Oregon. Die amerikanische Bestseller-Autorin stieß in einem Urlaub mit ihren Freundinnen durch Zufall auf einen Schreibworkshop und entdeckte dabei ihre Liebe zum Schreiben. Wenn sie nicht an ihrem neusten Roman arbeitet, liest, kocht oder quiltet sie. Von Marie Bostwick erscheinen bei dotbooks: "Der kleine Laden des Glücks" "Sommer im kleinen Laden des Glücks"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 407
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961484317
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2125 kBytes
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Der kleine Laden des Glücks

Kapitel 1

Evelyn Dixon

Später sollte ich feststellen, dass auf dem Abschnitt der Autobahn 84 zwischen New York und Connecticut ständig Stau herrscht. Doch damals um ein Uhr nachts, noch rund achtzig Kilometer von meinem Ziel entfernt, war mein Wagen der einzige weit und breit auf der leeren Straße. Erst als ich den Streifenwagen im Rückspiegel sah, warf ich einen Blick auf den Tacho.

Hundertvierzig. Erwischt. Wütend über mich selbst trat ich auf die Bremse und fuhr rechts ran, noch bevor das flackernde Blaulicht nahe herangekommen war.

Der Polizist war ein nett aussehender junger Mann. Wenn er gelächelt hätte, wäre er Garrett auffallend ähnlich gewesen, doch seine Miene wirkte wie versteinert. Es war ein merkwürdiges Gefühl, einer Autoritätsperson im Alter meines Sohnes gegenüberzustehen, doch als er nach meinem Führerschein und dem Fahrzeugschein fragte, reichte ich ihm folgsam die Papiere.

"Ist Ihnen klar, wie schnell Sie gefahren sind, Ms Dixon?"

"Ungefähr hundertvierzig", erwiderte ich wahrheitsgemäß. Schwindeln hatte keinen Sinn, da er es sowieso schon wusste; außerdem bin ich eine miserable Lügnerin. "Ich bin heute Morgen von Nashville aufgebrochen und wollte in einem Rutsch bis nach New Bern durchfahren, aber ich bin nicht absichtlich zu schnell gefahren. Die Straße war frei, und wahrscheinlich war ich in Gedanken versunken. Ich habe gar nicht gemerkt, wie schnell ich fuhr, bis Sie hinter mir auftauchten."

Er blickte auf meinen Führerschein. "Sie sind aus Texas und fahren ganz allein die Strecke bis nach New Bern?" Ich nickte.

"Was führt Sie hierher?"

"Das ist eine ziemlich lange Geschichte."

Drei Tage zuvor wäre mir der Gedanke, nach Neuengland zu fahren, so unwahrscheinlich vorgekommen wie die Vorstellung, ich sollte als Astronautin zur Internationalen Raumstation fliegen.

Doch als es an jenem Vormittag um Punkt halb elf an meiner Haustür klingelte, wusste ich, dass es der Mann von der Umzugsfirma Elite Moving and Storage war. Robs Sekretärin hatte mir einen Tag zuvor die Nachricht hinterlassen, dass ein Mr Lindsay mich wegen des Kostenvoranschlages und der Terminabsprache aufsuchen wollte. Er würde mir sagen, bis wann ich meine Sachen zu packen und das Haus zu räumen hätte, das während der vergangenen zwanzig Jahre mein Heim gewesen war. Wie Rob trug auch Mr Lindsay auf Hochglanz polierte braune Cowboystiefel und lächelte breit, als er sich an meinem Küchentisch niederließ, ein Clipboard aus der Aktentasche zog und Formulare auszufüllen begann. Er war mir auf Anhieb unsympathisch.

"Und zu welcher Adresse sollen wir Ihre Sachen bringen?", fragte er, ohne aufzublicken.

"Das weiß ich nicht."

Er hob den Kopf und zog irritiert die Augenbrauen hoch. "Mrs Dixon, ich kann Ihnen keinen Preis für den Umzug nennen, wenn ich nicht weiß, wie weit die Strecke ist."

"Tut mir leid, Mr Lindsay, aber ich weiß es auch noch nicht!", entgegnete ich schroff. "Und wenn Ihnen oder Ihrer Firma oder Rob Dixon das nicht passt, dann ist es mir, offen gestanden, schnurzpiepegal. Schließlich habe ich Sie nicht hergebeten!"

Unbeherrschtheit war eigentlich überhaupt nicht meine Art. Seit Wochen hatte ich praktisch ununterbrochen geweint, und jetzt raunzte ich hier einen vollkommen fremden Menschen an. Ich erschrak über mich selbst, doch Mr Lindsay, der offenbar zwei und zwei zusammenzählte, ließ sich nichts anmerken. Er senkte die Brauen wieder und setzte eine Miene routinierten und wenig überzeugenden Mitgefühls auf. Fälle wie meiner waren ihm schon öfter untergekommen.

"Es tut mir leid, Mrs Dixon. Ich wusste nichts von den Begleitumständen Ihres Umzugs. Ich weiß, wie schwer das alles für Sie sein muss; eine Scheidung ist immer unangenehm. Aber bitte glauben Sie mir, ich möchte Ihnen nur helfen. Soweit ich weiß, wollen die neuen Besitzer am Fünften einziehen, und das bedeutet,

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