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Der Kuss des stolzen Argentiniers von Stephens, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.02.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Kuss des stolzen Argentiniers

Maxie soll eine Traumhochzeit organisieren! Leider auf der Insel, auf die Diego Acosta sich nach einem Unfall zurückgezogen hat. Der attraktive argentinische Polospieler ist gar nicht begeistert, dass sie seine Ruhe stört. Bis er die heilende Kraft ihrer Hände kennenlernt...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 10.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733766849
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 907 kBytes
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Der Kuss des stolzen Argentiniers

1. KAPITEL

Sie durfte nicht an den Mann am Ufer denken! Es war viel wichtiger, dieses alte Boot sicher an seinen Liegeplatz zu bringen. Allerdings wirkte dieser Kerl wie eine Urgewalt auf sie: ein harter, kompromissloser Blick und der umwerfendste Körperbau, den Maxie je gesehen hatte. Groß, durchtrainiert und tief gebräunt mit wilden schwarzen Haaren und blitzenden Augen. Im schwachen Tageslicht funkelte ein goldener Ohrring, und mit seiner tief sitzenden Jeans unterhalb der sich deutlich abzeichnenden Bauchmuskeln hätte der Mann jede normale Frau aus der Fassung gebracht ...

Also denk an die kräftige Strömung, die ein ausgewachsenes Nilpferd umreißen könnte, ermahnte Maxie sich konzentriert.

Sie war so weit mit diesem Kahn gekommen und würde jetzt ganz sicher nicht aufgeben.

Wie durch ein Wunder war es ihr gelungen, den Trawler einhändig durch gigantische Wellenberge zu lenken. Sie waren bereits jenseits des Hafens gewesen, als der Skipper sich plötzlich dienstuntauglich gemeldet hatte, nachdem er über die Hälfte einer Flasche schottischen Whiskys konsumiert hatte.

Maxie musste zugeben, dass sie kaum qualifiziert war, ein Boot dieser Größe zu segeln. Zwar war sie einmal Crewmitglied auf einer 28-Meter-Jacht gewesen, aber das half ihr nicht dabei, diese abgewrackte Rostschüssel zu beherrschen. Unter ihren Füßen gaben bereits einzelne Teile des Decks nach.

Erneut warf sie einen Seitenblick auf den Mann, der nur darauf zu warten schien, dass sie scheiterte. Die kräftigen Arme hatte er vor der Brust verschränkt, und er starrte Maxie mit einer Mischung aus Verachtung und Belustigung an.

"Willkommen auf der Isla del Fuego ", raunte sie sich selbst zu. Doch unabhängig von diesem unwürdigen Empfang würde sie ein korrektes Anlegemanöver absolvieren, auch wenn es sie umbrachte!

Ein schwieriges Unterfangen, wie Maxie panisch feststellen musste, als das alte Fischerboot gegen die Kaimauer krachte.

Erleichtert bemerkte sie, wie der angetrunkene Skipper es gerade noch rechtzeitig ans Steuer schaffte, um das Manöver zu unterstützen. Über ihnen am Himmel türmten sich schwarze Wolkengebilde auf, und es sah nicht so aus, als würde sich das Wetter in absehbarer Zeit bessern. Der Sturm nahm sogar noch zu. Aber wenn der Mann im Hafen für die Acostas arbeitete, denen diese ganze Insel gehörte, würde er auf jeden Fall noch ein Extratraining für das Begrüßen der späteren Hochzeitsgäste bekommen!

Oder ich behaupte vor Holly einfach, die Insel wäre ungeeignet für ihre Feier, überlegte Maxie.

Zerknirscht verwarf sie diesen Gedanken wieder. Maxie hatte schon schlimmere Umgebungen gesehen: Halb verfallene schottische Burgen wurden zu wahren Märchenpalästen, und feuchte französische Chateaus entfalteten plötzlich in der warmen Sommersonne all ihren urigen Charme und verzauberten die eingeladenen Hochzeitsgäste. Außerdem vertraute sie Holly. Die Braut war ein smartes Mädel, und im Juni konnte man zudem ganz hervorragend heiraten. Unterm Strich: Wenn Holly auf der Isla del Fuego vermählt werden wollte, würde Maxie das für sie möglich machen, und der unfreundliche Kerl im Hafen musste sich dem wohl oder übel fügen.

Dios! Was hatte der Sturm da bloß angespült? Eine dünne, tropfnasse Kreatur, die ... die einen sehr akkuraten und erstaunlich kraftvollen Schwung besaß, wie Diego erstaunt feststellte, als er den Tampen auffing, den sie ihm zuwarf. Trotzdem, wie kam sie dazu, Fernandos Fischerboot zu steuern? Und dann noch viel zu schnell gegen den Anleger zu krachen, weil sie mit dem hohen Seegang nicht umgehen konnte? Sie sollte von Glück reden, dass sie noch am Leben war, obwohl sie bei diesem Wetter unbedingt zur Insel segeln musste.

"Bereit?", rief sie ihm zu und machte Anstalten, ein zweites Seil zu werfen.

Mit seinem steifen Bein konnte er sich nur halb so schnell wie sonst bewegen. Also stürzte er hastig vorwär

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