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Der Landdoktor 25 - Arztroman Da werden Freunde zu Rivalen von Bergen, Christine von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.12.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Der Landdoktor 25 - Arztroman

Der Landdoktor - diese großartig erzählte, völlig neue und einzigartige Arztromanserie von der beliebten, serienerfahrenen Schriftstellerin Christine von Bergen. Dr. Brunner bewohnt mit seiner geliebten Frau Ulrike und einem Jagdhund namens Lump ein typisches Schwarzwaldhaus, in dem er auch seine Praxis betreibt. Ein Arzt für Leib und Seele. 'Schau mal, da hinten', sagte Benjamin Märklin zu seinem Jugendfreund. 'Sollen wir anhalten?' 'Aber klar doch.' Andreas lachte und stieg auf die Bremse. 'An so einer schönen Frau fahren wir nicht einfach vorbei.' Benjamin schüttelte lächelnd den Kopf. 'Ich dachte eher daran, dass sie vielleicht Hilfe brauchen könnte, aber du hast natürlich sofort eine Anmache im Kopf.' 'Vergiss nicht, ich bin auf Brautschau.' Andreas brachte den schnittigen Sportwagen geräuschvoll zum Stehen, woraufhin sich die junge Frau, die neben ihrem Auto in der Wiese saß, umdrehte. Den beiden blieb das Herz stehen. Die prächtigen Locken, die in der Nachmittagssonne wie Flammen über ihren schmalen Rücken züngelten, hatten bereits von Weitem bei ihnen die Erwartung entstehen lassen, dass sich unter ihnen bestimmt ein hübscher Kopf verbergen würde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959796583
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 271 kBytes
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Der Landdoktor 25 - Arztroman

"Schau mal, da hinten", sagte Benjamin Märklin zu seinem Jugendfreund. "Sollen wir anhalten?"

"Aber klar doch." Andreas lachte und stieg auf die Bremse. "An so einer schönen Frau fahren wir nicht einfach vorbei."

Benjamin schüttelte lächelnd den Kopf. "Ich dachte eher daran, dass sie vielleicht Hilfe brauchen könnte, aber du hast natürlich sofort eine Anmache im Kopf."

"Vergiss nicht, ich bin auf Brautschau."

Andreas brachte den schnittigen Sportwagen geräuschvoll zum Stehen, woraufhin sich die junge Frau, die neben ihrem Auto in der Wiese saß, umdrehte.

Den beiden blieb das Herz stehen.

Die prächtigen Locken, die in der Nachmittagssonne wie Flammen über ihren schmalen Rücken züngelten, hatten bereits von Weitem bei ihnen die Erwartung entstehen lassen, dass sich unter ihnen bestimmt ein hübscher Kopf verbergen würde. Doch diese wurde sogar noch weit übertroffen. Benjamin und Andreas schauten in ein Gesicht, das von großen grauen Augen und einem sinnlich geschnittenen Mund beherrscht wurde. Milchig weiße Haut, feine geschwungene Brauen, eine zierliche Nase, stolze Kopfhaltung und zu alledem zeigte sich auf den wunderschönen Lippen der Autofahrerin jetzt auch noch ein Lächeln mit unnachahmlichem Strahlen.

"Hey." Ihre Stimme klang hell und fröhlich. Sie enthielt einen erstaunten Unterton.

Die rothaarige Schöne schien sich zu fragen, was die jungen Männer von ihr wollten.

"Können wir dir helfen?", erkundigte sich Benjamin. "Hast du eine Panne?"

Sie antwortete mit glockenhellem Lachen.

"Das ist nett von euch, aber ich mache nur eine Pause. Außerdem finde ich die Landschaft so schön. Und die Luft ist wie ..."

"So prickelnd wie Champagner, gelt?", meldete sich jetzt Andreas zu Wort. Und das auch gleich mit eindeutig flirtendem Blick. "Du hast ein Hamburger Kennzeichen. Machst du Urlaub hier?"

Anscheinend belustigt spitzte sie ihre Kusslippen, legte den Kopf schief und betrachtete ihn ein paar Lidschläge lang. Dann sagte sie: "Ja, so könnte man es nennen."

"Könnte man es auch anders nennen?", konterte Andreas mit seinem so oft erprobten Charme und auch durchaus Erfolg versprechenden tiefen Blick.

"Kann man nicht alles anders ausdrücken?", lautete ihre Antwort. Sie lachte wieder und wandte sich an Benjamin. "Ist dein Freund immer so neugierig?"

Bevor dieser dazu etwas sagen konnte, erwiderte Andreas zwinkernd: "Du könntest zum Beispiel auch deinen Ehemann hier besuchen, der auf Montage ist oder in der Miniklinik liegt. Man muss doch schließlich wissen, was Sache ist."

"Und nicht wissen, macht nichts." Wieder lachte sie, wobei die Sommersprossen auf ihrem Näschen vergnügt tanzten.

"Du bist ja ganz schön schlagfertig", sagte Andreas. "Das gefällt mir."

"Und mir würde gefallen, wenn ihr mir sagen könntet, wie ich zur Landarztpraxis Dr. Brunner finde", sagte sie nun ernster. "Ich habe nämlich mein Navi zu Hause vergessen. Und eine Landkarte besitze ich genauso wenig."

"Um auf direktem Weg dorthin zu kommen, hast du dich tüchtig verfahren", schaltete sich Benjamin nun wieder in die Unterhaltung ein. "Wir müssen auch nach Ruhweiler. Wenn du möchtest, fahren wir vor dir her."

"Das ist super", erwiderte sie mit dankbarem Blick. Dabei schenkte sie ihm wieder dieses einzigartige Lächeln.

"Bist du etwa krank?", erkundigte sich Andreas.

"Wieder so eine neugierige Frage." Sie lachte. "Nein, ich bin eine Verwandte von den Brunners und mache Urlaub bei ihnen."

"Das hört sich doch gut an", meinte Andreas zufrieden. "Dann sehen wir uns vielleicht noch." Er streckte ihr die Hand entgegen. "Andreas Heppner. Neben mir steht mein Jugendfreund Benjamin Märklin."

"Ich bin Eileen Hansen."

"Nachdem wir das geklärt haben, fahren wir weiter", schlug Benjamin trocken vor. "Ich muss nämlich gleich zum Nachmittagsunterricht."

Andreas schickte einen Blick zum wolke

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