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Der letzte Single fängt den Mann Roman von Burgess, Gemma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.05.2012
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Der letzte Single fängt den Mann

Single? Ab in den Dating -Dschungel!
Abigail ist von ihrem langjährigen Freund gründlich gelangweilt und trennt sich von ihm - um fortan von einem Kennlerndesaster ins nächste zu stürzen. Bis Robert, Londons schärfster Junggeselle und ihr neuer Mitbewohner, entscheidet, dass ihre Verführungskünste dringend eine Politur nötig haben. Mit seiner Hilfe schifft sie nun gelassen durch die gefährlichen Wasser der Londoner Singleszene. Doch wird die neue Abigail auch dann cool bleiben, wenn sie einem ebenso abgeklärten Mann begegnet?

Gemma Burgess zog mit 22 Jahren nach London. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und suchte das Glück. Acht Jahre später entschloss sie sich, die wichtigsten Erkenntnisse dieser schönen und turbulenten Zeit schriftlich zu verarbeiten. Ihre Romane hat die Autorin für selbstbewusste, kluge und witzige Frauen mit Stil geschrieben - sie zu lesen ist wie eine lange Unterhaltung und ein Glas Wein mit der besten Freundin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 15.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641075330
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: A Girl like you
    Größe: 1254 kBytes
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Der letzte Single fängt den Mann

Kapitel 1

Das ist es. Mein allererstes Date.

Es gibt nicht viele Menschen, die mit siebenundzwanzig ihr erstes Date haben, und ich will nicht behaupten, dass ich stolz darauf bin, aber es ist eine Tatsache, und es ist eines der Dinge, die Sie über mich wissen sollten. Ebenso, dass ich gerade nervös bin. Vor lauter Nervosität habe ich richtig Magenschmerzen. Vielleicht habe ich mir auch etwas eingefangen. Gott, dann können wir nicht knutschen. Werden wir herumknutschen? Keine Ahnung. Wie knutscht man überhaupt beim ersten Mal? Sagt man mit siebenundzwanzig überhaupt noch " knutschen"?

Mein letzter erster Kuss ist sieben Jahre her, verdammte Hacke. Ich habe wahrscheinlich vergessen, wie das geht.

Wir haben uns verabredet für zwanzig Uhr im Bam-Bou, und ich sitze in der U-Bahn. Ich bin vierzig Minuten zu früh. Typisch.

Dabei ist es nicht so, als würde ich ihn besonders toll finden beziehungsweise als könnte ich ... äh ... mich richtig an ihn erinnern. Vielleicht hat meine Schwester recht. Für das erste Date hätte ich einen Mann wählen sollen, der mir unsympathisch ist.

" Schleif dein Werkzeug zuerst an einem stumpfen Objekt", waren ihre genauen Worte.

Ich frage mich, ob ich überhaupt Werkzeug habe zum Schleifen.

Ich bin übrigens keine ehemalige Nonne. Vielmehr habe ich schon ewig eine Beziehung. Ich meine, ich hatte eine Beziehung. Ich muss mich noch daran gewöhnen, die Vergangenheitsform zu benutzen. Ich habe mir vor kurzem erst abgewöhnt, " wir" zu sagen, wenn ich von mir spreche. " Wir lieben diesen Film" oder " Wir waren dort mal abends essen" sagt man nämlich, wenn man von zwanzig bis siebenundzwanzigeinhalb einen festen Freund hat. Ich habe im Juli Schluss gemacht, und hier bin ich nun, gut zwei Monate später. Offiziell Single. Und offiziell auf Partnersuche.

Paulie - mein Date - ist der Erste, der mit mir ausgehen wollte. Aber nicht der Erste, der nach meiner Nummer gefragt hat. Eines der Dinge, die ich in den letzten zwei Monaten meines Singledaseins gelernt habe, ist, dass manche Männer nach deiner Nummer fragen und sich dann trotzdem nicht melden, während man vergeblich wartet und sich jeden Abend in eine nervöse Hysterie hineinsteigert.

Ich mache einen kurzen Abstecher ins Roxy, um Zeit totzuschlagen und mein Make-up zu überprüfen. Ein doppelter Gin Tonic wird meine Nerven ein wenig beruhigen. Vielleicht sogar mehr als nur ein wenig.

Ich habe Paulie letzte Woche kennengelernt - Plum und ich standen draußen vor einer Kneipe auf eine Zigarettenpause und versuchten nebenbei zu flirten -, und obwohl er seine Sonnenbrille kein einziges Mal abnahm (na ja, der September ist in diesem Jahr ungewöhnlich sonnig), hatte ich deutlich den Eindruck, dass er mich sympathisch fand.

Am Ende des Abends gab er mir seine Visitenkarte und bat mich, ihm eine E-Mail zu schreiben. Was ich tat. Und nun bin ich hier. Kurz davor, meine Jungfräulichkeit im Daten zu verlieren.

Es war überraschend einfach, zu einem Date eingeladen zu werden nach den ausgiebigen, ich meine, flüchtigen Gesprächen, die ich mit Sophie, Plum und Henry in den letzten zwei Monaten führte. Jeder von ihnen riet mir etwas anderes, natürlich.

" Du musst einfach nur viel lachen", sagte meine Schwester Sophie (die Einzige von uns, die eine feste Beziehung hat). " Das hat bei mir immer funktioniert."

" Wenn ein Mann sich mit dir unterhält, berühre flüchtig seinen Arm und wirf deine Haare zurück", meinte Plum (letzte Beziehung: hängt davon ab, wie man " Beziehung" definiert). " Das ist subtile Körpersprache. Damit signalisierst du Interesse."

" Warum fragst du mich immer so einen Scheiß? Trink dir ordentlich einen an und fall über ihn her. Das würde mir schon reichen", sagte Henry (letzte Beziehung: nicht e

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