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Der Mann aus Montana von Merritt, Jackie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Mann aus Montana

Nur weil ihr Bruder Mack in ihrem Namen auf eine Heiratsannonce geantwortet hat, befindet sich Suzanne auf der Ranch des gut aussehenden Rand Harding. Sie muss schon zugeben, dass dieser tolle Mann durchaus erotische Fantasien in ihr weckt, aber wieso hat er es nötig, sich eine Frau per Anzeige zu suchen ....

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 02.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733754358
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1657 kBytes
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Der Mann aus Montana

2. KAPITEL

Rand nahm eine Hand voll Briefe aus dem Postfach und sah sie hastig durch. Er interessierte sich seit einiger Zeit sehr für die eingehende Post. Mal zweifelte er daran, dass überhaupt jemand auf seine Anzeige antworten würde, dann war er wieder felsenfest davon überzeugt, dass es klappen würde.

Endlich, dachte er, und sein Puls begann zu rasen. In der Post von heute fand er einen Brief mit dem Absender Suzanne Paxton, Baltimore. Was sollte es anders sein als die heiß ersehnte Antwort. Suzanne erschien ihm plötzlich der schönste Name, den er je gehört hatte. Er stieg in seinen Lieferwagen und öffnete gespannt den Umschlag.

Als er den Brief herauszog, fiel ihm ein Foto in den Schoß. Er traute seinen Augen nicht. Diese atemberaubende Blondine sollte Suzanne sein? "Ich werde verrückt", murmelte er. Nachdem er dann den Brief gelesen hatte, konnte er sein Glück noch weniger fassen. Diese junge Dame war nicht nur interessiert, sie konnte es auch kaum erwarten.

Rand wendete den Wagen so schnell, dass die Reifen durchdrehten, und raste zur Ranch zurück. Er hatte nichts Eiligeres zu tun, als Suzannes Brief zu beantworten. Danach würde er sogar noch einmal zur Post fahren, um ihn aufzugeben. Diese wichtige Angelegenheit duldete keinen Aufschub. Vielleicht sollte er seine Antwort besser per Eilboten senden, damit Miss Paxton nicht unnütz warten musste.

Rand stürmte ins Haus. Im Büro warf er dem verblüfften George die übrige Post auf den Schreibtisch, hastete dann in sein Schlafzimmer und schlug die Tür hinter sich zu. Er nahm sich gerade noch die Zeit, seine dicke Jacke auszuziehen, als er auch schon zu schreiben begann.

Liebe Suzanne, mit Ihrer Nachricht wird ein Traum für mich wahr. Ihr Brief und das bezaubernde Foto lassen mich nicht daran zweifeln, dass Sie genau die Frau sind, auf die ich gehofft hatte. Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen dafür danken soll, dass Sie auf meine Anzeige geantwortet haben.

Wenn Sie gestatten, würde ich gern ein wenig über mich erzählen. Ich bin seit jeher Rancher. Zurzeit arbeite ich als Vormann auf der Kincaid Ranch. Es ist herrlich hier. Sie werden die faszinierende Gegend auf Anhieb mögen. Sie schrieben, dass Sie sich nach Weite sehnen - ich versichere Ihnen, dass Sie die hier finden werden.

Sie haben sich sicherlich darüber gewundert, dass ich auf diesem etwas ungewöhnlichen Wege eine Frau suche. Hier in der Gegend gibt es natürlich auch ledige Frauen - ziemlich viele sogar -, aber ich bin nicht auf der Suche nach einer Romanze, Suzanne. Ich wünsche mir eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und für die Freundschaft und Partnerschaft wichtiger sind als eine vorübergehende Leidenschaft. Auch die Gründung einer Familie wäre in meinem Sinne. Ich hoffe, dass Sie ähnliche Vorstellungen von einer Beziehung haben.

Ich füge meinem Brief ein Foto bei. Ich bin zweiunddreißig Jahre alt, einen Meter und fünfundachtzig groß und schlank. Nachdem ich Ihr Foto gesehen habe, hoffe ich, dass Sie nicht allzu enttäuscht sind.

Bitte antworten Sie schnell. Ich werde jeden Tag ungeduldig auf Post von Ihnen warten. Noch eines: Sollte es ein Problem für Sie sein, das Reisegeld aufzubringen, lassen Sie es mich bitte wissen. Es wäre mir eine Freude, Ihnen ein Flugticket zu schicken.

Viele Grüße

Rand Harding

Rand las seinen Brief zweimal, bevor er ihn zusammenfaltete und ihn samt Foto in einen Umschlag steckte.

"Ich muss noch einmal in die Stadt", informierte er George. "In ein paar Stunden bin ich wieder zurück."

George blickte dem jüngeren Mann kopfschüttelnd nach. Er konnte sich nicht erinnern, Rand jemals so aufgeregt gesehen zu haben.

Während der Fahrt dachte Rand an nichts anderes als an Suzanne Paxton. Heute musste sein Glückstag sein.

Rand war gerade fünf Minuten wieder auf der Ranch, als ein unbekannter Wagen auf das Gelände fuhr. Laut Kennzeiche

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