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Der neue Sonnenwinkel 14 - Familienroman Ein Geschenk des Himmels von Dornberg, Michaela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.11.2017
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Der neue Sonnenwinkel 14 - Familienroman

Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen, sie kennt die so sympathische Familie des Professors Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi inzwischen schon besser als jeder andere. Die geliebte kleine Bambi wird in den neuen Romanen für besondere Furore sorgen, und eine erfrischend engagierte junge Ärztin wird den Sonnenwinkel gehörig aufmischen. Doktor Roberta Steinfeld war eine ganz hervorragende Ärztin. Daran gab es keinen Zweifel. Aber, und das war nicht zu verkennen, sie war auch eine Frau. Und nachdem sie sich von ihrer ersten Überraschung erholt hatte, kam ihr sofort in den Sinn, dass sie furchtbar aussehen musste. Sie hatte, um den Kopf frei zu bekommen, einen Spaziergang um den See machen wollen. Und entsprechend war sie auch gekleidet. Eine bequeme Hose, einen schlabbrigen Pullover hatte sie an, an den Füßen bequeme Schuhe. Und über allem trug sie einen uralten Parka, den sie schon als Studentin in den ersten Semestern getragen hatte, und von dem sie sich einfach nicht trennen konnte, Es gab sie wirklich, die sogenannten Lieblingsstücke, und ihr oller Parka, der gehörte eindeutig dazu. Dabei konnte Roberta nicht einmal sagen, woher diese Liebe kam. Es war ein zweckmäßiges, khakifarbenes Teil, für das sie nicht einmal viel Geld gezahlt hatte. Roberta konnte sich noch sehr gut daran erinnern, dass sie zugeschlagen hatte, weil dieser Parka stark reduziert gewesen war, ein richtiges Schnäppchen. Nun, wie auch immer. Michaela Dornberg ist eine schriftstellerische Spezialistin für Romanserien, die sie wie kaum eine andere zu entwickeln versteht. Ihr vielfältiges Spektrum reicht von der Geschichte der Bettina Fahrenbach über die junge Gräfin Alexandra, zahlreiche Veröffentlichungen in sämtlichen Romangenres von der Familiengeschichte bis hin zum Romantic Thriller in 'Gaslicht' und 'Irrlicht'. Im laufenden Jahr hat sie mit 'Ein Fall für Gräfin Leonie' markante Zeichen gesetzt und arbeitet jetzt an der Weiterentwicklung des Evergreens 'Im Sonnenwinkel'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740923525
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 244 kBytes
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Der neue Sonnenwinkel 14 - Familienroman

Doktor Roberta Steinfeld war eine ganz hervorragende Ärztin. Daran gab es keinen Zweifel. Aber, und das war nicht zu verkennen, sie war auch eine Frau.

Und nachdem sie sich von ihrer ersten Überraschung erholt hatte, kam ihr sofort in den Sinn, dass sie furchtbar aussehen musste.

Sie hatte, um den Kopf frei zu bekommen, einen Spaziergang um den See machen wollen. Und entsprechend war sie auch gekleidet. Eine bequeme Hose, einen schlabbrigen Pullover hatte sie an, an den Füßen bequeme Schuhe. Und über allem trug sie einen uralten Parka, den sie schon als Studentin in den ersten Semestern getragen hatte, und von dem sie sich einfach nicht trennen konnte, Es gab sie wirklich, die sogenannten Lieblingsstücke, und ihr oller Parka, der gehörte eindeutig dazu. Dabei konnte Roberta nicht einmal sagen, woher diese Liebe kam. Es war ein zweckmäßiges, khakifarbenes Teil, für das sie nicht einmal viel Geld gezahlt hatte. Roberta konnte sich noch sehr gut daran erinnern, dass sie zugeschlagen hatte, weil dieser Parka stark reduziert gewesen war, ein richtiges Schnäppchen.

Nun, wie auch immer.

Jetzt hätte sie wer weiß nicht was darum gegeben, nicht nur netter angezogen zu sein, nein, wenn sie das geahnt hätte, hätte sie sich ein wenig zurechtgemacht, geschminkt, Wimperntusche und Rouge aufgelegt, und sie hätte in ihre Haare, die sie seit einiger Zeit kinnlang trug, nicht diese dummen Kämmchen reingesteckt.

Sie fühlte sich scheußlich.

Und das ausgerechnet jetzt.

Sie hielt sich am Gartentörchen fest und starrte den Mann an, der ganz offensichtlich, lässig mit einer Flasche Rotwein unter dem Arm, zu ihr wollte.

Roberta konnte es einfach nicht glauben, und vielleicht sollte sie sich fragen, ob das jetzt nicht so etwas wie eine Fata Morgana war, dass es ihn nicht wirklich gab, sondern dass sie eine Erscheinung hatte, weil sie immerfort an ihn denken musste, diesen Fremden mit den unglaublich blauen Augen, den sie einfach nicht vergessen konnte.

Es gab ihn wirklich!

Geisterscheinungen redeten nicht, und das tat er. Fr grinste sie an, und Roberta stellte fest, dass seine Zähne die wahre Freude eines jeden Zahnpastaherstellers wären.

"Hi, zu Ihnen wollte ich", rief er, "aber wie ich sehe, ist es kein guter Zeitpunkt. Sie müssen weg."

Die eigentliche Roberta hätte jetzt vermutlich ein kurzes 'Ja' gemurmelt, dann wäre jeder seiner Wege gegangen, und die Sache wäre erledigt. Sie erinnerte sich an das Telefonat mit ihrer Freundin Nicki, die gesagt hatte, dass manchmal auch die Frauen die Initiative ergreifen und vorpreschen müssten. Das war nicht ihre Art, aber warum sollte sie nicht ein bisschen locker sein? Sie vergab sich doch nichts.

Sie schenkte ihm ihr allerschönstes Lächeln, sagte ebenfalls "Hi", doch dann fügte sie hinzu: "Ist nicht wichtig. Ich wollte bloß ein Stückchen laufen. Doch das ist nicht vordringlich. Sind Sie gekommen, um mir die Rechnung für den an Ihrem Auto entstandenen Schaden zu präsentieren?"

Er ging auf ihren lockeren Ton ein.

"Ich bin gekommen, um mit Ihnen ein Gläschen Wein zu trinken, und ich kann nur hoffen, dass Sie französische Rotweine mögen."

Roberta trank lieber spanische Rotweine, aber das musste sie ihm jetzt nicht auf die Nase binden. Auch die Franzosen machten hervorragende Weine, Roberta fand sie manches Mal jedoch ein wenig überbewertet, und bei den Spaniern stimmte das Preis-Leistungsverhältnis besser.

Oh Gott!

Was für törichte Gedanken gingen ihr denn jetzt durch den Kopf. Vor ihr stand ein Mann wie aus dem Bilderbuch. Aber das war es vermutlich auch. Er machte sie nervös. Und das war von der ersten Sekunde an so gewesen, nachdem er nach dem durch sie verursachten Crash aus seinem Auto gestiegen war.

"Ich liebe Rotwein", sagte sie, "aber ich denke, wir sollten ins Haus gehen. Oder sollen wir den Wein hier auf der Straße trinken?"

Er lachte, dann folgte er ih

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