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Der Prinz, der mich verführte von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.12.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Prinz, der mich verführte

Es war nur ein einziger Kuss - noch dazu am anderen Ende der Welt! Gebannt betrachtet Ann das Foto, das ein findiger Paparazzo von ihrer Begegnung mit dem Kronprinz Raif Khouri geschossen hat. Ein ungeheuerlicher Skandal. Und gleichzeitig so viel mehr als das: Immer noch spürt sie seine sinnlichen Lippen auf ihren, die sanfte Meeresbrise, die in ihrem Haar gespielt hatte. Dabei sucht der sexy Prinz inzwischen aus ganz anderen Gründen ihre Nähe: Er will seine antike Herz-Statue zurück, die Ann gestohlen haben soll. Ausgeschlossen! Denn Ann hat ihr Herz schon längst verloren ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 30.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733720162
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 370 kBytes
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Der Prinz, der mich verführte

1. KAPITEL

Vermutlich hätte Ann Richardson dankbar dafür sein müssen, dass die Interpolagenten sie nicht einer Leibesvisitation unterzogen und in Handschellen abgeführt hatten. Doch nach sechs Stunden in dem kleinen, stickigen Befragungszimmer der Bundesbehörde war sie mit ihrer Geduld trotzdem am Ende.

Agentin Heidi Shaw kehrte gerade mit einem halb vollen Kaffeebecher in der Hand und einem Ordner unter dem anderen Arm zurück. Agent Shaw spielte den bösen und Agent Fitz Lydall, dessen Aussehen Ann unwillkürlich an eine untersetzte Bulldogge denken ließ, den guten Cop.

Da Ann bereits einige Detektivfilme gesehen hatte, wusste sie genau, worauf die beiden aus waren. Allerdings machte die Tatsache, dass Ann unschuldig war, den Agenten einen Strich durch die Rechnung, denn Psychotricks und Fangfragen führten nicht zu dem gewünschten Erfolg - Ann tat ihnen nicht den Gefallen und gestand, dass sie gerade im Begriff war, eine gestohlene antike Statue im Auftrag ihres Arbeitgebers, des Waverly Auktionshauses, zu verkaufen.

Vor einigen Monaten hatte sie zum ersten Mal von Rayas' Goldherz-Statue gehört. Um 1700 hatte König Hazim Bajal drei solcher Statuen in Auftrag gegeben, die seinen drei Töchtern Glück bringen sollten. Eine dieser Statuen war noch im Besitz der Familie Bajal, eine andere ging angeblich bei dem Untergang der Titanic verloren, und die dritte war vor fünf Monaten aus dem Palast von Raif Khouri, des Kronprinzen von Rayas, entwendet worden.

Prinz Raif war fest davon überzeugt, dass Roark Black die Statue im Auftrag von Waverlys gestohlen hatte - eine ungeheuerliche Anschuldigung. Doch der Kronprinz war ein mächtiger und zu allem entschlossener Mann, der sich sogar nicht davor scheute, Interpol und FBI zur Wahrung seiner Interessen einzuschalten.

Heidi legte den Ordner auf den Schreibtisch und setzte sich auf den Metallstuhl gegenüber von Ann. "Erzählen Sie mir von Dalton Rothschild."

"Lesen Sie denn keine Zeitung?", fragte Ann zurück, um etwas Zeit zu gewinnen. Dalton war der Chef vom Auktionshaus Rothschild, Waverlys Konkurrent.

"Ich habe gehört, dass Sie beide sich sehr nahegestanden haben sollen."

"Wir sind Freunde gewesen", erwiderte Ann. "Die Betonung liegt auf dem Wort gewesen ." Sie würde Dalton sein hinterhältiges Verhalten sowie die Tatsache, dass er ihren guten Ruf als Geschäftsfrau gefährdet hatte, niemals verzeihen. Es war eine Sache, Lügen über eine vermeintliche Affäre zu verbreiten, doch eine ganz andere, Anns Integrität in Zweifel zu ziehen.

"Freunde?", hakte Heidi skeptisch nach.

"Sie lesen also die Zeitung."

"Ich lese alles. Deswegen weiß ich auch, dass Sie nie bestritten haben, eine Affäre mit Dalton gehabt zu haben."

"Möchten Sie gerne, dass ich das bestreite?"

"Ich möchte, dass Sie meine Frage beantworten."

"Das habe ich bereits", entgegnete Ann.

"Warum weichen Sie meinen Fragen so aus?"

Unbehaglich rutschte Ann auf dem unbequemen Metallstuhl hin und her. Sie war einfach nur ehrlich, doch die Fragen der Agentin behagten ihr ganz und gar nicht. "Wir sind Freunde gewesen. Er hat Lügen über mich verbreitet. Wir sind nicht länger miteinander befreundet."

Heidi erhob sich.

Zu gern hätte Ann es ihr gleichgetan, doch jedes Mal, wenn sie den Versuch unternommen hatte aufzustehen, hatte man sie barsch aufgefordert, gefälligst sitzen zu bleiben. Allmählich begannen ihre Beine einzuschlafen und ihr Po zu schmerzen.

"Wo ist die Statue?", fragte Heidi.

"Ich weiß es nicht."

"Wo ist Roark Black?"

"Ich habe keine Ahnung."

"Aber er arbeitet doch für Sie."

"Er arbeitet für Waverlys."

"Wortklauberei", erwiderte Heidi lächelnd.

"Wohl kaum - es ist vielmehr die Wahrheit. Ich weiß nicht, wo er ist."

"Sie wissen, dass Sie sich strafbar machen, wenn Sie Interpol belügen."

"Und Sie wissen

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