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Der Rhythmus der Sehnsucht von WhiteFeather, Sheri (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Rhythmus der Sehnsucht

Detective Luke Starwind ist ein Rätsel für Maggie. Gerade noch berühren sich ihre Körper beim Tanz verführerisch, schlagen ihre Herzen im selben Rhythmus. Kurz darauf weist er sie eiskalt ab. Kann sie jemals die Dämonen vertreiben, die ihren heißen Traummann quälen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733769017
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 881 kBytes
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Der Rhythmus der Sehnsucht

1. KAPITEL

Maggie Connelly wartete vor der Eingangstür zu Luke Starwinds Haus. Es wehte ein bitterkalter Wind in Chicago. Wie eisige Finger strich die Dezemberluft ihren Rücken entlang. Eine Warnung dachte sie. Die Ankündigung einer unmittelbaren Gefahr.

Sie umfasste die Einkaufstüten in ihrem Arm ein wenig fester. War sie der Sache überhaupt gewachsen? Ging sie ein zu großes Risiko ein?

Nein, beruhigte sich Maggie. Sie hatte das Recht, in die Ermittlungen der Familie einbezogen zu werden. Ihr geliebter Großvater war tot, und auch ihr attraktiver Onkel. Sie waren ermordet worden, und sie musste erfahren, warum.

Der größte Hemmschuh würde Luke sein. Sie wusste, dass der frühere Green Beret - so wurden die Soldaten der ältesten Spezialeinheit der US Army wegen ihrer grünen Baretts genannt - alles versuchen würde, ihre Einmischung zu verhindern.

Maggie warf entschlossen den Kopf zurück. Sie hatte ein wertvolles Beweisstück entdeckt und damit ein Ass im Ärmel. Luke konnte das, was er wusste, unmöglich für sich behalten, wenn sie die Karte ausspielte, die das Schicksal ihr in die Hand gegeben hatte.

Er öffnete die Tür. Wortlos sahen sie einander an.

Maggie zwang sich, tief Luft zu holen.

Der Mann, der vor ihr stand, war groß und kräftig gebaut. Die pechschwarzen, aus der Stirn gekämmten Haare betonten sein kantiges Gesicht. Er war eine eindrucksvolle Erscheinung mit markanten Gesichtszügen - hohe Wangenknochen, eine Nase, die aussah, als wäre sie schon einmal gebrochen gewesen, ein energisches Kinn.

Luke war wie ein Puzzle, das sie noch nicht vollständig zusammengesetzt hatte, jedes Teilchen ein Stück seiner komplizierten Persönlichkeit. Er brachte sie durcheinander und weckte in ihr den Wunsch, ihn zu verstehen und ihm nahe zu sein.

Maggie hatte ihn bei der Hochzeit ihres Bruders zum Tanzen aufgefordert, und sie spürte jetzt noch die fließenden Bewegungen, mit denen er sie geführt hatte. Er hatte seine Wange an ihrer Schläfe gerieben, einen Satz in der Sprache der Cherokee geflüstert und sie dabei an seine starke Brust gedrückt.

"Was machst du hier?"

Sie schüttelte den Gedanken an den sinnlichen Moment in seinen Armen ab. Danach hatte er sie gemieden wie die Pest und sich wieder von seiner knallharten Seite gezeigt.

Warum? fragte sie sich. Weil sie Gefühle in ihm geweckt hatte?

Entschlossen, sich von ihm nicht einschüchtern zu lassen, drängte sie ihm ihre Einkäufe auf. "Ich bin gekommen, um uns beiden ein Abendessen zu kochen, Luke. Also sei ein Gentleman, ja?"

Überrumpelt nahm er ihr die Taschen ab, wobei ihm eine fast aus der Hand geglitten wäre.

Maggie verkniff sich ein zufriedenes Lächeln. Sie hatte es geschafft, diesen hart gesottenen Mann aus der Fassung zu bringen. Das allein war ein kleiner Sieg.

Er machte einen Schritt zur Seite, und sie trat durch die Tür.

Das geräumige zweigeschossige Haus war mit Möbeln aus dem neunzehnten Jahrhundert eingerichtet, jedes einzelne Teil massiv und funktionell. Ein bisschen abgenutzt vielleicht, aber die rustikalen Antiquitäten passten zu Luke. Außerdem gab es einen offenen Kamin.

Das Zuhause eines Menschen spiegelt sein Seelenleben wider, dachte Maggie. Obwohl er in der Stadt lebte, war sie sich ganz sicher, dass er auf einer Ranch aufgewachsen war. Die Eichenböden waren auf Hochglanz poliert, darauf lagen kleine Flechtteppiche.

Sie ging in Richtung Küche, Luke folgte ihr. Er stellte die Tüten auf den gekachelten Küchentresen, und sie machte sich mit den Haushaltsgeräten und dem praktischen Kochgeschirr vertraut. Die Fensterbank über dem Edelstahlbecken war leer, keine Pflanzen, nichts was gewässert oder gepflegt werden müsste.

Sie verspürte einen Hauch von Traurigkeit und den Drang, Lukes dunkle Welt aufzuhellen und ihn zum Lachen zu bringen.

Er runzelte die Stirn, und einen Moment fürchtete sie, er habe ihre

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