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Der Sohn der Kreuzfahrerin Historischer Roman von Nowicki, Stefan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Der Sohn der Kreuzfahrerin

Das Abenteuer aus Stefan Nowickis Bestseller 'Die Kreuzfahrerin' geht weiter: 'Der Sohn der Kreuzfahrerin' jetzt als eBook bei dotbooks. Wer schon im Augenblick seiner Geburt dem Tod ins Auge blicken muss, den erwartet ein Leben voller Herausforderungen. - Es ist nur ein schwacher Verzweiflungsschrei, und doch lässt er den arabischen Waffenschmied Haddad im Jahre 1099 aufhorchen. Mitten in der Einöde entdeckt er einen neugeborenen Knaben. Ein Kind aus dem Tross der Kreuzfahrer, die vor der Stadt Arqa lagern - und somit ein Feind, den es auszumerzen gilt. Doch Haddad bringt es nicht über sich. Er beschließt, den Kleinen als Sohn in seiner Familie aufzunehmen, und gibt ihm den Namen Shakib, 'das Geschenk'. Trotz aller Wiederstände und Anfeindungen als 'Frankenbastard' wächst Shakib zu einem mutigen jungen Mann heran, der sich auf eine abenteuerliche Reise begeben muss - und die Liebe zu einer Frau entdeckt, die für ihn verboten ist ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Der Sohn der Kreuzfahrerin' von Stefan Nowicki. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Stefan Nowicki, geboren 1963, studierte Germanistik, Politik, Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie. Er arbeitet als freier Kulturjournalist für verschiedene Zeitungen. Der Autor im Internet: www.stefannowicki.de Stefan Nowicki freut sich darüber, über Facebook in Kontakt mit seinen Lesern zu treten: Stefan Nowicki veröffentlichte bei dotbooks bereits zwei historische Romane: In 'Die Kreuzfahrerin' erzählt er die abenteuerliche Lebensgeschichte der jungen Deutschen Ursula, in 'Der Sohn der Kreuzfahrerin'über ihren Sohn Shakib.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 315
    Erscheinungsdatum: 02.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955208073
    Verlag: dotbooks
    Größe: 810kBytes
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Der Sohn der Kreuzfahrerin

KAPITEL 4
Nahe dem Lager der Kreuzfahrer

Roderich besann sich und zügelte das Pferd. Auch wenn sein Herz voller Sorge um die geliebte Frau war, er wusste nicht, wo genau sie war, und es war sinnlos, einfach loszupreschen. Wenn sie mit Beutel und Wasserschlauch aufgebrochen war, wollte sie sicherlich Kräuter sammeln. Dann hatte sie kein konkretes Ziel gehabt und sicher keinen geraden Weg beschritten, sondern war mal hier-, mal dorthin gegangen, je nachdem, was für Pflanzen sie entdeckt hatte. Er konzentrierte sich jetzt auf Stellen, an denen überhaupt etwas wuchs. Von der erhöhten Position im Sattel hatte er einen recht guten Überblick, zumindest bis zu jenen Hügeln. Er wusste, dahinter gab es eine Straße, die direkt zu den Toren der Stadt führte. Jetzt war ihm, als hätte er zwischen zweien der Hügel eine Bewegung wahrgenommen, doch als er seinen Blick erneut auf die Stelle richtete, konnte er nichts mehr ausmachen. Also lenkte er das Pferd von einer grünen Stelle zur nächsten. Im gemächlichen Schritt und durch das Hin und Her kam er nur langsam voran, und als er schließlich den Fuß der Hügelkette erreicht hatte, wo die Pflanzen üppiger wuchsen, hatten Hilde und der Knappe ihn eingeholt. Vom Rücken des Pferdes konnte er jetzt die Mauern von Arqa sehen. "Ich glaube nicht, dass sie sich so nahe an die Stadt gewagt hat", mutmaßte er. "Lasst uns den Hügeln von Arqa weg folgen. Hier wächst eine Menge Kraut, und wenn sie Kräuter sammeln wollte, dann war sie sicher hier."

Er stieg aus dem Sattel, und sie gingen nebeneinander her. Ihre Blicke hielten sie auf den Boden vor sich gerichtet, ohne genau zu wissen, wonach sie eigentlich suchten. Ab und an schauten sie auf, musterten die Landschaft um sich herum, aber nirgends konnten sie eine Spur oder ein Lebenszeichen entdecken. Hilde fielen die am Himmel kreisenden Vögel auf, doch die waren ständige Begleiter des Heerzugs. All der Abfall und die Reste von Kämpfen waren diesen Aasfressern eine willkommene, einfache Beute.

Als sie in nächster Nähe eine Art Fuchs aufscheuchten, erschrak Hilde zuerst, drängte dann aber instinktiv in diese Richtung. Ihr war, als hätte sie den süßlichen Geruch von Verwesung in der Nase, und die Vögel und das Raubtier waren alles andere als ein gutes Zeichen. Ängstlich schaute sie sich zu Roderich um. Sein Blick war streng, mit zusammengezogenen Brauen schien er den Fels vor ihnen durchdringen zu wollen. Als sie um den großen Stein herumkamen, schrie Hilde auf und warf sich auf einen am Boden liegenden Körper. Roderich stand da, als wäre er gegen eine Wand gelaufen, und der Knappe wusste nicht, was er tun sollte.

"Ursula! Ursula!" Hilde schlang ihre Arme um den Körper der Freundin und versuchte, sie aufzurichten, doch die Gliedmaßen fühlten sich kalt und schwer an. Der Kopf fiel nach hinten. "Ursula!", jammerte Hilde. "Roderich, komm, hilf mir!"

Unendlich langsam bewegte sich der Ritter, und Hilde kam es wie eine halbe Ewigkeit vor, bis Roderich sich ihr gegenüber auf die Knie fallen ließ. Grob umfasste er Hildes Handgelenk und riss ihre Hand von Ursulas Schulter weg. Dann gab er ihr einen Stoß, dass sie rückwärts auf dem Hintern landete. Die Rechte unter dem Hinterkopf der Geliebten, hielt er für einen Moment inne. Sein Gesichtsausdruck war so erschreckend, dass selbst die sonst so redselige Hilde nicht protestierte. Vorsichtig schloss er Ursula die Augen, beugte sich über den Leichnam, gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er ganz vorsichtig ihren Kopf ablegte. Dann warf er sein eigenes Haupt abrupt in den Nacken, und in einem rauhen, kehligen, fast unmenschlichen Schrei entluden sich sein ganzer Zorn und Schmerz. Sogleich sprang er wieder auf, und es schien, als wolle er sein Schwert ziehen. Mit bösem Blick sah er sich gehetzt um und blieb am Knappen hängen. "Schnell, eile zu den Zelten, ruf unsere Leute zu den Waffen, und sie sollen den Fürsten sagen, Arqa hat ein Verbrechen begangen und mus

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