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Der will ja mich! von Reim, Sylvia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.12.2013
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Der will ja mich!

e-Premiere: Erstausgabe! Nur im eBook erhältlich. Warmherzig, witzig und wunderbar turbulent - eine hinreißende romantische Komödie mit 'Wohlfühl-Garantie'! Einen tollen Mann an sich zu fesseln - davon träumt natürlich auch Lilian Rauch, Radio-Moderatorin und alleinerziehende Mutter des fünfjährigen Flo. Aber gleich mit Handschellen!? Von ihrem Senderchef wird Lila nämlich dazu verpflichtet, sich für eine Reality-Show vierzehn Tage lang mit Handschellen an einen Mann fesseln zu lassen. Tag und Nacht. Ununterbrochen. Sie teilen Tisch und Bett. Bad und Toilette. Und zwar 'live on air'. Wenn der Typ durchhält, gewinnt er 100.000 Euro. Und Lila? Wird zum Medienstar - zumindest verspricht das der Senderchef. Zu Lilas Entsetzen entpuppt sich ihr Zwangsgefährte als David Reichmann, Spross einer mit den Rauchs total verfeindeten Familie, der sich mit dem Geld seine Promotion nach dem Medizinstudium finanzieren will. Die einzigen, die an diesem totalen Fiasko Gefallen finden, sind der kleine Flo, der David hemmungslos, aber unerwidert anbetet. Und der Senderchef. Denn Lila und David bieten dem begeisterten Publikum von der ersten Sekunde an Psychokrieg und Action vom Feinsten ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 18.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955303532
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1522 kBytes
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Der will ja mich!

Tag eins Sie würde sich mit absoluter Sicherheit nicht vierzehn Tage mit Handschellen an einen wildfremden Mann ketten lassen! Ihr Chef musste seinen ohnehin nur mäßig vorhandenen Verstand nun vollkommen verloren haben. Der Typ konnte immerhin Quasimodos kleiner Bruder oder auch ein blutrünstiger Nachfahre von Jack the Ripper sein! "Das mach ich nicht!", murmelte Lila und schüttelte dabei so heftig den Kopf, dass sie mit ihrem schwingenden Pferdeschwanz eine Glasfigur vom Regal fegte, diese mit einem Knall auf dem Boden landete und in tausend Teile zersprang. Nur kurz hatte sich Programmdirektor Leo Klugner durch den Aufprall des Glases ablenken lassen, bevor er seinen Monolog fortsetzte. "Schau Lila, wir haben die Aktion seit Wochen bei uns auf Sendung beworben, zahlreiche Zeitungen haben darüber berichtet. Wir sind momentan der heißeste Radiosender! Die ganze Stadt wartet mittlerweile darauf, dass wir loslegen, wir können da keinen Rückzieher mehr machen. Keiner konnte ahnen, dass Susanne heute Nacht einen Blinddarmdurchbruch haben würde und damit ausfällt! Das siehst du doch hoffentlich ein!" Leo Klugner saß zurückgelehnt in seinem schwarzen Drehsessel und wippte vor und zurück. Sein dunkler Anzug saß wie immer völlig korrekt, und nichts deutete darauf hin, dass er auch nur einen Hauch unsicher wäre, sein Ziel zu erreichen. Ihm war längst klar, dass er Lila an der Angel hatte und er diese nur noch einholen musste. Er warf einen weiteren Köder aus. "Und, Lila, dir ist schon klar, dass du danach ein Star sein wirst? Wir werden täglich bei uns auf Sendung darüber berichten und etliche Zeitungen und auch einige TV-Stationen haben jetzt schon ihr Interesse gezeigt, darüber Beiträge zu bringen. Du wirst also täglich in den Medien präsent sein, das ist mit Geld gar nicht zu bezahlen! Danach bist du ein Star, Lila, ein Star! Willst du das nicht?" Er beugte sich ein kleines Stück vor und versuchte Lilas Blick festzuhalten. Warum ich? Lila suchte verzweifelt nach einem Ausweg, war aber nicht imstande, auch nur einen halbwegs klaren Gedanken zu fassen. Vor ihr tanzten blitzende Pünktchen einen entfesselten Tango. Hastig kniff sie die Augen zusammen. Sie wollte kein Star sein, sie wollte ihre Radiosendungen moderieren und dabei ein Gesicht haben, das von keinem auf der Straße erkannt wurde. Warum nur hallte das Wort "Star" so laut in ihrem Kopf? "Warum kann es denn kein anderer machen?", stieß sie hervor und versuchte noch einmal das bereits knapp über ihrem Kopf baumelnde Damoklesschwert abzuwenden. "Ich hab alle, die in Frage gekommen wären, gefragt", erwiderte der Programmdirektor und konnte dabei nur noch mühsam sein siegessicheres Lächeln unterdrücken, "aber alle anderen haben glaubhafte Erklärungen, warum sie nicht können. Hochzeitstag, bereits gebuchter Türkei-Urlaub, Krankenhausaufenthalt, was weiß ich. Außerdem", und jetzt gab er seiner Stimme einen etwas dunkleren Ton, "bist du mit deinem hübschen Gesicht die Person, die dafür am besten geeignet ist. Alle fahren ab auf deine langen, blonden Haare und deine unglaublich grünen Augen. Du brauchst nur noch so entzückend zu lächeln, wie du das immer tust, und schon kann dir keiner widerstehen!" Jetzt grinste er vollends über das ganze Gesicht. "Schau", fuhr er fort, "wir haben deinen Handschellenpartner bereits gezogen, er wird in einer halben Stunde hier sein. Wir brauchen dich, du kannst uns nicht im Stich lassen!" Mit diesen Worten schob er ihr den Vertrag über den Tisch und rei

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