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Der Zauber dieses Tanzes ... Baccara Bd. 1601 von LEWIS, JENNIFER (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Der Zauber dieses Tanzes ...

Nur einen Abend lang will sie die nervenaufreibende Suche nach Louis DuLac vergessen! Kurz entschlossen lässt Samantha sich in dem eleganten Jazzclub zum Tanz auffordern. Und es knistert heftig zwischen ihr und dem attraktiven Fremden, dessen sinnlichem Zauber sie erliegt - auf der Tanzfläche und später auch ... Morgen, das schwört Samantha sich, wird sie weiter nach dem Sohn ihres verstorbenen Mannes suchen. Und wenn sie ihn gefunden hat, soll er mit nach New York reisen und seine Geschwister kennenlernen. Noch ahnt sie nicht, dass sie Louis längst begegnet ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862955626
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Baccara Bd.1601
    Größe: 247 kBytes
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Der Zauber dieses Tanzes ...

1. KAPITEL

Samantha Hardcastle kam sich völlig überdreht vor. Von den ausgelassenen Menschen, die zur Happy Hour die Bourbon Street bevölkerten, wurde sie geschubst und angerempelt. Mehr als einmal wäre sie in den nagelneuen roten Christian-Louboutin-Sandalen fast gefallen.

Sie drängte sich durch die Menge hindurch, gelangte in eine ruhigere Nebenstraße und rang nach Atem. Straßenlaternen und Neonschilder blendeten sie. Die Säulen, die die schmiedeeisernen Balkone über ihr stützten, umgaben Samantha wie bedrohlich aufragende Bäume in einem verzauberten Wald.

Ihr war schwindelig. Wahrscheinlich, weil sie vergessen hatte, etwas zu essen. Hatte sie überhaupt gefrühstückt, bevor sie abgeflogen war?

Sie knickte um und hielt sich an einer Steinmauer fest. Irgendwie hatte Samantha sich auf dem Weg vom Schuhgeschäft zum Hotel verlaufen. Die Sonne war untergegangen und hatte die ihr unbekannte Stadt in einen Ort voller Schatten verwandelt, in dem sie den Weg zurück nicht mehr fand. Seit dem Tod ihres Mannes kam es Samantha so vor, als könnte sie nichts mehr richtig machen. Jeder Tag kostete sie mehr Energie, als sie besaß.

"Alles okay mit Ihnen?", fragte plötzlich eine tiefe Stimme.

"Ja, danke", erwiderte Samantha, ohne die Hand von der Mauer zu nehmen. Die dunkle Straße schien sich plötzlich zu bewegen.

"Nein, Ihnen geht es gar nicht gut. Kommen Sie rein."

"Nein, wirklich, ich ..." Aus Angst, gekidnappt zu werden, wehrte Samantha sich, als sie den kräftigen Arm um ihre schlanke Taille spürte.

"Es ist nur eine Bar. Sie können sich hinsetzen und einen Moment ausruhen."

Er führte sie zu einer Glastür, durch die warmes Licht schien. Dann trieben ihr die beruhigenden Töne einer Gitarre entgegen, überraschenderweise roch es nicht nach Bier.

"Dort drüben steht ein gemütlicher Sessel."

Die Stimme des Mannes klang gebieterisch, aber auch besänftigend. Der große Raum war opulent gestaltet. Der glänzende Holzfußboden, die hohen Decken und sanften Farben erinnerten Samantha an einen Saloon aus der Jahrhundertwende.

Sie ließ sich zu dem ledernen Sessel in einer dunklen Ecke führen. "Danke", murmelte sie. "Ich weiß nicht, was mit mir ist."

"Ruhen Sie sich erst einmal aus. Ich bringe Ihnen etwas zu essen."

"Aber ich brauche nicht ..."

"Doch, Sie brauchen etwas."

Obwohl er ihr sofort widersprach, meinte Samantha, einen Anflug von Humor zu hören.

Vielleicht hatte er recht. In letzter Zeit vergaß sie ständig zu essen. Ihr war der Appetit vergangen - auf alles.

Neugierig sah sie sich um. Es saßen nicht wenige Leute an den Tischen in der Mitte und in den Nischen des Raums. Anders als draußen, wo eine ausgelassene, fröhliche Stimmung herrschte, wurde hier leise gesprochen und gelacht. Zwei Kellner schoben einen Tisch vor sie, auf dem bereits eine gestärkte Tischdecke lag und der mit glänzendem Besteck gedeckt war. Kurz darauf wurde Samantha ein dampfendes Gericht serviert.

"Hier, Flusskrebse mit Wildreis. Genau das, was der Arzt verschrieben hat."

"Danke." Sie sah den Mann an, der eine so beruhigende Wirkung auf sie hatte. "Sie sind sehr freundlich."

"Oh, das hat nichts mit Freundlichkeit zu tun." Seine hellbraunen Augen funkelten humorvoll. "Ich mag es nur nicht, wenn direkt vor meiner Tür Leute in Ohnmacht fallen. Ist schlecht fürs Geschäft."

"Na ja, benommene Frauen in die Bar zu zerren ist ja auch eine Art, das Geschäft anzukurbeln", meinte sie und lächelte schüchtern.

Er erwiderte ihr Lächeln voller Wärme, und Samantha betrachtete seine markanten Gesichtszüge, das zerzauste dunkle Haar ... Er sah viel zu gut aus, als dass man ihm vertrauen konnte.

"Warum starren Sie mich so an?", fragte sie nervös.

"Ich warte darauf, dass Sie die Gabel nehmen und essen."

"Oh." Gehorsam griff sie nach der Gabel und kostete unter den wachsamen Blicken des Mannes. Ein köstl

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