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Die Arche der Sonnenkinder von Müller, Jörg (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Die Arche der Sonnenkinder

Rising Sun, Häuptlingssohn vom Indianerstamm der Namenslosen, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Menschheit wachzurütteln, dass sie sich wieder ihrer Verantwortung gegenüber unserer schönen Erde bewusst wird und das Wohlgefallen Manitus zurückgewinnt. Unterstützt wird er von der Weisen Mutter, der Königin der Sonnenkinder. Dieses kleine, bisher noch nie mit anderen Menschen in Kontakt gekommene Volk achtet die Gesetze von Mutter Natur und lebt mit seiner Umgebung in völligem Einklang. Aber die anfänglichen Versuche Rising Suns und der Weisen Mutter, die Menschen dazu zu sensibilisieren, damit die Zerstörung unseres Planeten gestoppt wird, schlagen fehl. Die Menschheit scheint noch nicht bereit für die einfache Botschaft von Mutter Natur an uns Menschen zu sein, die da lautet: Schützt meine Geschenke an euch und verteilt sie gerecht an alle meine Kinder. Da greift Mutter Natur direkt ein und schafft in der Wüste neben dem Felsring einen neuen Lebensraum, der zeigt, wie das zukünftige Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur gelingen kann. Mit der Unterstützung des französischen und des amerikanischen Präsidenten gelingt es der Weisen Mutter, die Botschaft von Mutter Natur in die Welt hinauszutragen. Denn der Schöpfer dieser Welt möchte, dass sein Werk in der jetzigen Form eine Erfolgsgeschichte wird und hat deshalb die Arche der Sonnenkinder erschaffen. Jörg Müller wurde 1956 im mittleren Ruhrgebiet geboren, wo er auch die ersten 57 Jahre seines Lebens verbracht hat. Das Revier und seine Menschen, ihre Stärken und Schwächen, ihre Vorlieben und Ängste haben ihn geprägt. Seit ein gravierender beruflicher Einschnitt sein Leben grundlegend verändert hat, findet er die Zeit, sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen: Bücher zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 857
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742719997
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 1247 kBytes
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Die Arche der Sonnenkinder

1 Das Paradies

Es gibt Geschäftsmodelle, die konjunkturunabhängig und sehr erfolgreich sind. Dazu gehören der Waffenhandel und die sichere, absolut vertrauliche und steuerfreie Anlage von (un)rechtmäßig erworbenem Vermögen Dritter. Ende der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts lebte in Genf ein Geschäftsmann, der genau diese beiden Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzte. Keiner wusste, wo er herkam. Er war auf einmal da. Der Mann besaß einen Schweizer Pass auf den Namen Moses Smith. Seine Hautfarbe ließ vermuten, dass seine Vorfahren ursprünglich aus Schwarzafrika stammten. Dafür sprach auch seine exzellente Kenntnis der Verhältnisse des afrikanischen Kontinents. Er galt als verschwiegen, kompetent und seriös, und ihm eilte der Ruf voraus, einen sechsten Sinn für gute Geschäfte zu besitzen. Moses lieferte auf Wunsch alle gängigen Waffen zu marktgerechten Preisen. Das ihm anvertraute Vermögen vermehrte er diskret und steuerfrei. Da seine zufriedenen und sehr einflussreichen Kunden an den wichtigsten Schaltzentralen unseres Planeten saßen, war er einer der wenigen Menschen, der sich fast in jedem Land der Erde frei bewegen konnte. Wenn Moses sich entspannen wollte, startete er mit seiner Privatmaschine zu Erkundungsflügen quer durch den afrikanischen Kontinent, an dessen Schönheit er sich aus der Vogelperspektive nicht satt sehen konnte. Jedes Mal, bevor er von Kairo aus startete, wo sein Flugzeug während seiner Abwesenheit stand und gewartet wurde, informierte er seine Kontaktleute in den jeweiligen Ländern, die er überflog, um nicht aus Versehen vom Himmel geholt zu werden.

Bei einem seiner Erkundungsflüge entdeckte Moses in südlicher Richtung mitten in einer großen und völlig menschenleeren Wüste einen großen dunklen Flecken, der sofort seine Neugier weckte. Er flog darauf zu und stellte zu seinem Erstaunen fest, dass es sich um eine große Felsformation handelte, die nicht in seinem Kartenmaterial verzeichnet war. Als er noch ungefähr zehn Kilometer von dem Felsen entfernt war, setzte ohne Vorwarnung der Motor seines Flugzeugs aus und die Maschine verlor schnell an Höhe. Instinktiv änderte Moses die Flugrichtung und vergrößerte so im Gleitflug den Abstand zur Felsformation. Da der Untergrund an diese Stelle der Wüste nahezu eben war, entschloss er sich, dort zu landen. Sicher setzte er auf. Das Flugzeug rollte aus und kam in einem Abstand von circa fünfzehn Kilometern vor der Felsformation zum Stehen. Moses stieg aus und sah sich um. Weit und breit war außer Sand und Steinen nichts zusehen. Und natürlich in der Ferne die Felsformation, die ihn wie ein Magnet anzog. Er stieg wieder in das Flugzeug und startete den Motor, der auch sofort ansprang und störungsfrei lief. Moses schloss die Augen, um sich zu entspannen und über die letzten Minuten nachzudenken. Aber er konnte sich nicht konzentrieren. Immer wieder öffnete er die Augen und sah hinüber zu dem Felsen. Er nahm sein Kartenmaterial in die Hand und vergewisserte sich, dass die Felsformation wirklich nicht verzeichnet war. Er sah auf die Uhr, stieg aus dem Flugzeug und machte sich mit großen Schritten auf den Weg zum Felsen, denn er wollte sichergehen, dass es sich nicht um eine Fata Morgana handelte. Zwei Stunden später stand er nur noch wenige Meter vor der Felswand. Die Oberfläche war nahezu eben. Moses schätzte die Höhe auf 350 bis 400 Meter. Als er die letzten Meter zurücklegte, um den Felsen zu berühren, klopfte sein Herz laut und eine Begeisterung, die er in dieser Form bis dato noch nie verspürte, nahm von ihm Besitz. So musste sich ein Forscher fühlen, der im Begriff war, etwas wirklich Neues zu entdecken. Moses berührte vorsichtig den Felsen und war ein bisschen enttäuscht, dass er sich anfühlte wie jeder andere Felsen auf dieser Welt. Er ging in westlicher Richtung am Fuß des Felsen entlang, um eine Stelle zu finden, die es ihm ermöglichte, hinaufzusteigen. Nach einer Stunde brach er seine Suche

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