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Die Braut des Fürsten Roman von Wolf, Joan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2016
  • Verlag: venusbooks
eBook (ePUB)
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Die Braut des Fürsten

Wird ihre Liebe das Leben des Fürsten retten? Das Romance-&-Regency-Highlight 'Die Braut des Fürsten' von Joan Wolf jetzt als eBook bei venusbooks. England, 1815: Schon immer hat das Herz der jungen Lady Charity für Alexander Adamow geschlagen, den Fürsten von Jura - doch der hatte lange Zeit nur Augen für ihre kapriziöse Schwester. Erst als diese in öffentlich brüskiert, wendet er sich Charity zu. Wird sie in seinen Armen nun endlich zur Frau werden und die große Liebe finden? Ein Mordanschlag auf Alexander reißt Charity aus ihren romantischen Träumen ... und bringt auch sie in größte Gefahr! 'Ein meisterhafter Roman voller Leidenschaft, Humor und faszinierender Charaktere.' Rendezvous 'Joan Wolf ist eine begnadete Erzählerin!' Publishers Weekly Jetzt als eBook kaufen und genießen: das Romance-Highlight 'Die Braut des Fürsten' von Joan Wolf entführt die Leserinnen in die Regency-Zeit. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Joan Wolf ist die amerikanische Grande Dame der Liebesromane. Sie wuchs in der New Yorker Bronx auf und studierte Englische und Vergleichende Sprachwissenschaften am renommierten Hunter College in Manhattan. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie längere Zeit als Englischlehrerin an einer High-School, bevor sie ihre internationale Karriere als Autorin begann. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrer Katze und ihrem Hund in Connecticut. Bei venusbooks veröffentlichte sie die Romane 'Die Braut des Fürsten', 'Das Herz des Earls', 'Die Liebe des Königs' und 'Die Leidenschaft des Lords'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 399
    Erscheinungsdatum: 12.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958854468
    Verlag: venusbooks
    Größe: 1142 kBytes
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Die Braut des Fürsten

KAPITEL 1

Der Brief war in der korrekten und gebührenden Form adressiert: An die Sehr Ehrenwerte Dowager Countess of Beaufort, Prinzessin Mariana.

Die alte Dame nahm das Schreiben von dem silbernen Tablett, auf welchem es ihr ein Lakai ehrerbietig präsentierte, und ging damit des besseren Lichtes wegen zum Fenster. Dort entfaltete sie sorgsam die Blätter mit der vertrauten steilen und festen Handschrift und überflog die in deutscher Sprache verfassten Zeilen.

Brüssel, Hotel d'Aramis, den 25. Juni 1815

Meine hochverehrte liebe Tante,

inzwischen werdet Ihr sicherlich auch in England von dem großen Sieg der Verbündeten bei Waterloo gehört haben. Es war eine fürchterliche Schlacht, bei welcher viel zu viele gute Männer ihr Leben lassen mussten. Aber ich glaube, wir haben das große Ungeheuer, dessen Gier fast ganz Europa verschlungen hat, nun zum letzten Male gesehen.

Wie Du weißt, war ich vor Napoleons Flucht in Wien, wo sich die Monarchen von Österreich, Russland, Preußen, Großbritannien und Frankreich versammelt hatten, um die Länder, die Napoleon erobert hatte, untereinander aufzuteilen. Meine eifrigsten Bemühungen auf diesem Kongress waren darauf gerichtet, die Großmächte zu veranlassen, unserem geliebten Fürstentum Jura auch weiterhin die Selbstständigkeit zuzugestehen, und in dieser Hinsicht war meine Mission auch von Erfolg gekrönt. Die Schlussakte des Wiener Kongresses erklärt Jura zu einem freien und unabhängigen Staat.

Österreich hat die Schlussakte allerdings erst unterzeichnet, nachdem Fürst Metternich angestrengt, indes vergeblich, versucht hatte, die anderen Nationen auf seine Seite zu bringen. Keiner der anwesenden Monarchen war bereit, Jura zu einem Teil des österreichischen Kaiserreiches zu deklarieren.

Nichtsdestoweniger haben sich meine Sorgen in Bezug auf Österreichs Haltung weiter verstärkt. Wenn Du die Landkarte betrachtest, wirst Du erkennen, dass Jura nun gänzlich von österreichischem Gebiet eingeschlossen ist, und ich zweifle deshalb nicht daran, dass Kaiser Franz I. und Fürst Metternich alle Hebel in Bewegung setzen werden, um Jura doch noch dem Territorium der Habsburger einzugliedern. Um unsere Position zu festigen, ist es demzufolge von höchster Wichtigkeit, den Schutz und die Unterstützung einer der anderen Großmächte zu haben.

Ich habe diese Frage während des Kongresses mit dem britischen Außenminister Lord Castlereagh diskutiert, und er stellte einen Vertrag in Aussicht, in welchem Großbritannien dem Fürstentum Jura seine Unterstützung zusichert. Als Gegenleistung müsste ich der britischen Flotte die Benutzung unseres Adriahafens Seista gestatten.

Der Grund, aus welchem ich nun im Zusammenhang damit meinen Brief an Dich richte, ist mein Wunsch, diese Allianz durch eine Heirat mit einer Engländerin zu festigen. Leider habe ich erfahren, dass Prinzessin Charlotte in Kürze den Herzog von Coburg heiraten wird. Da im Augenblick keine andere königliche Prinzessin mehr verfügbar ist, müsste meine künftige Gemahlin also aus einem englischen Adelshaus stammen, das über enge Beziehungen zu der Regierung verfügt.

In dieser Angelegenheit halte ich Dich für die geeignetste Person, die mir dabei mit Rat und Hilfe zur Seite stehen kann. Du kannst mich in den nächsten Wochen unter der oben angegebenen Adresse erreichen. Ich weiß, liebe Tante, dass du weder mich noch unser Land im Stich lassen wirst.

Dein Neffe

Alexander Joseph Charles

P.S. Sprich bitte kein Wort darüber zu meiner Mutter.

Die Countess las den Brief noch einmal, etwas langsamer diesmal und mit nachdenklich gerunzelter Stirn. Sie war jetzt zweiundsiebzig Jahre alt und lebte seit ihrem neunzehnten Lebensjahr in England. Doch sie hatte nie vergessen, dass

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