text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Champagner-Diät Roman von Lind, Hera (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.02.2009
  • Verlag: Diana
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Champagner-Diät

Als Eva von ihrem Mann verlassen wird, erwacht sie aus ihrem Dornröschenschlaf, ohne je eine Prinzessin gewesen zu sein. Mit ihren dreißig Kilo Übergewicht kämpft sie sich aus dem Sessel und tut zum ersten Mal im Leben etwas nur für sich. Der Käsekuchen ist noch warm, als Evas Mann die Tür hinter sich schließt. Gerade noch freute sich Eva auf einen gemütlichen Abend, jetzt bricht ihre Welt zusammen. Womit hat sie das verdient, nach all den Jahren? Zugegeben, mit fast 100 Kilo sieht sie nicht mehr ganz so toll aus, aber zählen nach 13 Jahren Ehe nicht auch die inneren Werte? Eva braucht nicht lange, um zu begreifen, dass Männer innere Werte nur bis Kleidergröße 36 spannend finden. Aber zum Glück sind Computer genauso blind wie die Männer. So testet Eva im Chatroom ihre Marktchancen und schlüpft erst aus Verzweiflung und dann aus purer Lebenslust in eine andere Haut. Mit unvergleichlichem Witz und voller Zuneigung für jedes Gramm Hüftgold an den Frauen erzählt Hera Lind von einer Dicken, die endlich richtig anfängt zu leben. Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie "Die Frau, die zu sehr liebte", "Hinter den Türen" und "Die Frau, die frei sein wollte" eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 08.02.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641014704
    Verlag: Diana
    Größe: 684 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Champagner-Diät

25 Claudia! Geliebtes Herz! (S. 324-325)

Deine wunderbare Nachricht lässt mich jubeln und tanzen! Wenn ich mir vorstelle, dass ich dich in ein paar Tagen sehen darf, dann wird mit ganz schwindelig. Ich habe eine Sehnsucht danach, dich anzuschauen, zu berühren, deinen Duft zu riechen ... O Gott! Ich darf gar nicht länger darüber nachdenken! Ich werde dich liebkosen, dich festhalten und dir tausend Dinge ins Ohr flüstern, die ich mich nicht zu schreiben traue.

Ich musste so alt werden, wie ich jetzt bin, um so etwas erleben zu dürfen. Ich kann es kaum noch erwarten und werde fast ohnmächtig bei dem Gedanken, dich im Arm halten, dich umfangen zu dürfen. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber die Freude, einem Menschen zu begegnen, nach dem man sich so lange gesehnt hat, ist ein Rausch der besonderen Art. Es gibt kein Glückshormon mehr in meinem Körper, das nicht wie verrückt aus der Reihe tanzt ... Ich bin genauso aufgeregt wie du, fühle mich wie ein kleiner Junge an Weihnachten ... Die große Überraschung, sie naht ... O Claudia, wann darf ich sie auspacken????

Claudia, du hast einen zweiundvierzigjährigen Mann, der mitten im Leben steht, in einen Glückszustand gebracht, den ich nie im Leben für möglich gehalten hätte. Wie immer unser Treffen auch ausgehen mag, du hast einen Menschen sehr glücklich gemacht, und ich hoffe, dass ich dasselbe für dich tun kann. Ich liebe dich und freue mich auf dich, ich zähle die Sekunden, bis ich dich anfassen und küssen darf ... jedes Haar, jede Falte an dir werde ich erkunden und dich dabei festhalten. Du kommst mir nicht mehr 25 davon! Ich will dich, und ich habe dich, und ich lasse dich nie wieder allein! Ich warte auf der Freiheitsstatue auf dich. Am Freitag um zwölf, wie du es vorgeschlagen hast. Du wirst es schaffen, zu kommen. Allein. Ich werde da sein. Mark. O Gott! Eva saß senkrecht im Bett und raufte sich die Haare.

"Es ist ein Albtraum!" Ihr Herz hämmerte in unregelmäßigen Abständen. Ihr war, als hätte jemand einen riesigen Stein daran gebunden. Schon öfter hatte sie den Verdacht gehabt, Mark könnte Joachim sein. Der Verdacht hatte sich ihr ja regelrecht aufgedrängt. Dass sie das nicht früher erkannt hatte! Nein, dachte Eva, ich wollte es nicht erkennen. Dieser Mistkerl! Wie konnte dieser ungehobelte Prolet ihr solche Liebesbriefe schreiben? Mark, dachte sie, Mark, bitte gib mir doch ein Zeichen, dass du nicht Joachim bist! Das kann doch gar nicht möglich sein! O Gott, hilf mir. Ich habe mich noch nie im Leben so einsam und beschissen und verarscht gefühlt. "Möchtest du ein ganz kleines bisschen essen?", wisperte Fährmann, der sich vor Angst unter ihrem Bett zusammengeringelt hatte.

"Das würde uns beiden ein bisschen Kraft geben, und wir könnten in Ruhe über die ganze Sache nachdenken ..." "Essen? Jetzt? Ich bin kurz davor, mich zu übergeben ..." "Gerade deshalb solltest du deinem armen geknechteten Magen ein ganz kleines Fitzchen anbieten", wisperte Fährmann. "Ein winziges Stückchen mageren Putenschinken mit Vollkorntoast ... vielleicht?" Sein Röcheln erstarb. "Dann war das also Joachim, den Oliver vorgestern im Garten verprügelt hat?!" Eva brach der kalte Schweiß aus. Hastig setzte sie sich auf. Ihr Spiegelbild im Schlafzimmerschrank sah ihr fahl entgegen.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen