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Die drei Musketiere: Die drei Musketiere + Zwanzig Jahre nachher + Der Vicomte von Bragelonne oder Zehn Jahre später von Dumas, Alexandre (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2013
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
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Die drei Musketiere: Die drei Musketiere + Zwanzig Jahre nachher + Der Vicomte von Bragelonne oder Zehn Jahre später

Dieses eBook: 'Die drei Musketiere: Die drei Musketiere + Zwanzig Jahre nachher + Der Vicomte von Bragelonne oder Zehn Jahre später'' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Die drei Musketiere ist ein Roman von Alexandre Dumas über d'Artagnan und seine drei Freunde Athos, Porthos und Aramis. Er ist der erste Teil einer Trilogie, die Folgebände heißen Zwanzig Jahre danach und Der Vicomte von Bragelonne oder Zehn Jahre später. Der Roman basiert auf Les Mémoires de d'Artagnan (D'Artagnans Erinnerungen) (1700) von Gatien de Courtilz de Sandras und wurde 1844 kapitelweise in der Zeitung Le Siècle urveröffentlicht. 1845 verfasste Dumas die Fortsetzung Vingt ans après (Zwanzig Jahre danach), 1847 erschien schließlich der dritte Teil, Le Vicomte de Bragelonne ou Dix Ans Plus Tard (Der Vicomte von Bragelonne oder Zehn Jahre später). Der letztere war die Vorlage für mehrere Verfilmungen, die die Geschichte des Zwillingsbruders des Königs zum Thema hatten, Philippe, der in der Bastille gefangen gehalten wurde und eine eiserne Maske trug (Mann mit der eisernen Maske), um seine wahre Identität zu verbergen. '

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 3960
    Erscheinungsdatum: 03.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026800552
    Verlag: e-artnow
    Größe: 4873 kBytes
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Die drei Musketiere: Die drei Musketiere + Zwanzig Jahre nachher + Der Vicomte von Bragelonne oder Zehn Jahre später

6. Seine Majestät König Ludwig der Dreizehnte
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Diese Begebenheit machte großes Aufsehen. Herr von Treville äußerte sich laut sehr ungehalten über seine Musketiere und wünschte ihnen in der Stille Glück. Da aber keine Zeit zu verlieren war, um den König zu benachrichtigen, so begab er sich eiligst in den Louvre. Es war schon zu spät. Der König war mit dem Kardinal eingeschlossen; man sagte, er arbeite und könne in diesem Augenblick Niemand empfangen. Abends kam Herr von Treville zum Spiele des Königs. Der König gewann, und da Se. Majestät sehr geizig war, so war sie auch vortrefflicher Laune. Sobald der König Treville von fern erblickte, rief er ihm zu: "Kommt her, Herr Kapitän, daß ich Euch ausschelte; wißt Ihr, daß Se. Eminenz Eure Musketiere bei mir verklagt hat, und vor lauter Aerger krank geworden ist? Ei, ei, es sind doch leibhaftige Teufel, wahre Galgenstricke, Eure Musketiere!"

"Nein, Sire," erwiederte Treville, der mit dem ersten Blick bemerkte, welche Wendung die Sache nahm, "nein, sie sind im Gegentheil ganz gute, lammfromme Jungen, und ich hafte dafür, daß sie keinen andern Wunsch hegen, als daß ihr Degen nur im Dienste Eurer Majestät aus der Scheide komme. Aber was wollt Ihr? die Leibwachen des Herrn Kardinals suchen unablässig Streit mit ihnen, und für die Ehre des Korps sehen sich die armen jungen Leute zur Verteidigung genöthigt."

"Hört Herrn von Treville!" sagte der König, "hört ihn! Sollte man nicht glauben, er spreche von einer religiösen Gemeinschaft? In der That, mein lieber Kapitän, ich habe Lust, Euch Euer Patent abzunehmen und es Fräulein von Chemerault zu geben, der ich eine Abtei zugesagt habe. Hoffet aber nicht, daß ich Euch aufs Wort glauben werde. Man nennt mich Ludwig den Gerechten, und wir werden sogleich sehen!"

"Gerade, weil ich auf diese Gerechtigkeit baue, Sire, erwarte ich ruhig und geduldig, was Ew. Majestät beliebt."

"Wartet immerhin, wartet immerhin, ich werde Euch nicht lange warten lassen," sprach der König.

Das Glück nahm wirklich eine Wendung, und da der König seinen Gewinn zu verlieren anfing, so war es ihm nicht unangenehm, daß er einen Vorwand erhielt, um - man entschuldige den Spielerausdruck, dessen Ursprung wir nicht kennen - um Karl den Großen zu machen. Der König stand bald auf, steckte das Gold, das vor ihm lag und zum größeren Theil von seinem Gewinn herrührte, in die Tasche und sagte:

"Vieuville, nehmt meinen Platz ein: ich habe in wichtigen Angelegenheiten mit Herrn von Treville zu verhandeln. Ah ... ich hatte achtzig Louisd'or vor mir. Legt dieselbe Summe auf, damit diejenigen, welche verloren haben, sich nicht beklagen können. Vor Allem Gerechtigkeit." Dann wandte er sich gegen Herrn von Treville, ging mit ihm nach einer Fenstervertiefung und fuhr fort:

"Nun, mein Herr, Ihr sagt, die Leibwachen Sr. Eminenz haben Streit mit Euren Musketieren angefangen?"

"Ja, Sire, wie immer."

"Und wie kam das? sprecht, denn Ihr wißt, mein lieber Kapitän, ein Richter muß alle Parteien hören."

"Ach! mein Gott! auf die einfachste und natürlichste Weise. Drei meiner besten Soldaten, welche Ew. Majestät dem Namen nach kennt, und deren Ergebenheit Ihr mehr als einmal gewürdigt habt, denn ich kann den König versichern, daß ihnen ihr Dienst sehr am Herzen liegt; drei von meinen besten Soldaten, sage ich, die Herren Athos, Porthos und Aramis, machten eine Lustpartie mit einem Junker aus der Gascogne, den ich ihnen an demselben Morgen empfohlen hatte. Die Partie sollte, wie ich glaube, in Saint-Germain stattfinden, und sie hatten sich bei den Karmeliter-Barfüßern zusammenbestellt, als sie von Herrn von Jussac, den Herren Cahusac und Biscarat und zwei anderen Leibwachen gestört wurden, welche gewiß nicht ohne eine schlimme Absicht gegen die Edikte in so zahlreicher Gesellschaft dahin kamen."

"Ah! ah! Ihr bringt mich auf den Gedanken, sie haben die Absicht gehabt,

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