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Die Geliebte des Kosaken Roman von Du Parc, Catherine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.03.2013
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Geliebte des Kosaken

'Er ist ein rauer Kämpfer - doch ihre Zärtlichkeit lässt ihn erzittern.' St. Petersburg im Jahre 1827. Die junge Adlige Natalja ist fassungslos: Ihr Verlobter wurde in Sibirien verhaftet - der Fürst soll Gold geschmuggelt haben. Dabei kann es sich nur um Verleumdung handeln! Natalja ist wild entschlossen, an seine Seite zu eilen, und bittet den Kosakenkämpfer Andrej um Hilfe. Noch ahnt sie nicht, wie gefährlich ihre Reise wird - und dass der respektlose Andrej bald ungeahnte Gefühle in ihr weckt ... Ein leidenschaftlicher historischer Roman voller Abenteuer und Sinnlichkeit! Jetzt als eBook: 'Die Geliebte des Kosaken' von Megan MacFadden. dotbooks - der eBook-Verlag.

Megan MacFadden ist das Pseudonym einer Autorin, die bereits viele Erfolge im Bereich der Unterhaltungsliteratur vorweisen kann. Ihr Spektrum reicht von historischen Liebesromanen über erotische Literatur bis hin zu humorvollen Ratgebern. Bei dotbooks erschienen bereits die Megan-MacFadden-Romane 'Die Gefangene des Highlanders', 'Die Geliebte des Kosacken', 'In den Fesseln des Wikingers', 'Die Nonne und der Wikinger', 'Die Sklavin des Wikingers', 'Das Feuer des Highlanders' und 'Die Begierde des Highlanders'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 319
    Erscheinungsdatum: 19.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955201883
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1145kBytes
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Die Geliebte des Kosaken

Kapitel 2

Andrej Dorogin goss sich den Rest aus der Karaffe ins Glas und kippte den teuren Rotwein in einem Zug hinunter. Seine Laune war ausgesprochen schlecht, was vor allem mit dem überraschenden Besuch dieser hübschen, aber höchst gefährlichen Person zu tun hatte. Natalja Galugina würde ihm vermutlich noch Ärger bescheren, sie war genau die Sorte Frau, die ebenso blauäugig wie hartnäckig ihr Ziel verfolgte, so unsinnig es auch sein mochte. Er schüttelte ärgerlich den Kopf – warum hatte er sich von diesem Oleg Petrow beschwatzen lassen? Andrej hatte Mitleid mit ihm gehabt, hatte ihm helfen wollen und dabei alle Menschenkenntnis außer Acht gelassen. Jetzt musste er dafür die Zeche zahlen.

Auch der Rest des Abends war keineswegs nach seinen Wünschen verlaufen. Die bestellte Dame war eine mollige Schwarzhaarige gewesen, die ihn mit ihrer Dreistigkeit und Schwatzhaftigkeit fast zur Verzweiflung gebracht hatte. Er hatte die Zeremonie aus diesem Grund stark abgekürzt, ihr kaum Zeit zum Essen gelassen und sie dann ins Schlafzimmer bugsiert. Dabei hatte er wenig Vergnügen empfunden, eher Widerwillen und eine seltsame, ihm bisher unbekannte Scham. Das Leben, das er führte, widerte ihn plötzlich an. Diese protzige Einrichtung, die er aus Frankreich hatte kommen lassen, das große Haus, welches er nach seinen Wünschen hatte umbauen lassen, die teuren Kleider, in denen er sich eigentlich nicht besonders wohl fühlte. Wozu das alles? Jene Kreise, zu denen ihm der Zutritt seit seiner Geburt verwehrt war, hatten ihn auch jetzt nicht beachtet. Er konnte noch so viel Geld anhäufen – er blieb für die Leute dennoch immer das, was er war: ein Kosakenbastard.

Er hatte den Befehl gegeben, zu packen. Es war nicht angeraten, sich länger in St. Petersburg aufzuhalten, der Boden wurde allmählich zu heiß. Als jetzt draußen vor dem Haus das Geräusch von Pferdehufen zu hören war, erhob er sich in der Annahme, der Kutscher habe bereits angespannt und erwarte ihn. Doch ein rascher Blick aus dem Fenster belehrte ihn eines Besseren. Ein Trupp Soldaten hatte vor dem Haus angehalten, einige waren bereits von den Pferden gestiegen und ins Erdgeschoss eingedrungen.

"Hol's der Teufel!"

Mit einem Sprung war er im Nebenzimmer, griff die Pistolen, die schon für die Reise bereitlagen, jedoch noch nicht geladen waren. Es war zu spät – auf der Treppe dröhnten die Tritte harter Stiefel, die junge Bedienstete kreischte vor Schreck, dann wurde die Tür des Salons aufgerissen, und er sah sich mehreren Gewehrmündungen gegenüber.

"Andrej Semjonitsch Dorogin – Sie sind verhaftet auf Befehl Seiner Majestät des Zaren. Legen Sie die Pistolen weg – es ist zwecklos."

Andrej überlegte kurz, ob es Sinn machte, aus dem Fenster zu springen – aber das Risiko, dass er sich dabei den Hals brach, war groß. Außerdem war das Haus sicher längst umstellt. Es war aus – er war verloren.

Man band ihm die Hände und stieß ihn die Treppe hinunter – überall im Haus wühlten die eifrigen Zarendiener herum, kehrten das Unterste zuoberst, verwüsteten seine Zimmer, warfen die Waren im Untergeschoss durcheinander. Als er an der Schwelle des Hauses für einen Moment stehen blieb, traf ihn ein harter Schlag mit einem Gewehrkolben in den Rücken.

"Weitergehen. Dort hinein!"

Eine verhängte Kutsche war vorgefahren, vier Soldaten, mit Bajonetten bewaffnet, saßen oben auf den Klappsitzen. Man packte ihn an den Armen, um ihn ins Innere der Kutsche zu zerren.

"Nehmt eure dreckigen Finger von mir", tobte er wütend und stemmte sich gegen seine Bewacher, "ich steige aus freie

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