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Die grünen Hügel von Mitford - Die Mitford-Saga: Band 3 Roman von Karon, Jan (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Die grünen Hügel von Mitford - Die Mitford-Saga: Band 3

Trautes Heim, Chaos allein: Der turbulente Feelgood-Roman "Die grünen Hügel von Mitford" von Jan Karon jetzt als eBook bei dotbooks. Die Liebe fällt, wohin sie will ... Endlich ist es soweit: Im idyllischen Städtchen Mitford läuten die Hochzeitsglocken - und diesmal steht Pfarrer Tim selbst vor dem Altar! Seine kecke Nachbarin Cynthia hat es geschafft, sein Herz für sich zu erobern, und nun steht dem großen Glück nichts mehr im Wege ... bis Cynthia prompt beschließt, das ganze Pfarrhaus umzukrempeln und Tims behagliche Gewohnheiten durcheinander zu wirbeln. Als Tim dann plötzlich auch noch seine Kirchenarbeit mit dieser verflixten neuen Computertechnik modernisieren soll, ist klar: Eine Auszeit muss her. Doch ist ein Camping-Trip mit einer Horde Teenager dafür wirklich die beste Lösung? Wer einmal durch die heimeligen Gässchen von Mitford geschlendert ist, wird stets wiederkommen wollen: zauberhafte Geschichten mit Glücksgefühlgarantie, wie Leser es aus den Romanen der Bestsellerautorinnen Debbie Macomber und Inga Lindström kennen und lieben. "Jan Karons Mitford-Romane sind eine gesunde kleine Wohlfühl-Oase." The Wall Street Journal Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der berührende Roman "Die grünen Hügel von Mitford" von Jan Karon - Band 3 der großen Mitford-Saga. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Jan Karon stand mit ihren 14 Romanen der "Mitford"-Saga über Pfarrer Tim Kavanagh und seine kleine Gemeinde wiederholt auf Platz 1 der "New York Times"-Bestsellerliste. Sie veröffentlichte bislang 12 weitere Bücher, darunter ein "Mitford"-Kochbuch sowie einige Kinderbücher. Heute lebt Jan Karon in Virginia ganz in der Nähe des Weltkulturerbes "Monticello", dem Landgut von Thomas Jefferson. Bei dotbooks erscheint in der "Mitford-Saga": "Daheim in Mitford" "Der Himmel über Mitford" "Die grünen Hügel von Mitford" "Sehnsucht nach Mitford" "Das Herz von Mitford"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 498
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487998
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: These High Green Hills
    Größe: 580 kBytes
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Die grünen Hügel von Mitford - Die Mitford-Saga: Band 3

KAPITEL 1
Durch die Hecke

Er stand am Küchenfenster und sah zu, wie sie durch die Hecke schlüpfte.

Was schleppte sie bloß diesmal rüber? Es schien sich um eine Schüssel und einen Krug zu handeln. Oder war es ein Stapel Bücher, auf dem eine Vase thronte?

Der Pfarrer nahm seine Brille ab, hauchte die Gläser an und wischte sie dann mit einem Taschentuch ab. Es handelte sich tatsächlich um eine Schüssel und einen Krug. Wie sie es geschafft hatten, all dieses Zeug aus dem kleinen, gelben Haus nebenan ins Pfarrhaus zu bringen, ging über seinen Horizont.

"Für deine Kommode", sagte sie, als er ihr die Tür aufhielt.

"Aha!"

Das letzte, was er wollte, waren eine Schüssel und ein Krug auf seiner Kommode. Die Oberfläche seiner Kommode war sein sicherer Part, sein Trost, sein Fels in einem Meer der Veränderung. Das war der Platz, an dem seine Autoschlüssel residierten, seine losen Münzen, seine diversen Kreuze, seine Manschettenknöpfe, seine Brieftasche, sein Scheckbuch, sein Schulring und ein kleiner Topf mit Knöpfen, einer Nadel und Garn.

Es war ebenfalls der Platz, an dem er den Spiegel aufbewahrte, der ihm der gelegentlichen Begutachtung seines Schädels diente. Er hoffte immer noch, daß durch irgendeine mysteriöse und ersehnte Umkehrung der Dinge sein Haar wieder zu wachsen begann.

"Cynthia", sagte er, während er seiner blonden und wohlgeformten Ehefrau die Treppe hinauffolgte, "was diese Schüssel und den Krug betrifft ..."

"Die Farbe ist prachtvoll. Sieh dir nur diese Blautöne an. Sie wird dein ewiges Burgunderrot und Braun auflockern!"

Er wollte nicht, daß sein Burgunderrot und Braun aufgelockert wurde.

Er sah es kommen.

Seit ihrer Hochzeit am siebten September hatte sie an dem Plan gesponnen, diesen verwünschten Schrank für das Gästezimmer des Pfarrhauses rüberzuschleppen.

Das Schleppen war eine Sache; es war das Zurückschleppen, vor dem ihm graute. Er erinnerte sich nur ungern an den orientalischen Teppich, der in Cynthias Keller aufbewahrt wurde. "Zehn Fuß auf zwölf!" verkündete sie und stellte damit fest, daß er genau die richtige Größe für den kahlen Fußboden im Speisezimmer des Pfarrhauses hatte. Also wurde der schwere Teppich ins Pfarrhaus geholt.

Nachdem sie den Tisch und die Stühle in den Flur gewuchtet hatten, rollten sie den Teppich aus. Sie hätten damit weitermachen können, bis sich seine Kanten am Kronleuchter wiedergetroffen hätten.

"Das ist ein Teppich für eine Turnhalle!" sagte er und wischte sich den Schweiß ab, der ihm über die Stirn strömte.

Sie schien maßlos verblüfft zu sein, daß er nicht paßte, und das Ende vom Lied war gewesen, daß sie ihn wie die Packesel zurück durch die Hecke hieven mußten.

Die Entscheidung, beide Häuser zu behalten und zu benutzen, war natürlich ein Geniestreich gewesen. Das Licht im Pfarrhaus würde niemals so gut sein wie das ihres Studios nebenan, wo sie bereits ihre Bücher, ihre Farben und ihr Zeichenbrett stehen hatte. Das bedeutete, daß sein Arbeitszimmer unverändert bleiben konnte - seine Bücher durften weiterhin auf denselben Regalen stehen, und sein gewaltiger Vorrat an Predigtnotizbüchern in den Einbauschränken brauchte auch nicht zu weichen.

Wenn man mit über sechzig Jahren zum ersten Mal heiratete, war das schon Veränderung genug. Es war ein segensreicher Luxus, daß das Leben seinen gewohnten Gang weitergehen konnte. Die einzige echte Veränderung war das willkommene Teilen von Tisch und Bett.

Eines Morgens beim Frühstück wagte er es, sein Interesse an der endgültigen Klärung der Möbelfrage zu bekunden.

"Warum können wir die Dinge nicht einfach so lassen, wie sie sind ... In ihrem jetzigen Zustand? Es scheint doch alles bestens zu funktionieren ..."

"Ja, hm, mir gefällt es, daß unsere Häuser getrennt sind, aber ich möchte gleichzeitig, daß sie eins sind und eine Art organischer Ganzheit bilden."

"Man schafft kei

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