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Die Gutsherrin Anna von Mahler, Monika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2007
  • Verlag: Kern
eBook (ePUB)
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Die Gutsherrin Anna

Die Gutsherrin Anna.

So manch einer mag sich das Leben auf einem Gutshof romantisch und gleichzeitig feudal vorstellen. Auch heute noch wird in gewissen Adelskreisen der Standesdünkel höher als die Liebe bewertet. So auch bei der Protagonistin dieser Geschichte, der Gutsherrin Anna.

Dieser Roman zeigt einmal mahr, dass dabei viele junge Menschen aus diesen Kreisen ihre Gefühle unterdrücken müssen. Mehr noch, dieser Roman schildert das Leben auf einem Gutshof, der nichts an Tradition verloren hat und heute noch genauso wie vor hundert Jahren geführt wird.

Die Autorin erfüllt sich mit diesem Romandebüt einen Kindheitstraum. Schon immer wollte sie zur Ferude aller Freunde des millionenfach gelesenen Adels-Genres einen Roman schreiben, was ihr nun gelungen ist.

Die Autorin (Psydonym) lebt im Süden von Bayern und kann sich heute ganz ihren Hobbys: Lesen, schreiben und Reisen widmen. Mit ihrem ersten Roman 'Die Gutsherrin Anna' erfüllt sie sich einen Traum. Mehr über die Autorin finden Sie auch bei Autorenprofile.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 05.12.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783939478461
    Verlag: Kern
    Größe: 273kBytes
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Die Gutsherrin Anna

Es ist ein sonniger, klarer Morgen. Anna, die Gutsherrin, geht wie immer um diese Zeit spazieren. Sie ist sehr schön, hat langes, braunes Haar, das sie hochgesteckt hat, was sie sehr jugendlich erscheinen lässt. Ihre perfekte Erscheinung wird durch ihre elegante Kleidung unterstrichen. Sie legt sehr großen Wert auf ein perfektes Erscheinungsbild, alles muss passen.

Sie geht den langen Weg entlang der Baumreihen. Hier zwitschern die Vögel besonders schön am frühen Morgen, woran Anna ihre Freude hat. Die Ruhe und die frische Morgenluft genießend dreht sie sich plötzlich um, weil sie Pferdehufe hört. Ihr Mann kommt auf seinem braunen Hengst daher geritten, steigt ab und umarmt seine Frau, die er noch immer wie am ersten Tag liebt.

"Ach, da bist Du ja wieder, ist alles in Ordnung auf dem Feld und im Wald?", fragt Anna.

"Ja. Alles ist in bester Ordnung", sagt er, und langsam gehen sie Seite an Seite weiter. Sein Pferd führt er am Zügel.

"Für die nächsten Tage kannst Du ein paar Arbeiter für den Wald einteilen, da der Sturm viele Bäume umgeknickt hat. Es sind auch viele trockene Äste auszuschneiden. Das ist eine gefährliche Arbeit, darum bitte ich Dich, die Arbeiter auch besser zu bezahlen!", sagt Hans zu seiner Frau.

"Wird gemacht, mein lieber Mann", antwortet sie und lächelt ihm zu.

Sie muss sich immer wieder wundern, wie gut er sich in die Land- und Forstwirtschaft eingearbeitet hat. Früher, vor ihrer Heirat, hatte er einen ganz anderen Beruf. Aber mit ihr hatte sich sein Leben total verändert. Vom Arbeiter zum Gutsbesitzer. Er nahm auch den Namen seiner Frau an, weil das Gut mit dem Namen Schönfeld schon seit Generationen verbunden ist. Hans hat damit kein Problem, schließlich wollte er mit der Heirat der reichen Anna nichts verändern, was der Familie heilig war. Seit dem Tod ihrer Eltern leitet Anna das Gut, wie zuvor schon ihre Mutter und ihre Großmutter. Da immer nur Töchter da waren, hat es sich so über Generationen ergeben, dass die eingeheirateten Männer immer den Namen Schönfeld annahmen. Schließlich war die Familie sehr bekannt.

Auch Anna und Hans haben eine Tochter. Die fast achtzehnjährige Katharina ist ganz die Mama, bildschön, aber sehr viel temperamentvoller als die Mutter. Katharina steht kurz vor dem Abitur und genießt zuhause ihre letzten Ferien vor den Prüfungen. Das Mädchen liebt Pferde über alles und reitet jeden Tag auf ihrer Lena durch Wald und Feld und über die große Wiese, die am Waldrand liegt und ihr Lieblingsplatz ist.

Das Ehepaar geht schweigend zurück zum Gutshaus. Wie immer bleibt Anna an einem bestimmten Platz stehen. Von hier aus kann man das herrliche, alte Gutshaus im Sonnenlicht sehen. Hier atmet Anna durch. Das Gefühl, hier zuhause zu sein, erwärmt ihr Herz.

Das große Anwesen ist umgeben von vielen alten Bäumen. Das alles wurde von ihren Großeltern erbaut und angelegt. Ihre Eltern haben vieles dazu getan, das Gut zu erhalten, aber auch Anna und Hans waren nicht untätig. Sie haben das Gebäude und die Stallungen vergrößern lassen, die Terrasse erneuert und den Viehbestand erweitert. Auch das dazu gehörige Gestüt wurde von Hans und Anna erst so richtig in Betrieb genommen.

"Ach Hans, nie habe ich Dich gefragt, ob Du vielleicht auch einmal reisen oder nur einen Erholungsurlaub machen möchtest", sagt Anna mit einem Stoßseufzer.

Hans lächelt und drückt die Hand seiner Frau ganz fest.

"Meine liebe Anna, ich war immer sehr glücklich, wenn ich Dich so zufrieden gesehen habe. Du hast Dich stets wie ein kleines Kind gefreut, wenn wieder etwas fertig gestellt war, und das ist besser als jeder Urlaub. Ich wünsche mir nichts mehr als die Gesundheit für uns und unsere Tochter, und möge sie auch so glücklich werden, wie wir beide es sind, wenn sie einmal heiraten wird."

Er geht mit dem Pferd zum Stall. Da kommt auch schon der Stalljunge, nimmt ihm das Pferd ab und führt es zurück auf seinen Platz, um es zu verso

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