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Die hemmungslosen Sieben (Teil 7) von Larus, Benjamin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2013
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (ePUB)
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Die hemmungslosen Sieben (Teil 7)

Endlich ist er reif: Flamur, der seelenvolle Götterknabe mit dem Körper einer antiken Athletenstatue, den Guido noch vor wenigen Wochen nur mit äußerstem Fingerspitzengefühl zur Teilnahme an der legendären Jack-Off-Party hatte bewegen können, soll endlich seine Unschuld verlieren! Für ein Wochenende steht ihm und seinem Benjamin das Haus der Eltern samt Sauna, Fitnessraum und Schwimmbad zur freien Verfügung - was liegt da näher, als den bezaubernden Sportler zu einem heißen Intensivtraining einschließlich Kost und Logis einzuladen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 166
    Erscheinungsdatum: 26.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955273231
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 724 kBytes
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Die hemmungslosen Sieben (Teil 7)

Der Einstieg in das denkwürdige, hier nun endlich zu schildernde Wochenende gestaltete sich für uns beide etwas hektisch. Ich selbst hatte meine Chefin unverhofft zu einem auswärtigen Besichtigungstermin begleiten müssen (was sich, nebenbei bemerkt, in geschäftlicher Hinsicht ausgezahlt hatte, denn dass es überhaupt zu einem Abschluss kam, darf wohl bei aller Bescheidenheit ich mir auf die Fahnen schreiben), ich war also gerade erst in meiner Wohnung eingetroffen, als Guido mich abholen kam. Dabei hatte er selbst sich auch schon verspätet, war die Familie doch gerade erst in üblicher Hektik gen Italien aufgebrochen und würde nun bis tief in die Nacht unterwegs sein. Somit konnte ich mir nicht mehr so viel Zeit nehmen fürs Schrubben, für die Auswahl der Kleidung und andere Vorbereitungen, wie es mir lieb gewesen wäre. Als ich meinen Schatz im Auto darauf hinwies, winkte er jedoch ab.

"Wenn Flamur gleich kommt", - er warf einen raschen Blick auf die Uhr und trat dann nachdrücklich aufs Gas -, "werden wir sowieso gleich die erste Trainingseinheit absolvieren, was solltest du dich also vorher groß putzen? Reine Zeitverschwendung!" Mein enerviertes Aufstöhnen als Reaktion auf das Wort Trainingseinheit quittierte er mit einem wohlwollenden Augenaufschlag in meine Richtung. "Und Klamotten brauchst du auch nicht viele. Wir werden die meiste Zeit nackt oder halbnackt rumlaufen, ich hab die Heizung schon hochgedreht!" Er grinste dreckig und schlug mir so fest gegen den Schenkel, dass es schmerzte.

"Au! Müssen wir noch was einkaufen?"

"Nö. Kennst doch meine Mutter! Hat für eine Großfamilie vorgekocht, und von dem, was in den Kühlschränken ist, könnten wir gut und gerne eine Woche überleben! Schöne Grüße übrigens!" Ich bedankte mich mit einem Nicken.

"Sie weiß also, dass ich dir Gesellschaft leiste?"

"Klar. Ist ihr sehr recht, so bleib ich wenigstens im Haus und komme nicht auf dumme Gedanken - denkt sie!" Er brach in beinahe höhnisches Gelächter aus, und ich konnte nicht umhin, verhalten einzustimmen. Die gute Frau, für sie würde Guido wohl ewig der kleine Junge bleiben!

"Dass noch ein Gast kommt, hast du auch erzählt?"

" Si, certo ! Ich hab doch keine Geheimnisse vor meiner Mamma!" Er trommelte vergnügt auf den Lenkradkranz. "Ich hab ihr gesagt, wie's ist - ein Trainingswochenende unter drei jungen Sportlern, ganz entspannt, ohne Ablenkung durch Mädchen oder sonstige schädliche Einflüsse!"

"Du Miststück!" Ich fuhr ihm grinsend durch die dunkle Mähne, und er bedankte sich für das Kompliment, als das er meine Titulierung offensichtlich und nicht ganz zu Unrecht empfand.

"Jetzt ist sie natürlich doppelt beruhigt, dass das Haus so gut bewacht ist", fügte er mit völlig unschuldiger Miene hinzu und blinzelte aus großen Augen zu mir herüber. " Dann wünschen wir euch ein schönes Männerwochenende , hat sie bei der Abfahrt auf Deutsch gesagt. Ist das nicht nett?"

Im Hause Mattern war es tatsächlich mollig warm. Zwar hatte ich bei mir daheim die Heizperiode bereits für beendet erklärt, seit zwei Tagen jedoch war das Wetter noch einmal ungemütlich geworden, nasskalt, richtig eklig. Und welche Gründe Guido außerdem noch bewogen hatten, für eine höhere Temperierung zu sorgen, hatte er ja soeben angedeutet. Am liebsten hätte ich mich gleich mindestens bis auf die Unterhose ausgezogen, aber wir wollten unseren gewiss bald eintreffenden Besuch nicht gleich zu Beginn überfordern. Außerdem gefiel ich mir in dem, was ich anhatte.

Bei aller Eile hatte ich daran gedacht, mir ein hübsches, langärmeliges Oberteil anzuziehen, das mich nicht nur, wie ich fand, gut kleidete, sondern auch noch mit einer besonderen Bedeutung behaftet war: Ich hatte es mir gewissermaßen erschlafen - gehörte es doch zu den drei Sachen, die mir Guido von dem Geld gekauft, das er von Sven dafür bekommen hatte, dass ich diesem z

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