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Die Highland Schwestern Trilogie von Stirling, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.12.2019
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
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Die Highland Schwestern Trilogie

Die Trilogie der Highland-Schwestern in einem eBook! Die Frauen von der Insel : Das stürmische Schicksal einer schottischen Familie Schottland, 1878: Das beschauliche Leben der Schwestern Innis und Biddy auf der Insel Mull ändert sich jäh, als neue Besitzer den benachbarten Gutshof übernehmen und mit ihnen der Schäfer Michael Tarrant auftaucht. Die rothaarige, sinnliche Biddy zieht als erste Michaels Aufmerksamkeit auf sich, doch auch die ernste Innis hat ihr Herz an den attraktiven Schafhirten verloren und versucht, ihn für sich zu gewinnen. Die Rivalität der Schwestern setzt bald eine Kette von Ereignissen in Gang und droht, ein Geheimnis zu enthüllen, das das Leben der beiden für immer verändern soll ... Im Schatten der Stürme: Eine malerische schottische Insel, zwei Schwestern auf der Suche nach ihrem Glück Ein schwerer Schicksalsschlag lässt Biddy als Witwe zurück. Nun muss die junge Frau die Geschäfte selbst verwalten und sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten. Noch dazu sehnt sie sich nach einer neuen Liebe - und vor allem nach Kindern. Seit einiger Zeit wirbt der wohlhabende Jäger Iain Carbery um ihre Hand, doch hat er ernsthafte Absichten oder ist er vielmehr auf ihr Erbe aus? Auch ihre Schwester Innis ist nicht ohne Sorgen, denn sie fühlt sich von ihrem Ehemann Michael nicht richtig geliebt. Als der junge Lehrer Gillies nach dem Tod seiner Frau in der schottischen Abgeschiedenheit eine neue Heimat für sich und seine Kinder sucht, freundet sich Innis mit ihm an. Doch als ihre Gefühle für ihn stärker werden, stellt dies ihre Ehe auf eine gänzlich neue Probe ... Die Insel der Zuversicht Wieder einmal wird das Leben der zwei Schwestern Innis und Biddy durch die Männerwelt durcheinandergewirbelt. Um sich an ihrem Ehemann zu rächen, lässt Biddy sich mit Patrick ein. Doch bald muss sie sich fragen, ob Patricks Absichten so ehrenhaft sind wie sie glaubt. Ihre Schwester Innis, die von ihrem Mann getrennt lebt und eine heimliche Affäre hat, findet Trost und Zuversicht in ihrer Schwiegertochter Fay, die frischen Wind nach Mull bringt ... eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Jessica Stirling ist ein Pseudonym, unter dem Hugh Crauford Rae (1935-2014) erfolgreich Liebesgeschichten und historische Familiensagas veröffentlicht hat. In Glasgow geboren, arbeitete Rae nach der Schule vierzehn Jahre lang in einer Buchhandlung, bevor er sich auf das Schreiben konzentrierte. Als Jessica Stirling hat Rae zunächst zusammen mit der befreundeten Autorin Peggy Coghlan gearbeitet. Nach einigen Jahren zog sich Coghlan altersbedingt zurück, und Rae schrieb fortan mit Coghlans Zustimmung allein unter dem Pseudonym Jessica Stirling weiter. Er war Präsident der Scottish Association of Writers und hat Kurse in Kreativem Schreiben an der Universität Glasgow gegeben. Bis zu seinem Tod am 24. September 2014 hat er über siebzig Romane veröffentlicht, die meisten unter Pseudonymen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1861
    Erscheinungsdatum: 20.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732590759
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 2539 kBytes
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Die Highland Schwestern Trilogie

1

Einzug der Schafe

Draußen, hinter den kleinen Felseninseln, lag das glatte Meer. Es glänzte in der drückenden Hitze des Augustnachmittags wie seidene Maisfäden. Nahe der Küste, südlich der Farm, hoben und senkten sich träge große Beete von Seetang und Blasentang an den Riffen der Basaltfelsen, die das Stillwasser freigegeben hatte. In der Bucht selbst rührt sich überhaupt nichts, dachte Innis, nur dort, wo die Hitze sich wie die Naht eines Saumes mit dem Ende des Meeres verwebt. Gerade so, als wäre die Insel selbst in dieser Hitzewelle geschrumpft und müsste neu umsäumt werden.

Sie mochte diese heißen, atemlosen Tage nicht, diese messingfarbenen Abende, an denen die Sonne so lange über den Treshnish Inseln schwebte und die großen blauen Berge von Skye düster und bedrohlich wirken ließ. Zum Glück waren solche Hitzewellen an der Westküste Schottlands recht selten. Diese jedoch hatten schon fast vierzehn Tage gedauert und Innis und ihre Schwestern in schlechte Laune versetzt. Wahrscheinlich wären sie gereizt und mürrisch gewesen und hätten vielleicht sogar wie Neil und Donnie im Gras miteinander gerungen, wenn ihre Mutter nicht da gewesen wäre, um sie daran zu erinnern, dass sie nicht nur Damen zu sein hatten, sondern dass auch Arbeit zu erledigen war.

In diesem staubigen Sommer des Jahres 1878 war die Arbeit auch wirklich hart. Auf dem Feld neben Olaf's Hill waren Hafer und Gerste fast reif für die Ernte. Es gab Kälber, die abgestillt werden mussten, und noch immer waren Heubündel einzubringen. Die Bewirtschaftung des Hofes blieb Vassie und ihren Töchtern überlassen, da von ihrem Mann und ihren Söhnen nicht zu erwarten war, dass sie auch nur einen Tag aufs Fischen verzichteten, nicht einmal, um bei der Errichtung der Grenzmauer zu helfen. Wenn Vassie darüber redete, klang es so, als wäre das Ausgraben eines Bruchsteinwalles, der schon lange vor den Campbells halb zugeschüttet gewesen war, nicht mehr als eine belanglose Reparaturarbeit. Doch abgesehen vom Melken und Eiersammeln gab es nur noch diese eine Arbeit auf dem Hof, denn Vassie und die Mädchen waren damit beschäftigt, die alte Mauer freizulegen, die die Felder von Pennypol von dem Rest des Anwesens von Fetternish trennte.

Von Unkraut und Brombeersträuchern überwuchert, führte die Mauer vom Rand des Kiefernwaldes bis hin zum Bachbett. Die Mädchen hatten von Anfang an gewusst, dass ihre Kraft und Zähigkeit auf die Probe gestellt werden würden, doch das heiße Wetter hatte diese Aufgabe zu einer qualvollen Schinderei gemacht.

Was sie nicht hatten vorhersehen können, war die sonderbare Wirkung, die die Freilegung dieser alten Steine auf ihre Schwester Aileen haben würde, die sich seit ihrem zehnten Lebensjahr - mittlerweile war sie fünfzehn - kaum körperlich oder geistig weiterentwickelt hatte und nicht lesen oder mehr als ihren Namen schreiben konnte. Bis vor Kurzem hatte Aileens Einfältigkeit noch harmlos gewirkt. Im letzten Jahr jedoch war es langsam unheimlich geworden, da sie sich stets davonschlich, um vor den stehenden Steinen zu knien oder sich in den Ruinen des alten Forts bei Dun Fidra zu verstecken, um dort mit dem Volk unter dem Hügel zu reden. Sie behauptete, die Elfen sprächen zu ihr und spielten die timpan , die Elfenharfe, zu ihrem Wohle, und als Gegenleistung dafür brächte sie ihnen dicke Milch und Möweneier und reichte ihnen wilde Blumen und Beeren, um sie zu beschwichtigen, damit sie kein Unheil anrichteten.

"Nun denn", hatte Vater gesagt, als Vassie Besorgnis über Aileens Geisteszustand äußerte, "Aileen wäre nicht die Erste in deiner Familie, die dem Teufel verfallen ist."

"Glaubst du, dass der Teufel in ihr steckt?"

"Da es die Feen nicht sein können, wer anders als der Teufel könnte es denn sein?"

"Bist du es nicht selbst, Ronan Campbell, der sich vom Teufel hat verführen lassen?", warf Mutter ihm vor. "Von dem Teufel, der aus der Flasche kommt. A

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