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Die Hoffnung aus dem Jenseits Teil 1 Tims Macht von Wellen, Sabine von der (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Die Hoffnung aus dem Jenseits

Nach dem schrecklichen Unfall findet Tim sich im Jenseits wieder. Er kämpft sich durch die Astralwelt, in der ihn immer noch der Seelenanteil des Alchemisten zu manipulieren versucht und findet nur schwer seinen Weg in die höheren Dimensionen. Doch nur von dort kann er einen Weg zurück zu Carolin finden, die mit Erik ein gemeinsames Leben zu meistern versucht. Aber seltsame Umstände schüren bei Erik immer wieder die Angst, dass Carolins Schicksal, das sie mit Tim verband, nicht mit ihm gestorben ist. Und es ahnt niemand, was für Pläne Tim im Jenseits schmiedet. Ich wurde 1967 in Osnabrück geboren. 1988 heiratete ich und lebte mit meinem Mann und meinen 3 Kindern im Landkreis Osnabrück. 1996 begann ich mit meinem ersten Roman und veröffentlichte 2005 mein erstes Buch. 2006 zog ich nach meiner Scheidung nach Österreich und baute mir dort ein neues Leben auf. 2013 begann ich erneut mit dem Schreiben und einem großen Schreibprojekt, das mittlerweile acht Bücher umfasst und zu dem auch diese Geschichte gehört.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 552
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783748588948
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 905 kBytes
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Die Hoffnung aus dem Jenseits

Tim - Im Jenseits

Dichte, seltsam wabernde Dunkelheit umschließt mich. Es gibt keinen körperlichen Schmerz mehr, nur noch diese innere Betroffenheit. Eine Betroffenheit wegen dem, was passierte und was man mir angetan hat.

Ich fühle meinen Körper nicht mehr. Aber meine Beine sind unversehrt und auch mein Unterleib. Alles an mir ist in Ordnung. Nur spüren kann ich mich nicht. Dabei hatte ich mich genau dort bei dem Unfall verletzt und Schmerzen gefühlt, wie noch nie in meinem Leben zuvor.

Der Unfall!

Wir waren auf dieser Bergstraße, fuhren die kurvige Straße hoch ...

Mein Körper ist noch da, aber die Welt um mich herum ist weg. Und in meinem Inneren liegt bleischwer diese Betroffenheit und scheint das einzige zu sein, was ich fühle.

"Was habt ihr getan?", höre ich eine Stimme aufgebracht aufstöhnen. "Was tut ihr mir an?"

Ich sehe mich um und versuche die Person auszumachen, die ich höre. Aber meine Augen können offenbar diese Masse um mich herum nicht durchdringen oder sie sind geschlossen. Ja, das muss der Grund sein. Meine Augen sind geschlossen.

Ich will sie öffnen, was mir aber nicht gelingt. Mein gedanklicher Befehl an meine Augen scheint nicht zu fruchten. Es bleibt seltsam dunkel um mich herum.

"Ihr habt alles zerstört!", höre ich es fassungslos rufen und es vibriert in mir wie ein Echo: zerstört ... zerstört ... zerstört. Es scheint mit jedem Widerhall wütender zu werden.

Ich will etwas fragen, aber ich habe keine Stimme mehr. Ich kann nicht mal meinen Mund öffnen.

Ich will wissen, wo ich bin, aber die Erinnerung an das, wo ich vorher war, verwischt immer mehr. Es gibt nur Fetzen, die sich nicht festhalten lassen und immer noch diese Betroffenheit, die alles übermächtig zu überdecken scheint.

Ich kann nichts. Nicht mal mich vernünftig bewegen. Irgendwie scheint mein Kopf keine Befehle mehr erteilen zu wollen und mein Körper keine mehr auszuführen.

Verzweiflung packt mich und ich will mich erinnern. In meinem Kopf müssen doch Gedanken sein, sich Wissen aufhalten. Aber er ist leer, als hätte man ihn ausgehöhlt.

Ich bekomme Angst und fühle an meine Brust. Zumindest glaube ich meine Hand auf meine Brust zu legen. Ich spüre aber weder einen Druck, noch die Wärme meines Körpers, noch meinen Herzschlag.

Ich bin verwirrt.

Mein Körper scheint wie aus Wasser zu sein, das jeden Moment seine Form verliert und dann mit einem großen Platsch zu einer formlosen Pfütze wird, die in alle Richtungen rinnt und versiecht.

Aber ich muss mein Herz spüren. Es muss mir wehtun. Auch wenn ich nicht mehr weiß, warum. Es muss schmerzen ... wie verrückt!

"Nein, nein Tim! Denk nicht an SIE, denk an MICH. Du musst mich bei dir behalten, sonst bin ich verloren!", schreit in mir diese Stimme. "Und du musst zurückkehren! Schnell! Bevor es zu spät ist!"

Wohin soll ich zurückkehren? Ich weiß ja nicht mal, wo ich jetzt bin.

"Bitte ... geh zurück!", heult die Stimme auf. Und dann, als wenn eine Hoffnung aufsteigt: "Sie wird dir verzeihen und dich erneut lieben. Du musst nur schnell zu ihr zurückkehren! BITTE, GEH ZURÜCK!"

Langsam scheint die Betroffenheit zu weichen und der dunkle Nebel beginnt sich zu lichten, weil diese Worte etwas anderes in mir auslösen. Es ist eine sich aufbäumende Sehnsucht nach etwas, das genau dort entsteht, wo eigentlich mein Herz sein muss. Das Gefühl wird stärker und stärker und wallt durch meinen Körper.

"Sei kein Dummkopf! Du musst zurückgehen! Los, geh zurück!", faucht diese Stimme nun wütend und zu meiner Sehnsucht gesellt sich Wut.

Ich will fragen, wohin ich zurückgehen soll. Aber ich habe immer noch keine Stimme.

In mir tobt es mittlerweile wie ein kleiner Wirbelsturm. Ich fühle mich seltsam. Da ist diese Sehnsucht, die ich ganz klar spüre, aber auch diese Betroffenheit und Wut. Aber ich scheine keine Anbindung an meinen Körper zu haben, glaube

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