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Die Hoffnung aus der Vergangenheit Tims Schicksal von Wellen, Sabine von der (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Die Hoffnung aus der Vergangenheit

Tim verliert mit dem Ende seiner Musical Tournee allen Halt, und dass Carolin sich in Erik verliebte, obwohl sie eigentlich nach einem alchemistischen Fluch und einer Weissagung zu Tim gehört, lässt ihn verzweifelt um ihre Liebe kämpfen. Als er aber erkennen muss, dass Carolin sich nicht fügen will, plant er eine tödliche Verzweiflungstat, die sie dazu zwingen soll, sich endlich seinem Willen zu beugen. Aber Tim ahnt nicht, was das Schicksal für ihn in diesem Fall bereithält. Ich wurde 1967 in Osnabrück geboren. Als Jugendliche schrieb ich Kurzgeschichten und Gedichte. 1988 heiratete ich und lebte mit meinem Mann und meinen 3 Kindern in Osnabrück. 1996 begann ich mit meinem ersten Roman und veröffentlichte 2005 mein erstes Buch. 2006 zog ich nach meiner Scheidung nach Österreich und baute mir dort ein neues Leben auf. 2013 begann ich erneut mit dem Schreiben und einem großen Schreibprojekt, das mittlerweile acht Bücher umfasst und zu dem auch diese Geschichte gehört.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 761
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742749048
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Serie: Tims Schicksal 1
    Größe: 1000 kBytes
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Die Hoffnung aus der Vergangenheit

Familienbande

Ich verließ im April Wolfsburg und zog in ein kleines, schäbiges Hotel in Alfhausen, einem kleinen Nachbarort in der Nähe der Bauernschaft, in der das Haus des Alchemisten steht. Ich war mir zu diesem Zeitpunkt nicht mal sicher, ob ich das Mädchen aus meinen Träumen wirklich finden würde. Schließlich war sie eine Traumfigur, wie Kurt und Sonja. Aber die hatte es offenbar vor Jahrzehnten wirklich gegeben. Darum hoffte ich, dass es Carolin genauso geben könnte. Aber so sehr ich sie mir auch in diese Welt wünschte, so sehr hatte ich auch Angst, dass sie dann wirklich dieser Gefahr aus meinen Träumen ausgesetzt sein würde und meine Träume unsere Zukunft voraussagten, wie sie auch schon die Vergangenheit von Kurt Gräbler widergespiegelt hatten.

Von meinen Ängsten und Wünschen hin und her gerissen, verschanzte ich mich bei dem Haus des Alchemisten in den Büschen oder den angrenzenden Feldern, die mir Schutz boten. Aber ich sah nichts von einem blonden Mädchen. Ich verzweifelte fast schon, weil ich nur ein erwachsenes Pärchen dort ein und ausgehen sah und einen jungen, dunkelhaarigen Mann, der immer wieder auf seinem Rennrad davonfuhr. Ich versuchte es noch zwei weitere Tage, bis mich die Enttäuschung, dass meine Traum-Carolin doch nur ein Hirngespinst in meinem Kopf war, fest im Griff hatte. Ich wollte schon aufgeben, als ich am vierten Tag ein junges Mädchen auf einem Fahrrad herannahen sah. Sie stellte ihr Fahrrad an einen der riesigen Buchen vor dem Haus ab und klingelte an der Tür. Und dann sah ich sie. Sie öffnete dem Mädchen und sie gingen zusammen in den Garten.

Mein Herz setzte aus und ich starrte auf die schmale Gestalt, die mir den Atem nahm, weil ich wusste, dass sie es war. Ihre hellblonden Haare leuchteten heller als die Sonne und ich hörte ihr glasklares Lachen. Sie verschwanden hinter dem riesigen Getreidespeicher, der den Garten von dem Hof trennt und somit aus meinem Blickfeld.

Ich war erleichtert und ließ mich glücklich zwischen den Maisstauden auf den Rücken fallen. Dabei drückte ich meine Hand auf mein pochendes Herz.

Am liebsten wäre ich sofort zu ihr gelaufen und hätte sie in meine Arme gerissen. Aber natürlich ging das nicht. Sie kannte mich schließlich nicht so, wie ich sie.

Zu der Zeit ahnte ich nicht mal, dass Carolin auch mit dem Alchemisten Kurt Gräbler verwandt ist und er auch ihre Träume bestimmte. Ich wusste nur, dass sie in seinem Haus lebte und das schien mir die einzige Verbindung von ihr zu dem Alchemisten zu sein. Als ich später erfuhr, dass sie verwandt mit ihm ist und auch von ihm träumte, verstand ich nicht, warum ich in meinen Träumen Carolin gesehen hatte, sie aber niemals mich in ihren.

In den nächsten Tagen legte ich mich immer wieder auf die Lauer und fuhr ein paar Mal mit dem Schulbus nach Ankum. Ich verschanzte mich in der hintersten Sitzreihe und wartete, bis sie an ihrer Haltestelle einstieg und an der Schule wieder ausstieg.

Ihre Freundin Christiane war zu der Zeit immer an ihrer Seite. Damals ahnte keiner von uns, dass sich ihre Freundschaft nur wenige Wochen später in Luft auflösen würde ... und zwar durch meine Schuld.

Auch andere Mädchen aus dem Bus kannten Carolin gut. So erfuhr ich das ungeheuerliche, dass mir erneut vor Augen führte, dass meine Träume real waren. Das Mädchen hieß tatsächlich Carolin.

Es erschütterte mich Anfangs, dass alles so erschreckend zutraf. Nicht nur, dass es Carolin wirklich gab und dass sie dem Mädchen aus meinen Träumen wirklich glich, sondern auch, dass ich aus einer Eingebung heraus ihr einen Namen gegeben hatte, der auch noch zutraf.

Doch dann wurde mir klar, dass dieser Alchemist unglaubliches geleistet hatte. Er hatte sich nicht vor dem Tod bewahrt, wie er gehofft hatte. Aber er hatte es geschafft, sich in mir zu bewahren, und er hatte mich zu Carolin geführt. Damals wusste ich nur noch nicht, warum.

Ich beschloss sie anzusprechen. So

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